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Kampfmittelräumdienst der Polizei will die Spitze der Weltkriegsbombe nächste Woche abholen

Auch in ruhigeren Zeiten arbeitet sich das Meer an der Hörnum Odde ab und legt immer mal wieder erstaunliche und bedrohliche Dinge frei. Das die Sylter Südspitze in den letzten Weltkriegen militärisch genutzt und besetzt war, ist ja nichts Neues. Schon in den vergangenen Jahren wurden immer wieder Teile der Bunkeranlagen von der Nordsee freigelegt.

Von dem Sprengkörper ging keine Gefahr mehr aus

Heute fand der Rantumer Jochen Neumann die Reste einer 5 Zentner Bombe wahrscheinlich aus dem 2 Weltkrieg im Sand. Zum Glück war es direkt sichtbar, dass der Sprengkörper nicht mehr intakt war und somit ungefährlich. Trotzdem informierte er den Kampfmittelräumdienst der Polizei, die Anfang der kommenden Woche nach Sylt kommen wollen, um das Relikt des Krieges abzuholen. Auch werden sie sicher die Fundstelle untersuchen, ob noch mehr Kriegsmaterialien dort unter dem Sand liegen.

 

Wir möchten alle bitten, die dort etwas finden, was nach Bomben oder Granaten aussieht, auf keinen Fall anzufassen oder gar auszubuddeln. Die Zünder und Sprengkörper können noch aktiv sein und explodieren. Rufen Sie in so einem Falle direkt die Polizei oder Feuerwehr an.

Die Reste der Bombe wiegen noch circa 50 Kilogramm

 

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