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Gastronomie

  • Kampens Sturmhaube wartet auf bessere Zeiten

    Die Sturmhaube auf dem Roten Kliff in Kampen

    Zuerst muss Sylts Kultrestaurant umfassend modernisiert und renoviert werden

    Auch wenn man es schon seit einiger Zeit wusste, so ist es doch ein trauriger Anblick, wenn man dieses tolle Gebäude so leer und ungenutzt an einem der schönsten Orte auf Sylt stehen sieht. Seit Anfang Januar 2017 hat die Sturmhaube in Kampen ihre Pforten geschlossen. Der letzte Pächter und die Gemeinde Sylt als Besitzerin haben den Pachtvertrag, im beiderseitigen Einvernehmen, gekündigt. Denn die anstehenden Arbeiten können nicht während eines laufenden Betriebs durchgeführt werden.

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    Bevor ein Neuanfang in Angriff genommen werden kann, muss das Gebäude technisch auf einen aktuellen Stand gebracht werden, auch Renovierungs- und Sanierungsarbeiten stehen an. Wie lange diese dauern werden, ist zurzeit noch nicht abzusehen. Aber das hier wieder ausschweifend zu Pfingsten oder im Sommer dieses Jahres gefeiert werden kann, ist mehr als unwahrscheinlich. Kampens Bürgermeisterin Steffi Böhm betonte schon vor einiger Zeit, dass es für die Gemeinde jetzt gilt, ein schlüssiges Konzept für die künftige Nutzung zu erarbeiten.

    So wird es wohl einige Zeit dauern, bis  das Restaurant auf dem Roten Kliff wieder bessere Zeiten sehen wird. Dass diese kommen, da sind wir uns aber ganz sicher. Denn seien wir ganz ehrlich, auf Sylt und fast in ganz Deutschland gibt es so eine phantastische Lage noch einmal.

    Die Sturmhaube auf dem Roten Kliff in Kampen
    Die Sturmhaube auf dem Roten Kliff in Kampen
  • Neu und innovativ, das Sylter Gastronomiequartett

    Ein Projekt des Round Table Sylt: - Das Sylter Gastronomiequartett


    Sie sind jung, beruflich ambitioniert und sozial engagiert: Die 15 Mitglieder des Round Table Sylt, nördlichster deutscher Ableger der internationalen Round Table-Verbindung. In dieser engagieren sich Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren – neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch, der Erweiterung des eigenen Horizonts und der Pflege von Freundschaften im In- und Ausland zählt auch der Dienst an der Allgemeinheit zum Selbstverständnis dieses Service-Clubs.

     

    Das neue Sylter Gastronomiequartett
    Das Sylter Gastronomiequartett kennt ausschließlich Gewinner!

     

    So konnte der Round Table Sylt unlängst mit seinem Stand beim Wenningstedter Dorfteichfest Einnahmen in Höhe von 6500 Euro generieren, die dem Projekt "Fruchtalarm" der Syltklinik zur Nachsorge krebskranker Kinder zugute kommen. Noch bis zum Jahresende hingegen dauert ein kreatives Engagement an, das jeder Sylter und jeder Sylt-Urlauber mit kleinem finanziellen Einsatz unterstützen kann: Das "Sylter Gastronomiequartett".
    Die Idee resultiert aus einem nationalen Round Table-Projekt: Etwa 15 Round Tables in Deutschland haben im vergangenen und in diesem Jahr solche Quartetts verlegt, weitere folgen noch. Jeder Käufer des Quartetts profitiert nicht nur von Gutscheinen in der Sylter Gastronomie, sondern unterstützt damit auch einen guten Zweck, unterstreicht Sebastian Seitz, Past-Präsident des Round Table Sylt. Tatsächlich lässt sich mit den Karten nicht nur das klassische Quartett spielen: Jede der 32 Karten ist einem gastronomischen Betrieb der Insel zugeordnet und verspricht bei Vorlage in dem betreffenden Restaurant ein nettes Extra zum Nulltarif. Dies kann zum Beispiel ein Aperitif, Dessert oder aber eine andere Aufmerksamkeit sein. Und das summiert sich: Dem Kaufpreis des Quartetts in Höhe von nur zehn Euro stehen Gutscheine im Wert von rund 180 Euro gegenüber.

    Das Quartett ist quasi auch ein gastronomischer Reiseführer, mit dem man viele gastronomische Perlen entdecken kann, unterstreicht Präsident Arne Medelnik und dankt im Namen des Clubs für die große Resonanz der teilnehmenden Gastronomen. Ein guter Teil der Quartetts, deren Auflage auf 3000 limitiert ist und deren Gutscheine bis zum Jahresende Gültigkeit haben, ist bereits verkauft. Die weiteren Kartenspiele sind auf der Insel bei vielen Verkaufsstellen erhältlich, darunter bei allen Tourismus-Services. Der Gesamterlös kommt dann wieder einem sozialen Zweck zugute, über den noch entschieden und berichtet wird, erläutert Sebastian Seitz.

