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Peter Schnittgard

  • Besondere Ehrungen beim TSV Westerland

    Die 135. Jahreshauptversammlung des größten Sylter Sportvereins fand am vergangenen Donnerstag statt

    Westerland/Sylt. Dass ein Verein auch nach 135 Jahren noch von einem regen und gesunden Vereinsleben geprägt sein kann, bewies die jüngste Jahreshauptversammlung des TSV Westerland, zu der Hans Wilhelm Hansen als erster Vorsitzender die rund 30 Mitglieder und Gäste am Donnerstag, 26. April begrüßte. Dieses Vereinsleben zu erhalten, stehe im Vordergrund, betonte auch der stellvertretende Bürgermeister Carsten Kerkamm in seinen Grußworten: „Damit den Vereinen der Nachwuchs nicht ausgeht, müssen wir gerade den Jugendlichen kulturelle Angebote schaffen. Wir können froh sein, dass diese Angebote beim TSV Westerland geschaffen werden. Diese nachhaltig zu unterstützen, ist Aufgabe der Gemeinde.“ Dennoch sind auch personelle Verluste durch den Wegzug von der Insel nicht immer vermeidbar: So wurde Wolfgang Enkelmann an diesem Abend ehrenvoll verabschiedet, der sich als Spartenleiter über viele Jahre um den Karatesport im Verein kümmerte. Seine Nachfolge als Spartenleiterin tritt Anja Richter an.

     

    Besondere Ehre wurde Peter Schnittgard zuteil, der bis zur Übergabe des Staffelstabes an Hans Wilhelm Hansen im vergangenen Jahr den Vorsitz des Vereines führte und an diesem Abend zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde. „Eigentlich wollten wir ihn ja schon im vergangenen Jahr zum Ehrenvorsitzenden ernennen“, erinnert sich Hansen, „Es war seinem eigenen Einwand zu verdanken, dass wir die Wahl verschoben haben – sie stand damals nicht auf der Tagesordnung.“ Dem Protokoll der Vorjahressitzung ist aber noch heute der inoffiziell beschlossene Hinweis zu entnehmen, er solle sich bereits im laufenden Jahr so fühlen, als sei er Ehrenvorsitzender. Nach einem Jahr Pause steht ihm nach der einstimmigen Wahl nun wieder Sitz und Stimme im Vereinsvorstand zu. „Nicht lange reden, sondern machen, war immer unsere Devise“, erinnert sich Schnittgard an seine Zeit als Vorsitzender, „Mit Beharrlichkeit und Akribie haben wir uns immer darum gekümmert, den Menschen ihre Freizeit leichter zu machen – auch wenn unsere eigene Freizeit manchmal darunter gelitten hat.“ Diese Arbeit habe sich in seinen Augen immer bezahlt gemacht, so der Ehrenvorsitzende weiter, „Weil der Verein mit hochprofessionellen Mitgliedern aktiv an sich gearbeitet hat und dadurch zum gesellschaftspolitischen Mittelpunkt des Lebens wurde.“ Als langjähriger Freund richtete Eberhard Eberle anschließend noch einmal das Wort an Peter Schnittgard: „Danke für dein bereits 72 Jahre andauerndes, ehrenamtliches Engagement im TSV Westerland. In dieser Zeit hast Du nicht nur die Handballsparte mit ins Leben gerufen, sondern sie über 40 Jahre auch als Spartenleiter begleitet. Dein Vorgänger im Vereinsvorsitz, Karl Buchloh, war erst bereit seinen Platz zu räumen, als er in Dir einen geeigneten Nachfolger für das Amt als ersten Vorsitzenden gefunden hatte – dieses Amt hast Du bis 2017 ehrenvoll vertreten.“

     

