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Vor allem die Themen Wohnungen für Sylter und die Grundsteuer stehen im Fokus

Politik transparent gestalten: Alle Bürgerinnen und Bürger aus Wenningstedt-Braderup sind herzlich zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung eingeladen, die am Montag, den 24. April, ab 19 Uhr im Kursaal beginnt. Im Anschluss an die Sitzung sind alle Besucher wieder bei einem zwanglosen Ausklang willkommen: Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter freuen sich, an den Stehtischen des Foyers bei einem Glas Wein und Knabbereien Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen.

 

Eines der zentralen Themen der Sitzung werden die Beratung und die Abstimmung über den Abriss des Gebäudes in der Westerlandstraße 3 sein, das seit dem Umzug der dort ansässigen Touristinformation ins "Haus am Kliff" im Sommer 2016 leer steht. "Der Bauausschuss empfiehlt, das Gebäude abzureißen, damit sich die Gemeinde unnötige Kosten durch Strom, Heizung und Versicherungen erspart", erläutert der Bauauschuss-Vorsitzende Gerd Hausen. Die weiteren Planungen der Gemeinde sehen dann einen Neubau für seniorengerechtes Wohnen vor.

 

Mit Blick auf den Wenningstedter Osterweg, wo bis zum kommenden Jahr fünf Doppelhäuser und neun Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen für insgesamt 57 Sylter Familien entstehen, wird die Gemeindevertretung außerdem darüber beraten, ob die Erschließungsstraße des Neubaugebietes einen eigenen Namen oder aber zusätzliche Hausnummern des Osterweges erhält. "Die mehrheitliche Empfehlung des Wege-, Umwelt- und Sonderausschusses votiert dabei für einen eigenen Straßennamen", berichtet der Ausschussvorsitzende Detlef Görke. Bis zum 24. April können alle Bürgerinnen und Bürger entsprechende Namensvorschläge im Gemeindebüro einreichen, die mit in die Beratung einfließen werden.

 

Zu beraten gilt bei der Sitzung auch die künftige Höhe der Grundsteuer-Hebesätze, die mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 neu festgesetzt werden soll. Der Finanzausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung eine moderate Erhöhung und eine Vereinheitlichung der Hebesätze sowohl für die Grundsteuer A (bisher 310%) als auch für die Grundsteuer B (bisher 300%) auf jeweils 330 Prozent. Schon für das laufende Jahr 2017 wird die Gemeinde seitens des Landes bei der Grundsteuer fiktiv mit rund 31.000 Euro Mehreinnahmen veranschlagt. Obwohl diese tatsächlich gar nicht erwirtschaftet, werden sie trotzdem zur Berechnung der Finanzkraft der Gemeinde mit herangezogen. Da diese Information erst mit dem Haushaltserlass 2017 des Innenministeriums im vergangenen September bekannt gegeben wurde, konnte die Gemeinde Wenningstedt-Braderup darauf für 2017 nicht mehr reagieren.

 

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