  • Sylter Gastgeberabend und drei informative Live-Webinare

    Die vergangenen zwei Jahre haben den Sylter Gastgebern pandemiebedingt einiges abverlangt, doch blickt die Insel der Saison 2022 nun hoffnungsfroh entgegen. Um die Positionierung der Sylter Privatvermieter, Hoteliers und Agenturen zu stärken und nach Möglichkeit zu optimieren, sollten sich diese folgenden Veranstaltungen im März und April vormerken.

     Kampen auf Sylt

    Zum einen offerieren die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Tourismusverband Schleswig-Holstein am 23., 28. und 30. März drei Live-Webinare, die sich an die Vermieter von Ferienwohnungen, an die Betreiber von Restaurants sowie von Hotels und Pensionen richten. Außerdem laden die Tourismus-Services der Insel und die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) am 4. April zu einem insularen Gastgeberabend ein, bei dem Marketing-Profi Thomas Brunner zum Thema "Gastgeber-Betriebe im Internet – Chance vertan oder doch noch Luft nach oben?" referieren wird. Ergänzt wird dies um ein individuelles Beratungsangebot beim Gastgeber, das an den drei Folgetagen von Thomas Brunner durchgeführt wird.

    Erfolgreich hat die IHK Schleswig-Holstein vor wenigen Jahren eine Branchenberatung unter dem Titel "Designkontor Schleswig-Holstein" initiiert. Sie vermittelt zeitgemäße Anregungen für die Modernisierung von Urlaubsdomizilen hin zu "Wohlfühlquartieren". Neben dem anfänglichen Fokus auf Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen ist mittlerweile auch die Gastronomie in das Blickfeld der Initiative gerückt. In drei Live-Webinare werden versierte Referentinnen und Referenten unterschiedliche Aspekte beleuchten:

    Den Auftakt macht am 23. März von 18 bis 19.30 Uhr das Webinar "Ferienwohnungen erfolgreich gestalten und vermarkten". Dabei werden Empfehlungen zu Ausstattung und Gestaltung von Ferienunterkünften sowie zu deren Vermarktung im Internet gegeben. Auch das Thema Nachhaltigkeit, deren Bedeutung für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit touristischer Angebote weiterhin wächst, wird berücksichtigt.

    "Restaurants erfolgreich gestalten und vermarkten" ist am 28. März in der Zeit von 15 bis etwa 16.30 Uhr das Thema des zweiten Webinars. Hier wird besprochen, wie Gastronomen ein authentisches Raumkonzept umsetzen können, wie sie Zielgruppen ansprechen und sich von Wettbewerbern abgrenzen. Ebenso steht die sinnvolle Kombination digitaler Marketinginstrumente im Blickfeld.

    Den Schlusspunkt setzt am 30. März von 18 bis 19.30 Uhr das Webinar "Pensionen und Hotels erfolgreich gestalten und vermarkten". Wie bei dem Webinar für die Vermieter von Ferienwohnungen werden auch hier Empfehlungen zu Ausstattung und Gestaltung der Unterkünfte sowie zu deren Vermarktung im Internet gegeben und auch der Aspekt der Nachhaltigkeit behandelt.

    Die Teilnahme an den Live-Webinaren ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl jeweils begrenzt. Anmeldungen werden von der IHK unter folgenden Internet-Adressen entgegengenommen. Für das Webinar am 23. März: www.ihk-sh.de/dk-fewo. Für das Webinar am 28. März: www.ihk-sh.de/dk-gastro. Für das Webinar am 30. März: www.ihk-sh.de/dk-hotel.

    Wertvolle Informationen verspricht auch der insulare Gastgeberabend am 4. April in Westerland, für den die Tourismus-Services der Insel und die Sylt Marketing Gesellschaft einen ausgewiesenen Experten als Referenten gewinnen konnten: Marketing-Fachmann Thomas Brunner ist Schulungsspezialist und erläutert an diesem Abend die entscheidenden Stellschrauben, die bei der Vermarktung mit Hilfe der "Neuen Medien" eingesetzt werden können: Kommunikationskanäle, die den potentiellen Gast sowohl im Auswahlprozess der Unterkunft als auch im Buchungsprozess und im Urlaub vor Ort ansprechen. "Die Gastgeber können einen Großteil der vermittelten Inhalte noch vor Ostern umsetzen", unterstreicht Thomas Brunner, dessen Vorträge durch neue Impulse und handfeste Praxistipps bestechen.

