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Am südlichen Binnendeich über die Lorens-de-Hahn-Straße wurde die Stöpe geschlossen

Heute Vormittag (11. März 2017) übten die Ortsfeuerwehren Westerland und Tinnum, die Ämter Ordnung und Soziales, Umwelt und Bauen sowie der LBV-SH als Straßenbaulastträger, wie schnell im Ernstfall der Hochwasserschutz an der Lorens-de-Hahn-Straße geschlossen werden kann und wie viele Einsatzkräfte dafür von Nöten sind.

 

Dort ist der Binnendeich, der den Innenstadtbereich von Westerland schützt, durch die Straße unterbrochen. Deshalb wird bei Hochwasser durch Sturmflut dort eine Barriere errichtet aus zwei Holzbohlenwänden die in der Mitte mit Sand und Folien zusätzlich verfüllt werden müssen. 

Das muss regelmäßig geübt werden, außerdem haben sich dort durch den Neuaufbau der L24 eventuell einige Parameter verändert. Hinzu kommt auch, dass die Materialien für den Katastrophenschutz inzwischen in den Hallen 25 +28 Lagern, die zum Flughafengelände gehören. Hier wurden die Abläufe geprobt und wie schnell die Baustoffe vor Ort sein können. 

Als die Übung am frühen Nachmittag erfolgreich beendet wurde, waren viele neue Erkenntnisse gewonnen worden.

Es bleibt natürlich trotzdem zu hoffen, dass dieser Notfall auf Sylt genauso wenig eintritt, wie in den vergangenen Jahrzehnten.

Katastrophenschutzübung in Westerland

 

 

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