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Die Sandvorspuelungen 2010 auf Sylt haben begonnen

Die Sandvorspuelungen 2010 auf Sylt haben begonnen


Eine Million Kubikmeter Sand werden für den Küstenschutz auf die Insel gepumpt

Am Brandenburger Strand in Westerland  haben die Sandvorspuelungen 2010 auf Sylt begonnen. Die daenische Firma Rohde Nielsen mit ihrem Spuelschiff "Thor R", ist jetzt wieder vor der Küste im Einsatz. Mit dem großen Saugbaggerschiff, wird Sand vom Meeresboden entnommen. Das Gemisch von circa 30 % Sand und 70 % Wasser wird in den 5.000 m³ großen Schiffstank gepumpt. Das Wasser wird wieder abgelassen.

Möwe auf Sylt

Sandvorspülung auf der Insel Sylt

Dann nähert sich das Schiff dem Strand bis auf ungefähr einen Kilometer und wird an eine vorher verlegte Rohrkonstruktion angeschlossen. Der Sand wird nun mit hohem Druck an Land gepumpt. Wenn das Wetter  mitspielt und der Wind und die Wellen nicht allzu stark sind können bis zu 300 Meter lange Teilstücke pro Tag so aufgefüllt werden.

Dieses Verfahren, hat sich in den letzten Jahren als das einzig wirksame gegen die Korrosion der Insel herausgestellt. Es ist aber auch eine Kostspielige Angelegenheit, die Kosten für 2010 belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro. 70 Prozent der Summe wird aus Bundesmitteln bestritten, die restlichen 30 Prozent zahlt das Land Schleswig-Holstein.Die Küstenschutzmaßnahme für die gesamte Westküste der Insel Sylt wird bis Oktober dauern. Nach Westerland sind noch die Gemeinden Hörnum, Kampen  und List auf der Liste der Orte, deren Strände aufgefüllt werden.

Insgesamt wurden auf Sylt seit 1972  rund 40 Millionen Kubikmeter Sand mit Kosten in Höhe von rund 172 Millionen Euro vorgespült.


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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. Mai 2010 um 17:49 Uhr

 

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