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Verletzte gab es wegen des Sturms auf Sylt zum Glück nicht

Den 2. Weihnachtstag hätte man auf Sylt gerne ruhiger verbracht. Aber Sturm/Orkantief Barbara hatte was dagegen. Mit bis zu 133 km/h rüttelte es an der Insel und hielt die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr ab den Mittagsstunden und bis nach Mitternacht in Atem. Zum Glück waren es hauptsächlich Sicherungseinsätze und keine Unfälle mit Personenschäden, die den 26.12. so unruhig machten. Der größte Einsatz war sicher der an der "Neuen Mitte" in Westerland wo teilweise bis zu 7 Einsatzfahrzeuge und ihre Besatzungen mehrere Stunden das Dach sichern mussten.

 

Das traditionelle Weihnachtsbaden in Westerland an der Promenade musste abgesagt werden, der Sylter Shanty Chor konnte sein Konzert in der Musikmuschel aber durchführen.

 

In Kampen konnten sich die Schaulustigen kaum auf den Aussichtsplattformen halten, weil der Sturm so stark war und in Hörnum litt wieder einmal die Odde. Denn es gab Nachts noch eine Sturmflut und die hat, wie schon am Nachmittag, die Wellen gegen die verbleibenden Dünen schlagen lassen.

Weihnachtssturm auf Sylt wörtlich genommen
Wie das Foto zeigt, gibt es auf Sylt auch eine Gruppe, die solche Wetterlagen durchaus schätzen. Es sind die echten Könner unter den Surfern, Windsurfern und Kitesurfern. 
Für alle anderen wäre der Gang auf die aufgwühlte Nordsee auch lebensgefährlich.

 

 

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