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Aktuelle Nachrichten von Sylt

Adler IV läuft erneut zwischen Amrum und Sylt wegen einsetzender Ebbe auf Grund.

Adler IV der Adler ReedereiDas selber Schiff der Adler Schiffe Reederei war bereits am 2.September 2011 auf derselben Strecke zwischen Amrum und Sylt auf Grund gelaufen. Gestern Abend gegen 20 Uhr passierte das Malheur erneut. Bei Einsetzen der Ebbe fuhr sich das Schiff fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft wieder freifahren. Dieses Mal konnten aber alle 160 Passagiere, von einem Boot des Zolls, einem Seenotkreuzer und Mitgliedern des in Hörnum ansässigen Sylter Katamaranclubs an Land gebracht werden. Vor einem Monat mussten noch 89 Passagiere des Schiffes die Nacht an Bord verbringen. Bei einsetzender Flut am frühen Montagmorgen konnte dann die Adler IV aus eigener Kraft in den Hafen von Hörnum einlaufen, wo sie jetzt auf eventuelle Schäden untersucht wird.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Oktober 2011 um 17:26 Uhr

 

Pressemitteilung Adler Schiffe zur auf Grund gelaufenen Adler IV

Pressemitteilung vom 2. September 2011

Auf der heutigen Fahrt der MS "Adler IV" von Amrum und Sylt wurde der Wasserstand falsch eingeschätzt. Aufgrund dessen setzte das Schiff im Fahrwasser um 18:40 Uhr auf und muss bis zum Hochwasser heute Nacht warten, bis es wieder frei kommt. Ein Teil der Fahrgäste konnte über das Tochterboot "Japsand" des Rettungskreuzers Vormann Leis und dem Strandrettungsboot Horst Heiner Knepen auf das Schwesterschiff "Adler VI" übergeben werden, die die Fahrgäste zum Zielhafen Hörnum /Sylt bringt.

An Bord befinden sich noch 89 Fahrgäste, die an Bord übernachten müssen. Ein Sachschaden am Schiff ist nicht entstanden.

Pressemitteilung vom 3. September 2011

Alles ging gut aus!

Als heute früh um 5:30 Uhr bei Flut der höchste Wasserstand vor der Amrum Odde eintrat, konnte die MS "Adler IV" sich mit Hilfe der Tochterbootes der DGzRS "Japsand" aus der mißlichen Lage befreien.

Um 06:00 Uhr erreichte die Adler IV den Hafen von Hörnum, die 89 an Bord befindlichen Gäste waren sichtlich übermüdet, da an Bord nicht viel Platz zum schlafen bestand. Anschließend  fuhren die Passagiere mit Ihren PKW s nach Hause oder nutzen den eingesetzten Sonderbus, um ihr Quartier auf der Insel Sylt zu erreichen.

Während der nächtlichen unfreiwilligen Wartezeit wurden die Gäste von der fünfköpfigen Crew mit Speisen und warmen Getränken sowie Decken versorgt.
Am Schiff wurden keine sichtbaren Schäden festgestellt.

Heute wird das Schiff von der Klassifikationgesellschaft Germanischer Lloyd im Hafen von Hörnum besichtigt, um dann wieder für den Verkehr mit Gästen freigegeben werden zu können. Demgemäß fallen heute die Fahrten mit der "Adler IV" von Sylt nach Amrum und Föhr aus, ab Sonntag fährt das Schiff wieder fahrplanmäßig um 10:00 Uhr ab Hörnum.

 

Die Rettungsaktion musste abgebrochen werden, 89 übernachten an Bord

Das hatten sich die circa 170 Urlauber wohl anders vorgestellt, als sie gestern am späten Nachmittag zu einer Ausflugsfahrt mit der "AdlerIV" aufbrachen. Stand einem gemütlichen Törn über die Nordsee, wurde es eine echte Abenteuerfahrt, denn gegen 19 Uhr fuhr das Schiff auf Grund. Zwar konnten ein Teil der Gäste durch die Seenotretter auf ein anderes Schiff der Reederei gebracht werden und an Land gehen. Weil das Wasser durch die Ebbe zurückging, musste die Rettungsaktion abgebrochen werden. Das heißt für 89 der Passagiere und Besatzungsmitglieder, dass sie die Nacht an Bord verbringen müssen.

