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Auch auf Sylt gibt’s schwarze Schafe

Auf Sylt leben knapp 20.000 Menschen, dazu kommen fast 900.000 Urlaubsgäste pro Jahr hinzu. Gerade im Sommer herrscht auf der Insel ein reges Treiben, Hotels und Ferienwohnungen drohen aus allen Nähten zu platzen. Vor allem im Gastronomie- und Tourismusgewerbe neigen manche Betriebe dazu, sich während der Hauptsaison personell zu verstärken. Doch nicht immer werden dabei auch die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt.

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Volkswirtschaftliches Problem: Schwarzarbeit

Irreguläre Beschäftigungen finden nicht nur auf Sylt, sondern in der ganzen Bundesrepublik statt und sind ihrer Anzahl dank der günstigen Wirtschaftslage stark gesunken. Dennoch bleibt die Schwarzarbeit ein brisantes Thema, schließlich gehen durch sie dem Staat jährlich Steuereinnahmen in Milliardenhöhe verloren. Illegale Machenschaften auf dem Arbeitsmarkt charakterisieren sich zumeist dadurch, dass die Beschäftigungen nicht auf rechtskräftigen Arbeitsverträgen basieren, sondern auf mündlichen Absprachen und Handschlägen. Der Lohn wird direkt in bar ausgezahlt, sodass es keine steuerlichen Verrechnungen gibt und das Geld in vollem Umfang in die Tasche des Arbeitnehmers wandert. Für diesen bedeutet Schwarzarbeit, dass er bei der Ausübung der Tätigkeit nicht sozialversichert ist, was gegen geltendes Arbeitsrecht verstößt. Da es keine Dokumente gibt, die über das Angestelltenverhältnis Auskunft geben, ist Schwarzarbeit im Nachhinein aufgrund des Mangels an Beweisstücken nur schwer nachzuvollziehen.

Der Schattenwirtschaft auf die Schliche kommen

Damit Arbeitgebern, die schwarz beschäftigen, das Handwerk gelegt werden kann, bedarf der Mithilfe aufmerksamer Bürger. Diese können Verdachtsmomente entweder der Polizei melden oder sie auch z.B. auf http://www.deutsche-detektei.de an eine Detektei weitergeben. Gerade wenn die Polizei keinen Grund zum Handeln sieht und von der Rechtmäßigkeit einer Beschäftigung überzeugt ist, kann das Engagement eines Privatermittlers dabei helfen, den Verdacht zu erhärten und entsprechende Beweise zu sammeln. Diskret und mit neuesten Methoden folgen die Detektive etwaigen Spuren und behelfen sich verdeckten Observierungen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Selbst wenn sich die Vermutung als ungerechtfertigt herausstellen sollte, wurde immerhin Klarheit geschaffen und ein möglicher Verdacht aus der Welt geräumt.

Auch bei Minijobs sind schriftliche Verträge Pflicht

Schwarzarbeit wird oft als Kavaliersdelikt wahrgenommen, ist aber tatsächlich mit empfindlichen Strafen belegt. Schüler und Studenten, die auf Sylt nach einem lukrativen Ferienjob Ausschau halten, oder Handwerker, die sich an der Fertigstellung eines Hauses beteiligen, sollten sich daher zunächst immer von der Seriosität des Arbeitgebers sowie der Rechtmäßigkeit des Beschäftigungsverhältnisses überzeugen. Andernfalls drohen auch ihnen mit dem Antritt der Tätigkeit strafrechtliche Konsequenzen.

 

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