Fielmann schenkt dem Heimatmuseum auf Sylt 4 wertvolle Gemälde

Fielmann schenkt dem Heimatmuseum auf Sylt 4 wertvolle Gemälde

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Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2015, wird die Leiterin der Fielmann-Niederlassung in Westerland/Sylt, Frau Claudia Borgmann, gemeinsam mit dem verantwortlichen Kunsthistoriker der Fielmann Stiftung, Herrn Jürgen Ostwald, dem Sylter Heimatmuseum vier Gemälde bzw. Ölbilder des Künstlers Franz Korwan als Geschenk Günther Fielmanns an das Sylter Heimatmuseum überreichen.
Die Übergabe an die Leiterin der Sölring Museen, Dörte Ahrens, wird am Mittwoch, 8. 10. 2014, um 11.00 Uhr im Sylter Heimatmuseum stattfinden.
Der Vorstand der Söl’ring Foriining wird anwesend sein. Günther Fielmann unterstützt seit Jahren Stadt- und Heimatmuseen, Kreis- und Stadtarchive, Geschichts- und Fördervereine regionaler Sammlungen sowie Kulturinstitutionen unterschiedlichster Art und vielfältigster Ausrichtung mit großzügigen Schenkungen,
namentlich in Schleswig-Holstein. Fielmann stiftet wie auch in diesem Fall ausgewählte Exponate und ermöglicht Restaurierungen.

Das Sylter Heimatmuseum in KeitumMit der Schenkung an das Sylter Heimatmuseum wird nicht nur die Sammlung mit den Bildern eines bedeutenden Sylter Malers bereichert. Das Sylter Heimatmuseum wird das Leben und Wirken des Künstlers und Sylter Bürgers anlässlich seines 150. Geburtstages 2015 mit einer Ausstellung würdigen. Fielmanns Schenkung unterstützt dieses Vorhaben. Franz Korwan (Sally Katzenstein, geb. 1865 in Heinebach, gest. 1942 im Lager Noé bei Toulouse in Frankreich), lebte seit 1889 als Landschaftsmaler auf der Insel Sylt. Er war hier nicht nur als Künstler tätig, sondern bewies auf vielen Gebieten bürgerliches Engagement. 1905 führte er in Berlin die entscheidenden Verhandlungen, die Westerland zum Erlangen des Stadtrechts verhalfen. Er war Ratmann und auch Leiter der Städtischen Bank, saß im Aufsichtsrat der Dampfschiff-AG etc. Dem Vorstand der Söl’ring Foriining gehörte er als assoziatives Mitglied an. Er malte 1908 die Holzvertäfelung im Altfriesischen Haus und entwarf 1913 die Deckenmalerei für St. Severin, Keitum.
Im Jahre 1937 verließ Franz Korwan gemeinsam mit der befreundeten Elsa Saenger die Insel. Sie hofften, als Juden in Wiesbaden bzw. Baden Baden ein weniger bedrängtes Leben führen zu können. Mit dem Abtransport in französische Internierungslager Gurs bzw. Noé zerschlug sich diese
Hoffnung. Franz Korwan verstarb in Noé, Elsa Saenger wurde nach Auschwitz deportiert.
Die Bilder der Schenkung: 1. Sonnenaufgang bei Munkmarsch, o. J., Öl auf Leinwand
2. o. T. (Weg auf Sylt), o. J., Öl auf Malpappe
3. o.T. (Wolkenstudie am Watt), o. J., Öl/Malpappe
4. o. T. (Kutter ), o. J. , Öl/Malpappe

 

 

 

 

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