Zu dem Unglück war es gekommen, weil wohl der Wasserstand nicht richtig eingeschätzt wurde, und deshalb setzte das Schiff auf dem Grund auf. Es entstand kein Schaden an dem Boot und es war und ist auch niemand in Gefahr. Trotzdem wird es eine wohl eher ungemütliche Nacht sein, die die 89 Passagiere auf der 32 Meter langen "Adler IV" verbracht haben. Sobald das Hochwasser einsetzt, wird das Schiff freikommen und aus eigener Kraft nach Hörnum fahren können. So wurde für die Ausflügler der Standardtörn auf der Nordsee, doch noch zu einer Abenteuerfahrt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. September 2011 um 05:40 Uhr

 

Ölkatastrophe vor und auf Sylt - Großübung mit THW, Feuerwehren, DRK + DGrZS

Großübung vor und in Hörnum/Sylt mit über 150 Einsatzkräften

Oelkatastrophe Sylt Am Samstag, dem 13. August 2011, fand unter der Leitung und Mitwirkung des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN-SH) im Bereich von Hörnum/Sylt von 9:00 bis 13:00 Uhr eine Ölwehrübung statt, an der viele Fachinstitutionen beteiligt waren (s.u.: Einsatzgeräte, -schiffe, -ausrüstung). Übungen dieser Art finden ein- bis zweimal jährlich an wechselnden Orten der Nord- und Ostseeküste statt. Um die Übung möglichst realistisch zu machen, wird jeweils von einem speziellen Übungsszenario ausgegangen, das wirklich so eintreten könnte.

Das SZENARIO

Am Nachmittag des 12.08.2011 wird die Rufbereitschaft des LKN-SH telefonisch vom Maritimen Lagezentrum (MLZ) in Cuxhaven über eine Gewässerverunreinigung (GVU) unterrichtet und erhält den Auftrag, eine Ölverschmutzung zu bekämpfen. Nach ersten Angaben der Wasserschutzpolizei (WSP) Husum ist gegen 04.00 Uhr das Fischereifahrzeug „SANDRA PETRA“ auf der Position

54° 42,41’ N

08° 12,02’ E

mit dem KÜMO „WALTER HAMMANN“ kollidiert.

Nach Aussage des Kapitäns ist es zu einer Leckage im Bodentank gekommen. Bunkeröl (IFO 180) ist in noch unbekannter Menge ausgetreten. Das Fischereifahrzeug „SANDRA PETRA“ hat am Bug erhebliche Schäden und befindet sich auf dem Weg nach Hörnum/Sylt. Es wurde ebenfalls Ölaustritt festgestellt, so dass ein Einlaufverbot in den Hörnumer Hafen ausgesprochen wurde. Das Fischereifahrzeug wird im Laufe des Tages auf Hörnum Reede vor Anker gehen. Weiterhin wurden im Bereich Hörnum Odde vereinzelte verölte Vögel gesichtet.

Der LKN-SH als Sonderordnungsbehörde des Landes Schleswig-Holstein und zuständige Wasserbehörde für die Gefahrenabwehr auf den Küstengewässern koordiniert den Einsatz der Einsatzkräfte vor Ort und die Durchführung der Ölschadensbekämpfung und Entsorgung.

Es liegt ein komplexer Schadstoffunfall vor. Das Havariekommando in Cuxhaven hat dem Land Schleswig-Holstein den Auftrag zur küstennahen Ölbekämpfung erteilt. Daher leitet der LKN-SH als zuständige Wasserbehörde den Einsatz. Der LKN-SH hat dafür seinen Leitungsstab im Einsatz- und Lagezentrum in Husum eingerichtet und koordiniert den Einsatz zusammen mit seiner örtlichen Einsatzleitung auf See und an Land.

Seeseitig werden das Einschlängeln des Havaristen und die Ölaufnahme durch Bekämpfungsschiffe geübt. Landseitig werden die Strandreinigung, der Aufbau einer Dekontaminations-Anlage sowie die Bergung und der Transport von verölten Vögeln geübt.