    Der insulare Gastgeberabend unter dem Thema "Gastgeber-Betriebe im Internet – Chance vertan oder doch noch Luft nach oben?" findet am 4. April in der Zeit von 17 bis 19 Uhr im Congress Centrum Sylt an der oberen Friedrichstraße in Westerland statt und ist kostenfrei.

    Darüber hinaus können alle interessierten Sylter Gastgeber im Zeitraum vom 5. bis 7. April eine individuelle Beratung durch Thomas Brunner vor Ort vereinbaren. Der Fachmann geht dabei insbesondere auf die Online-Präsenz ein und erarbeitet eine individuelle Strategie für die optimale Präsentation. Nach dem Termin erhalten die Gastgeber einen konkreten Maßnahmenplan, um die besprochenen Ergebnisse systematisch umsetzen zu können.

    Diesen etwa zweistündigen Service bieten die insularen Tourismus-Services und die SMG zu einem Sonderpreis in Höhe von 39 Euro an. Die Zahl der Beratungstermine ist begrenzt, Anmeldungen werden nach Reihenfolge der Eingänge bearbeitet. Ansprechpartnerin ist SMG-Mitarbeiterin Ayleen Wittke, die per Mail unter der Adresse a.wittke@sylt.de sowie per Fax unter der Nummer 820222 erreichbar ist.

  • Teilabriss bei Fisch Fiete in Keitum auf Sylt

    Teilabriss bei Fisch Fiete in Keitum auf Sylt

    Jahrzehnte war es das Sylter Fischrestaurant, wo sehr viele Sylter und Gäste tolle Erinnerungen mit verbinden

    Und wieder wird ein Stück Sylter Inselgeschichte zumindest teilweise verschwinden, denn die Abrissarbeiten in Keitum am ehemaligen Restaurant Fisch Fiete haben begonnen. Hier haben in den letzten Jahrzehnten fast alle Insulaner und Urlaubsgäste gegessen, auch wenn es jetzt schon mehrere Jahre geschlossen war. Zu seinen Glanzzeiten war es nicht nur kulinarisch ein echtes Highlight, auch das liebevoll gepflegte Friesenhaus, innen mit den Delfter Fliesen, hat viele begeistert.

     

    Teilabriss des ehemaligen Restaurants Fisch-Fiete in Keitum/Sylt
    Teilabriss des ehemaligen Restaurants Fisch-Fiete in Keitum/Sylt

    Das seit 1954 geöffnete Fischrestaurant war auch beliebt bei Prominenten, aber so haben wir es zumindest immer erlebt, jeder wurde gleich behandelt und bekam seine maritimen Leckereien, wenn er/sie an der Reihe war. 

    Seit Februar laufen in Keitum die Arbeiten am ehemaligen Bistro und dem hinteren Teil des Gebäudes, wo früher die Küche und die Wirtschaftsräume waren. Der vordere Teil des Gebäudes bleibt wohl erhalten, weil er höchstwahrscheinlich unter Denkmalschutz steht. Was dort genau entsteht ist uns leider nicht bekannt, es wird aber wohl zumindest teilweise Dauerwohnraum werden, den so wollen es die 40/60 Regel in den Bebauungsplänen.

    Das denkmalgeschützte Haupthaus bleibt stehen
    Das denkmalgeschützte Haupthaus bleibt stehen

     

    Der Anfang vom Ende begann ungefähr 2015 als neue Regeln für neugebaute, sanierte oder umgebaute Häuser aufgestellt wurden.

     

    Hier unser Bericht aus 2015:

    Auf Sylt gibt es zu wenig Dauerwohnraum und das was auf dem Markt ist, kann kaum jemand bezahlen bei 20 Euro/qm und mehr. Deshalb gibt es neue Regeln für Immobilienbesitzer in Keitum. Wird ein Gebäude neu gebaut, saniert oder umgebaut müssen 40 Prozent eines jeden Geschosses als Dauerwohnraum angeboten werden. Das ist bei einem Haus, was vorher zu 100% gewerblich genutzt wurde nahezu unmöglich wirtschaftlich umzusetzen. Deshalb hatten die Inhaber von Fisch Fiete in Keitum auch um eine Ausnahme gebeten, weil sie ja nicht zuletzt schon über 60 Jahre ihr Restaurant betreiben. Das wurde aber seitens der Politik abgelehnt.

     

    Jetzt hat die Familie Sievers ihre Drohung war gemacht und das Traditionsrestaurant geschlossen und allen Mitarbeitern gekündigt. Man will zwar während der Winterpause noch einen letzten Versuch zur Einigung starten, sollte dieser aber scheitern, wird Fisch-Fiete Geschichte sein. Das wäre wirklich tragisch und es gäbe auf allen Seiten nur Verlierer.

    So sah Fisch-Fiete früher aus
    So sah Fisch-Fiete früher aus
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