    Eine weitere Ehrung kam an diesem Abend Friedrich Lüpkes zu, der sich seit 1988 als Sportabzeichenbeauftragter im TSV Westerland verdient macht und dafür zum Ehrenmitglied des TSV Westerland ernannt wurde. Zu Recht: In den vergangenen 30 Jahren hat er rund 7500 Sportabzeichen abgenommen. „Jedes Jahr vor Saisonbeginn macht er das Sylt Stadion flott für die Leichtathletik- und Sportabzeichenabnahme“, ergänzte Vorsitzender Hans Wilhelm Hansen, „Zudem ist er Mitinitiator des jährlichen Run ums Rantumbecken und des Silvesterlaufes, nicht zuletzt ist er seit 1988 unser Schriftführer.“

     

    Dass in einem so großen Verein wie dem TSV Westerland mit seinen derzeit 1874 Mitgliedern jede Menge stattfindet, beweist nicht zuletzt das 34 Seiten umfassende Berichtsheft, in dem die Tätigkeiten des Vorstandes und der Spartenleiter zusammengefasst wurden und der in Kürze auf der Internetseite des TSV allen Interessierten zugänglich gemacht werden soll. „Für mich persönlich war es eine Freude“, begann Hansen seinen ersten Bericht als Vorsitzender, „Anfang Juni vergangenen Jahres 17 Turnerinnen zu dem nur alle vier Jahre stattfindenden Deutschen Turnfest nach Berlin zu verabschieden. Ein weiteres erfreuliches Ereignis war die Verleihung des bronzenen Sterns im Rahmen „Sterne des Sports“ der Sylter Bank.“ Der TSV Westerland sei in der glücklichen Lage, sowohl im Ehrenamt als auch im Hauptamt gut aufgestellt zu sein: „Mein besonderer Dank gilt den hauptamtlichen TSV-Mitarbeitern Stefan Reimers, Dieter Kuhlmann und Torsten Lickfers, außerdem allen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern und den Sponsoren des Vereins: Der Sylter Bank, der EVS und dem ISTS.“, so Hansen.

    Im Hinblick auf die turnusmäßigen Wahlen bleibt beim TSV Westerland alles, wie es war: Christopher Scharf als stellvertretender Vorsitzender und Referent für Rechtsfragen, Friedrich Lüpkes als Pressereferent, Helga Rey als Referentin für das Rechnungs- und Personalwesen, Günther Scharf als Referent für das Versicherungswesen und Maike Person sowie Siegrid Rübsam als Kassenprüferinnen wurden allesamt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

     

    „Ehrenamt ist ein Geschenk für die Menschen.“  

    Peter und Gisela Schnittgard im Interview zur Ernennung Peter Schnittgards zum Ehrenvorsitzenden des TSV Westerland.


    Herzlichen Glückwunsch, Herr Schnittgard, zur Wahl zum Ehrenvorsitzenden des TSV Westerland. Nachdem die Jahreshauptversammlung Sie bereits im vergangenen Jahr in das ehrenvolle Amt erheben wollte, kam die heutige Wahl für Sie ja nicht mehr überraschend, oder?

    Peter Schnittgard: Sie kam nicht überraschend, aber es ist schön, dass sie kam.

     

    Für 72 Jahre ehrenamtliches Engagement kam sie ja mehr als berechtigt. Welche Bilanz ziehen Sie aus dieser langen Zeit?

    Peter Schnittgard: Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Wer ein Ehrenamt ausübt, muss davon ausgehen, dass es zwar Spaß macht, aber auch sehr viel Arbeit damit verbunden ist. Daher stellt sich mir die Frage, wofür ich Bilanz ziehen soll – für mich persönlich, oder für die Aufgaben, die ich in der Zeit übernommen habe.

     

    Vielleicht fangen wir mit den Aufgaben an. Allein 33 Jahre lang waren Sie Vorsitzender des TSV.

