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Vorsicht vor gierigen Möwen auf Sylts Promenaden

Das füttern der Vögel ist übrigens, bei Androhung einer Geldstrafe, verboten

Fast jeder hat es auf Sylt schon einmal gehört, es selber gesehen, oder sogar am eigenen Leib erfahren.
Da schlendert man mit seinem frisch erworbenen Eis, Crêpes, oder Fischbrötchen über die Promenade und wird Opfer eines Möwenüberfalls. Die Vögel fliegen zumeist ihr Opfer von hinten an und nutzen das Überraschungsmoment um Beute zu machen.

Den Betroffenen jagt dies nicht nur einen gehörigen Schreck ein, manchmal kommt es auch zu kleineren Blessuren durch Kratzer oder Schürfwunden. Denken Sie also beim nächsten Mal daran und sichern Sie Ihre Leckerei vor einem Luftangriff der Seevögel. 

 

Auch die Sylter Geschäftsleute weisen schon auf die Gefahren hin
Auch die Sylter Geschäftsleute weisen schon auf die Gefahren hin

Die bisher dreistesten Vögel konnten wir bisher auf der Westerländer Flaniermeile beobachten. Sie kreisen regelrecht über den Köpfen der Menschen, um dann im geeigneten Moment zuzuschlagen. Abseits der Promenaden ist die Gefahr deutlich geringer, aber man weiß ja nie.

Das Problem ist übrigens von uns Menschen gemacht, weil früher viele die Möwen aus der Hand gefüttert haben. Inzwischen ist es verboten und kann empfindliche Geldstrafen nach sich ziehen, wenn man beim Füttern der Vögel erwischt wird. 

Dazu gibt es folgenden Erlass der Gemeinde Sylt

Der zunehmende Verlust ungestörter Brutflächen sowie das Fehlverhalten einiger Bewohner und Gäste durch das verbotenerweise Füttern der Möwen haben leider zunehmend dazu geführt, dass die Möwen gelernt haben, Brutplätze in unmittelbarer Nähe zum Nahrungsangebot, z.B. Hausdächern, zu bevorzugen. Vergrämungsmaßnahmen während der Brutzeit, wie das Entfernen der Brutnester während der Eiablage ist aus Gründen des Naturschutzes verboten und die Möwen verteidigen ihr Brutgelege durch natürliche Abwehrangriffe. Sinnvoll ist zur Vorbeugung der Möwen-Brutnistung, alte Nester und noch im Bau befindlichen Nester regelmäßig zu entfernen.

 

Es ist nachvollziehbar, dass sich immer mehr Inselbewohner und Gäste durch vermehrt auftretendes Möwengeschrei und Möwenverschmutzung gestört fühlen. Durch zugeworfene Essensreste verlieren die Möwen immer mehr die Scheu vor den Menschen, so dass es dann auch nicht verwundert, wenn sie sich aus den gut gefüllten Strandtaschen oder aus der Hand der Menschen im Sturzflug bedienen.

 Möwenwarnschild vor einem Crêpes Stand am Strand

Die Möwen stellen auf Sylt jedoch wie Sandstrand und Meer den natürlichen, maritimen Charakter einer Nordseeinsel dar. Sie sind neben Krabbenkutter und Leuchtturm wohl das dankbarste Fotomotiv. 


Möwen oder auch andere Wildtiere zu füttern ist falsch verstandene Tierliebe mit negativen Folgen für das natürliche Verhalten und auch die Gesundheit der Vögel.
Möwen nicht füttern ist Tierschutz! Daher ist es in der Gemeinde Sylt verboten (Möwenverordnung), Möwen zu füttern. Dieses Verbot erfasst auch das Auslegen von Futter- und Lebensmitteln, die erfahrungsgemäß von Möwen aufgenommen werden. 
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig Möwen füttert. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bei Fahrlässigkeit von bis zu 500,00 Euro und bei Vorsätzlichkeit von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

 

 

Möwen, Luftangriff, Füttern verboten

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Spaziergänger fanden ihn gestern Abend am Rantumer Strand

Ein sehr seltener Fund wurde, am gestrigen Abend, der Schutzstation Wattenmeer in Rantum gemeldet.


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Spaziergänger hatten am Flutsaum einen toten Blauhai entdeckt. Daraufhin wurde der Sylter Seehundjäger Thomas Diedrichsen alarmiert. Er hat das Tier vor Ort vermessen und in Augenschein genommen und anschließend abtransportiert. Es ist  ein junger männlicher Hai mit einer Gesamtlänge von 2.25 Metern. Was ihm noch aufgefallen ist, das der Blauhai einen sehr ausgehungerten Eindruck machte.

