Weltnaturerbe Wattenmeer Konferenz

Ein weiterer Punkt war der Appell an Dänemark, auch sein Wattenmeer bei der Unesco als Weltnaturerbe anerkennen zu lassen. Das wären alle drei Staaten dort vertreten. Aber der Weltnaturerbe Titel allein, hilft natürlich überhaupt nicht weiter, es müssen Konzepte her.

Gemeinsam will man die Wattenmeer-Kooperation auf neue Füße stellen und sie fit für die zukünftigen Aufgaben machen. Dazu zählt, dass die Wattenmeer Region bis zum Jahr 2030 zu einer klimaneutralen Zone entwickelt werden soll.

 

Die Ausstellung zur Sylter Konferenz

Ausserdem hat man einen Managementplan für die  Wattenmeer Region aufgelegt. Das Einschleppen fremder Arten sowie die großen Herausforderungen durch die Folgen des Klimawandels sollen nun ebenfalls entschieden angegangen werden.

Für das Ökosystem Wattenmeer und die Menschen ist es überlebenswichtig, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels durch ein Bündel von Maßnahmen zu ermöglichen. "Das integrierte Küstenzonenmanagement bietet etwa die Chance, die Raumordnung und Entwicklung der Region in Einklang zu bringen mit den Herausforderungen des Klimawandels", betonte Heinen-Esser.

Panel auf der Weltnaturerbe Wattenmeer Konferenz

Während der Sylter Konferenz wurden das erneuerte Gründungsdokument für die Kooperation und ein neues Verwaltungsübereinkommen für das Gemeinsame Wattenmeer-Sekretariat gezeichnet. Ein neu gegründeter Wattenmeerausschuss soll die strategische Führung der Wattenmeer-Arbeit übernehmen. In ihm sitzen zukünftig die drei Regierungen, beziehungsweise die Wattenmeer-Bundesländer, sowie jeweils zwei Vertreter der Naturschutzverbände und des Wattenmeerforums, eines Zusammenschlusses verschiedener Interessengruppen aus der Wattenmeerregion.

Professor Karsten Reise vom Alfred Wegener Institut

Die deutsche Präsidentschaft der Wattenmeerkooperation geht mit Abschluss der Sylter Konferenz an Dänemark über. "Es gilt nun, die neugeschaffenen Strukturen mit Leben zu füllen. Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen und unseren niederländischen Partnern werden wir Dänemark dabei tatkräftig und engagiert unterstützen", betonte Heinen-Esser.

 

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