    Peter Schnittgard: Auch in dieser Zeit habe ich ja nicht nur Vorstandsarbeit gemacht, sondern war auch selbst sportlich aktiv. Natürlich überwiegend im Handball, aber auch in der Leichtathletik. Ich habe zu der Zeit einen Sportverein übernommen, der damals schon eine ganz wichtige Funktion in der Gemeinde ausübte. Bis heute haben wir uns stark erweitert und beispielsweise den ersten hauptamtlichen Sportlehrer eingestellt. Das war in den Jahren davor auch mit den Ehrenamtlern schon ein toll funktionierender Sportverein, aber unsere hauptamtlichen Mitarbeiter haben die notwendige Professionalität in den Verein gebracht. Darum haben wir 1984 aus der damals noch nebenamtlich laufenden Geschäftsstelle auch eine hauptamtliche gemacht, weil bestimmte Unterstützungsanträge ehrenamtlich gar nicht abgewickelt werden konnten.

     

    Viele Trainer und Spartenleiter arbeiten nach wie vor ehrenamtlich. Wie kann man trotzdem die notwendige Professionalität sicherstellen?

    Peter Schnittgard: Durch Weiterbildung der ehrenamtlich engagierten Mitglieder. Übungsleiter müssen sich beispielsweise in Erster Hilfe auskennen, und ein Verein braucht auch Schiedsrichter und Kampfrichter, die ausgebildet werden müssen. Viele unserer ehrenamtlichen Übungsleiter sind beispielsweise zur Ausbildung nach Malente gereist. Das dortige Sport- und Bildungszentrum ist zentrale Ausbildungsstätte des Landessportvereines.

     

    Stichwort Reise: Ist die Lage auf einer Insel Sylt auch für einen Sportverein spürbar, der sich ja regelmäßig auf Reise zu anderen Austragungsstätten begeben muss?

    Peter Schnittgard: Selbstverständlich. Wir sind ja fast der nördlichste Sportverein des Landes und zudem durch den Hindenburgdamm vom Festland getrennt. Das bedeutet hohe Fahrtkosten und lange Fahrten: Punktspiele beispielsweise, die zehn, elf Fahrtstunden entfernt liegen. Dazu müssen die Kinder- und Jugendmannschaften auch begleitet werden. Das alles muss gemanagt werden, und zwar auf ehrenamtlicher Basis – das gewährleisten zu können, ist ein Geschenk für die Menschen.

     

    Lässt sich dieses Geschenk in Zahlen fassen?

    Peter Schnittgard: Der Staat könnte gar nicht bezahlen, was in den Sportvereinen geleistet wird: Der TSV hat eine Wertschöpfung von ungefähr 300 000 Euro im Jahr. Allein das aktive Sportprogramm mit derzeit 16 Sportarten erzeugt Fahrtkosten in Höhe von 70 000 Euro im Jahr. Diese Kosten müssen durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt werden. Die älteren Menschen im Verein, die nicht mehr so oft auf Reisen gehen, finanzieren dabei die Fahrten der jungen Mitglieder mit. Während die jungen Leute die Rente der Älteren mitfinanzieren, ist es in den Sportvereinen also genau umgekehrt.

     

    Dann braucht der Sportverein also nicht nur Nachwuchs, sondern auch ältere Mitglieder.

    Peter Schnittgard: Richtig. Und Sponsoren, die uns unterstützen und uns die Chance geben, einen Sportverein in dieser Größenordnung mit rund 1800 Mitgliedern, davon mehr als die Hälfte im Alter unter 26 Jahren, überhaupt möglich zu machen. Das alles geht nur gut, wenn der Vorstand in der Lage ist, die Kontakte zu öffentlichen Institutionen wie auch zu den Unternehmen zu pflegen.

     

    Das alles klingt nach sehr viel Arbeit für den Vereinsvorstand. Um einmal auf die persönliche Bilanz zu kommen: Leidet nicht das Familienleben unter der ehrenamtlichen Tätigkeit?

    Peter Schnittgard: Ich hatte und habe das Glück, mit einer Frau gesegnet zu sein, die meine Tätigkeit nicht nur toleriert, sondern noch unterstützt und damit erst möglich gemacht hat. Das ist ein Geschenk schlechthin: Nicht nur für mich, der diese Tätigkeit mit Leidenschaft ausgeübt hat, sondern auch für diejenigen, die davon profitieren. Meine Frau hat beispielsweise von 1977 bis 2017 als Zeugwartin nebenbei die Trikots der Handball-Männermannschaft gewaschen.