Der LKN-SH arbeitet bei dieser Übung zusammen mit den THW Ortsverbänden Meldorf und Tönning, den Freiwilligen Feuerwehren Westerland , Wyk/Föhr, Pellworm, der Reederei Ziegfeld, Westerland, der Firma KMN Helicopter, Sommerland, dem DRK Westerland  und der DGzRS. Für die Bergung der verölten Seevögel wird die Nationalparkverwaltung in Tönning zur Unterstützung angefordert. Da möglicherweise beim Einsatz auf See Einsatzkräfte oder Besatzungsmitglieder verletzt werden könnten, hält sich der Rettungskreuzer „Horst Heiner Kneten“ der DGzRS in der Nähe des Havaristen auf.

 

ÜBUNGSZIELE

Test der Land- und Wasserfahrzeuge und Geräte

Aufbau der Führungsorganisation (Stab, Einsatzleitung, Einsatzabschnittsleitungen)

Test der Kommunikationsmittel und –wege (Funk, Telefon, E-Mail, Fax)

Lagererkundung und Einweisung der Einsatzkräfte aus der Luft

Aufbau der Logistik (Ver- und Entsorgung, Arbeitsschutz)

Bergung und Transport von verölten Vögeln

 

EINSATZGERÄTE, -SCHIFFE, -AUSRÜSTUNG

 

LKN-SH                   1 Amphibienfahrzeug Hägglunds mit Kranmulde

1 Amphibienfahrzeug ARGO mit Anhänger

Schutzausrüstung (PSA)

Funkgeräte

Hochdruckreiniger

Transportfahrzeuge

Bergungsfässer

Transportschiff „NORDERHEVER“

Schlepper „HOOGE“

Schlauchboot „DIETER K“

200 m Ölsperren HT 900

FF Westerland landeseigenes Ölwehrgerät

THW Meldorf: landeseigenes Ölwehrgerät

THW Tönning Tiereinsatzgruppe

FF Wyk/Föhr Ölwehrboot „FLORIAN“, landeseigenes Ölwehrgerät,

FF Pellworm Ölwehrboot „UTHLANDE“

DGzRS Rettungskreuzer „HORST HEINER KNETEN“

DRK Westerland Betreuung der Einsatzkräfte, Feldküche

Reederei Ziegfeld Darstellung des havarierten Fischereifahrzeugs („EKKE NEKKEPEN“)

Fa. KMN Helikopter

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. August 2011 um 17:48 Uhr

 

Hörnumer Hafenfest Am Freitag 6.August fällt der Startschuss für das 23. Hörnumer Hafenfest. Es werden wieder 3 Tage lang Events für alle Fans des Maritimen und natürlich für alle Kinder geboten. Schön ist auch, dass an allen Tagen des Hafenfestes, wieder stündlich der einzige Leuchtturm auf Sylt, der begehbar ist, besichtigt werden kann.

Die beliebte Hafenübung, mit der Freiwilligen Feuerwehr Hörnum, der Ölwehr Westerland , der DGzRS und der „EkkeNekkepen“ von der Wasserschutzpolizei finder natürlich auch wieder statt. Dann gab es an beiden Tagen mehrere Konzerte des Niebüller Shanty Chor mit seinen Seemannslieder und auch die Fahrten mit dem Hochseefischkutter unter Segeln passen hervorragend in das Gesamtbild.

Aber es wird aujch ordentlich gefeiert am Freitag von 20:00 Uhr -24:00 Uhr gibt es eine Hafendisco mit DJ-Musik an der Hafenbühne und am Samstag Abend findet dann wieder die große Hafenparty mit dem tollen Höhenfeuerwerk ab circa 23:30 Uhr statt.

Der Sonntag beginnt dann mit einem Frühschoppen mit den Romada Singers und zu den Punkten die schon am Samstag auf dem Programm stehen kommen dann noch die Präsentation: Cat-Segeln im Hafen Hörnum präsentiert von der Jugend des Sylter Catamaran Clubs und die Exkursionen mit der Schutzstation Wattenmeer. Das auf das beste für Speis und Trank gesorgt ist, versteht sich wohl von selbst.

Das komplette Programm finden Sie natürlich auf hörnum.de

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. August 2011 um 08:42 Uhr

 

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