 

Heute wird das Tier ins Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung nach Büsum gebracht, wo die weiterführenden Untersuchungen durchgeführt werden.

 

Der Blauhai ist eine Hochseehaiart und kommt zwar in der Nordsee vor, ist aber fernab der Küsten vor Norwegen oder dem Skagerrak zuhause. Vielleicht ergeben sich weitere Erkenntnisse durch die Untersuchungen warum er an die Sylter Küste angeschwemmt wurde.

 


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Laut Wikipedia gehört der Blauhai zu den für Menschen potentiell gefährlichen Haiarten. Es gibt seltene dokumentierte Vorfälle mit Schwimmern und Tauchern. 

 

Schutzstation Wattenmeer, Blauhai, Thomas Diedrichsen

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Zurzeit gibt es sehr viele Mücken auf Sylt

Sylt, beziehungsweise seine Bewohner und Besucher leiden zurzeit unter einer Mückenplage. Wer gerade hier ist oder in den nächsten Tagen kommt, sollte sich am besten mit Mückenabwehrspray ausrüsten, wie zum Beispiel Anti Brumm forte oder Autan. Was in geschlossenen Räumen gut hilft sind Verdampfer die in die Steckdose kommen und die Plagegeister lahmlegen, das hilft vor allem Nachts sehr gut. Für den Garten oder die Terrasse können wir aus eigener Erfahrung die Bengal Mückenspiralen zum Anzünden empfehlen. Die gibt es in der Drogerie und sie halten die Mücken fern. So ausgerüstet überstehen wir auch die temporäre Mückeninvasion ganz gut. 

Zurzeit gibt es sehr viele Mücken auf Sylt
Zurzeit gibt es sehr viele Mücken auf Sylt

 

Sommer 2016, Stechmücken, Mückenschutz

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Krake Dobby auf Sylt, ein seltener Gast

Im November soll Krake Dobby aber wieder in die Freiheit entlassen werden

Die Arche Wattenmeer in Hörnum auf Sylt ist immer einen Besuch wert, denn hier wird Wissen über die Nordsee und ihre Küste auf höchst interessante Art und Weise vermittelt. Aktuell gibt es aber noch einen weiteren Grund dort vorbeizuschauen.


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Dobby, eine Krake ist zurzeit in Hörnum zu sehen
Dobby, eine Krake ist zurzeit in Hörnum zu sehen

Denn "Dobby", eine Krakendame, ist aktuell dort in Pflege. Es ist das erste Mal, dass im nordfriesischen Wattenmeer eine Krake lebendig gefunden wurden. Passiert ist dies September 2017 im Flutsaum der Hallig Hooge.

Weil sich Dobby aber in Hörnum, in der Arche Wattenmeer, besser erholen kann, bevor sie im November wieder in die Freiheit entlassen wird, ist die Krake zurzeit dort. Wer sich dieses seltene Exemplar noch anschauen möchte und es lohnt sich, sollte in den kommenden 10 Tagen dort hingehen. 

Natürlich wünschen wir Dobby, für die Freiheit alles Gute.

 

 

Arche Wattenmeer, Kraken, Sylt bei Regen

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Wal in List auf Sylt angeschwemmt
Wal in List auf Sylt angeschwemmt
Wal in List auf Sylt angeschwemmt

Heute Vormittag wurde in der Nähe des Lister Hafen auf Sylt ein toter Wal angeschwemmt. Die Experten der Nationalparkverwaltung schätzen, dass es sich um den Kadaver eines Zwergwals handelt. Das Tier, dem der Kopf hehlt hat eine Länge von ungefähr 7 Metern und das Gewicht wird auf 5 Tonnen geschätzt. 

Schon gestern war der Walkadaver von einem Seenotkreuzer im Lister Tief treibend entdeckt worden. Die Reste des Wals werden nun voraussichtlich in den kommenden Stunden geborgen und in Jagel, wo sich eine Tierkörperbeseitungsanlage befindet, entsorgt. Vorher werden aber auch noch Proben aus dem Wal entnommen, die in den Labors in Büsum untersucht werden.

Da Zwergwale zumeist Einzelgänger sind, ist momentan nicht damit zu rechnen, dass es noch mehr tote Tier vor Sylt gibt.

Bereits im Februar 2016 war ein Orca Wal auf Sylt angeschwemmt worden.

Der Walkadaver  wird in Jagel beseitigt
Der Walkadaver wird in Jagel beseitigt
Proben aus dem toten Wal werden in Büsum untersucht
Proben aus dem toten Wal werden in Büsum untersucht

 

Zwergwal, Orca, Walkadaver

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