     

    Einige Mitglieder haben schon gerechnet: Insgesamt rund 15 000 Trikots wurden im Laufe der 40 Jahre in der Waschmaschine der Familie Schnittgard herumgewirbelt. Frau Schnittgard, haben Sie den TSV als Einschnitt in das Familienleben erlebt?

    Gisela Schnittgard: Wir lernten uns kennen, als mein Mann gerade erst mit dem Handball begonnen hat. Da bin ich schon jedes Wochenende mitgefahren und habe das von vornherein akzeptiert. Das gehörte immer zu unserem Leben. Das ist heute noch So: Bei den meisten Handballspielen sitze ich noch immer auf der Tribüne, auch wenn ich bis heute nicht viel Ahnung von dem Sport habe.

    Peter Schnittgard: Man kann sagen, wir führen eine Sportlerehe, die sich bis heute fortsetzt – auch bei den Kindern und Enkeln.

     

    Bis heute heißt, Sie sind noch heute im TSV aktiv?

    Peter Schnittgard: Zeitweise schon. Ich mache zurzeit die Urlaubsvertretung für Torsten Lickfers mit den Hortkindern. Die waren recht überrascht, wie schnell ich für mein Alter noch bin.

     

    Als Ehrenmitglied sind Sie ja nach einem Jahr Pause im Vorstand auch wieder stimmberechtigt. Werden Sie auch in der Vorstandsarbeit weiter aktiv bleiben und von Ihrem Stimmrecht Gebrauch machen?

    Peter Schnittgard: Von meinem Stimmrecht werde ich nur sporadisch Gebrauch machen. Ich bin kein Besserwisser und habe zu meiner Zeit nichts besser gemacht als mein Nachfolger Hans Wilhelm Hansen heute. Ehrenmitglied oder nicht – Der Vorstand braucht keinen Oberaufseher. Aber ich höre gerne zu und werde dort helfen, wo ich kann.

  • Brief der Gemeinde Sylt an die Bundesnetz- Agentur

    Sylts Lebensader der Schienenverkehr

    Brief der Gemeinde Sylt an die Bundesnetz- Agentur

    Und das Eisenbahnbundesamt zur Vergabe und Ausschreibung der Autozug-Trassen und der Marschbahn Ausschreibung

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    Trassenvergabe-Verfahren Autozüge Westerland-Niebüll und umgekehrt ab 2015

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit dem Jahre 2012 sind die Gemeinde Sylt und sicherlich alle anderen Gemeinden dieser Insel mit großem Interesse und inzwischen längst auch mit Sorge an den Kriterien der Vergabe von Trassen auf dem Schienennetz Westerland – Niebüll interessiert.
    Dies gilt ebenso für die Marschbahn-Ausschreibung Hamburg – Westerland.
    Leider sind uns nur wenig Chancen gegeben worden daran beteiligt zu werden.
    Umso mehr wachsen unsere Bedenken zum Verfahren und der für uns notwendigen Transparenz.
    Sylts Lebensader der SchienenverkehrGerade wir als betroffene Insel mit knapp 20.000 Einwohnern, mehr als 560.000 Urlaubern, mit mehr als 5,0 Millionen Übernachtungen als eine der bedeutendsten Urlaubsdestinationen Deutschlands müssen Veränderungen im Dienstleistungsbereich „Schienennetz“ (Autozüge, ÖPNV Nahverkehr, IC – Verbindungen, Marschbahn, Güterzüge) als existenzielle Bedrohung anzusehen, wenn keine Abstimmung geschieht.

    Die Schiene, der Hindenburgdamm stellen unsere existenzielle Lebensader dar. Sind unverzichtbar. Umso mehr als die fehlende Zweigleisigkeit der Strecke schon jetzt Probleme macht.

