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Hörnum und Westerland haben auf der Insel die größten Sandverluste zu beklagen

Der Sturm ist seit dem Morgen des 27.12. zum Glück vorbei, aber auf Sylt stellt sich dann immer die bange Frage, wie viel Sand und Dünensubstanz sind verloren gegangen. Deshalb haben wir uns mal auf den Weg von Hörnum über Westerland nach Kampen gemacht, um uns ein Bild davon zu machen.

Die Südspitze Hörnum Odde

Die Südspitze von Hörnum ist bei der Sturmflut letzte Nacht komplett überspült worden. Es bildet sich dort eine "Nase" die nach Südosten zeigt, was auch den aktuellen Strömungsverhältnissen entspricht. 

Die große Düne hat geschätzt 3 Meter verloren und es sind entsprechende Sandmengen ins Meer gerutscht. Es wird dringend dazu geraten die Hörnum Odde nur noch bei Niedrigwasser zu umrunden und nicht die Dünenlandschaft zu betreten.

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Strandübergang Hörnum Nord

Hier ist die Treppe und der Holzbohlenweg zum Strand unterspült worden und ist nicht mehr begehbar. Bis zur Reparatur ist der Strandübergang gesperrt und kann nicht genutzt werden.

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Gesperrt

 

Die Strände von Westerland und Kampen

Während in Westerland eine große Abbruchkante am Strand zurückgeblieben ist, konnten wir am Hauptstrand der Gemeinde Kampen keine größeren Schäden von den Aussichtsplattformen ausmachen.

 

 Alles in allem ist die Insel Sylt bei dem ersten ernstzunehmenden Sturm des Winters 2016/2017 noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber noch ist die Sturmsaison leider nicht vorbei.

 

 

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