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Über 20 Knoten Wind ermöglichten ersten kompletten Wertungsdurchlauf / Nicht alle Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Hamburg/Westerland, 1. Juli 2017 – Nachdem es das Wetter in den letzten Tagen nicht gut meinte mit dem Kitesurf Cup Sylt 2017, wurden sowohl Fahrer als auch Zuschauer am heutigen Samstag für ihre Geduld mehr als belohnt. Top-Windbedingungen mit mehr als 20 Knoten aus nordwestlicher Richtung und Sonne satt sorgten für hochklassige Wertungsläufe auf dem Wasser und für gute Stimmung unter den Tausenden Besuchern am Strand von Westerland.

Nach dem ersten kompletten Wertungsdurchlauf können die Top-Teams bislang nur teilweise ihrer Favoritenrolle gerecht werden. „Die Bedingungen waren heute Nachmittag optimal und die Rider haben eine Wahnsinnsshow gezeigt. Es zeichnet sich eine gewisse Tendenz ab, aber im Kampf ums Podium ist nach wie vor alles offen. Abgerechnet wird erst morgen“, zeigt sich Thilo Trefz, Organisator des Kitesurf Cup Sylt 2017, mit dem ersten Wettkampftag hochzufrieden. Auch am morgigen Final-Sonntag rechnen die Organisatoren mit sehr guten Windbedingungen.

Auch bei den Damen waren die Wettkämpfe spannend

Die aktuell größten Chancen auf den Gesamtsieg beim Kitesurf Cup Sylt 2017 haben die beiden französischen Top-Rider Aurélien Petreau, einer der besten Big-Air-Kiter der Welt, und der ehemalige Weltcup-Fahrer Hugo Guias, die das Zwischenklassement nach dem ersten Wertungsdurchlauf anführen. Auch die beiden Titelverteidiger Marian Hund und Jannis Maus liegen knapp dahinter noch in Schlagdistanz. Gleiches gilt für das Team mit Hannah Whiteley aus Großbritannien, Weltrangliste-Zweite 2016, und Nick Jacobsen aus Dänemark, der in diesem Jahr für Furore sorgte, indem er mit Kite und Board vom 210 Meter hohen Helikopterdeck des Hotels Burj al-Arab in Dubai gesprungen ist. Kaum noch Chancen auf den Gesamtsieg dürften hingegen Paula Novotna aus Tschechien, Weltrangliste-Vierte 2016, und ihr Teampartner Lasse Walker aus den Niederlanden haben.

Beim Kitesurf Cup Sylt 2017, dem einzigen internationalen Kitesurf-Contest an der deutschen Nordseeküste, treten insgesamt sieben Teams, bestehend aus je zwei Fahrern, in einer einzigartigen Team Challenge gegeneinander an. Dabei ist der Modus für alle Zuschauer so einfach wie attraktiv: Pro Wertungslauf messen sich zwei Teams im direkten Duell. Dabei treten zunächst die beiden Teamfahrer in der Kategorie „Freestyle“ im Eins-gegen-Eins gegeneinander an, gefolgt von ihren Teampartnern in der Kategorie „Big Air“. Während es beim „Freestyle“ um möglichst schwierige Tricks und perfekte Ausführung geht, stehen beim „Big Air“ vor allem Sprunghöhe und Flugdauer im Vordergrund. Den besten Teams beim Kitesurf Cup Sylt 2017 winken insgesamt 10.000 Euro Preisgeld, gestiftet von der Spielbank Sylt, sowie 1.000 Euro Extraprämie für das beste Frauen- oder Mixed-Team.

Nach der fast schon traditionellen Spielbank Sylt Poker & Casino Night am gestrigen Freitagabend steht am heutigen Samstag das Thema Musik im Zentrum des Rahmenprogramms beim Kitesurf Cup Sylt 2017. Erst spielt der Hamburger Singer & Songwriter Leroy Jönsson um 19 Uhr live in der Sunset Beach Bar auf der Strandpromenade, gefolgt von der After Show Party im „American Bistro“.

Den Zuschauern auf Sylt wurde einiges geboten

 

 

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