Westerland. EMann ertrinkt vor Westerland - - ine Tragödie erschütterte am Samstagnachmittag den Brandenburger Strand in Westerland: Ein 52-jähriger Urlauber ist bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Trotz eines sofortigen und groß angelegten Rettungseinsatzes konnte der Mann nicht mehr gerettet werden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr. Die Ehefrau des Mannes hatte um 17:08 Uhr die Polizei alarmiert, weil ihr Mann nach einer halben Stunde Schwimmen nicht zurückgekehrt war und sie sich Sorgen machte. Rettungskräfte der Wasserwacht, Polizei und Krankenwagen eilten an den Unglücksort, unterstützt von einem Hubschrauber. Bereits um 17:21 Uhr, so bestätigte die Polizei am Sonntagmorgen, gelang die Bergung des Mannes. Doch alle Reanimationsversuche blieben erfolglos.
Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Tod führten, sind noch unklar und werden untersucht. Der Vorfall ist eine traurige Erinnerung an die Gefahren, die das Meer birgt. Besonders an der Nordseeküste können sich durch die ständigen Gezeiten und Strömungen Sandbänke und die dadurch entstehenden Strömungen, auch bekannt als "Rip Currents", unbemerkt verschieben. Diese tückischen Strömungen, die häufig dort entstehen, wo die Wellen nicht brechen, sind für die meisten Badenden unsichtbar und können selbst geübte Schwimmer in kürzester Zeit aufs offene Meer ziehen. Die Gedanken sind bei der Familie des Verstorbenen in diesen schweren Stunden.