    In den Schienennetz- Benutzungsbedingungen der DB Netz AG (SNB 2015) wird dies deutlich auf Seite 44 :“Die DB Netz AG hat nachfolgende Schienenwegabschnitte als voraussichtlich in naher Zukunft für überlastet erklärt: Strecke 1210 Niebüll – Westerland (Sylt)“.

    Heißt nichts anderes als: Nutzungskonflikte, Trassenvergabe-Überlegungen besonderer Art, streckenspezifische Vorgaben zu schaffen.

    Und genau hier ist jetzt Ihre Verantwortung gegeben an der wir leider nicht beteiligt sind.

    Die ersten Trassenvergaben „Autozug“ haben stattgefunden. Ein Unternehmen hat bereits einen „Strecken-/Schienenversuch“ gestartet. Mit „nicht später zum Einsatz kommenden (so der eigene Kommentar) Wagenmaterial.“

    Außerdem wurde dargestellt, man würde bis 2017 die Trassen mit Flachwagen bestücken?

    Unsere Sorge ist vielfältig und an Dramatik nicht zu überbieten.
    - Was für Wagenmaterial ist ausgeschrieben?
    - Welche Lärmschutzbedingungen müssen laut Ausschreibung das Wagenmaterial und die Loks erfüllen?
    - Gibt es Vorgaben für Nachtfahrten?
    - Welche Stell - / Stauräume bei eventueller Vergabe an zwei Bewerber gibt es?
    - Welche Technik in Bezug auf Informations-Systeme wird gefordert?
    - Welche Sicherheitssysteme werden gefordert?
    - Was hat die Ausschreibung für Inhalte zu den Themen Tarif, Tarifverbund?
    - Ist die Stellwerke- Technik in Westerland und Niebüll auf erweiterten Zugverkehr aus und eingerichtet?
    - bestehen bei den „Übergangslösungen“ der RDC Deutschland (Flachwagen)
    Abstiegsmöglichkeiten bei Gefahr?
    - Windmess-Anlagen ?

    Unserem Wissen nach ergeben sich eine Reihe anderer, vom Eisenbahnbundesamt zu klärender Bedingungen für eine Zulassung.
    Bauliche und betriebliche Standards „auf den zu befahrenden Strecken und Anlagen… müssen abgenommen sein“ (Auszug aus Schienen- Benutzungsbedingungen 2015)

    Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn nicht nur über die Trassenvergabe, sondern auch aus dem Prüfverfahren des Eisenbahnbundesamtes uns Informationen übermittelt werden um auch touristische Planungen 2016 rechtzeitig beginnen lassen zu können. Gleiches gilt auch für die Ausschreibung „Marschbahn“. Es geht nicht unbedingt darum mehr Autozüge, die auch nachts fahren sondern darum mit unseren Touristikern, Wirtschaft und der Politik zusammen die Kernzeiten zu besprechen. Das gilt für den Tourismus generell. Ausschreibungen sollen ja immer Verbesserungen bringen.
    Zurzeit ist für uns nicht erkennbar wie und durch wen z.B. Staus abgebaut werden, sowie langfristig überschaubare Transparenz in das „Taktsystem“ geschaffen werden soll. (Personen-/ Autozüge)
    Unsere touristische Destination wirbt um den Urlauber mit erheblichem Aufwand. Die Autozugbetreiber und NOB / DB befördern die von uns und unseren Gastgebern geworbenen Inselgäste. Dazu bedarf es höchster Anstrengungen der Betreiber des Schienennetzes in Bezug auf Service, Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    Peter Schnittgard und Nikolas Häckel
    Bürgervorsteher und Bürgermeister

    Peter Schnittgard und Nikolas Häckel

  • Erfolgreiches erstes PflegeFORUM auf Sylt

    In Anbetracht der häufig doch sehr emotional geführten Diskussion um die Pflegesituation auf Sylt fiel die grundsätzliche Beurteilung dann doch überraschend gut aus

    Dass das Thema Pflege unter den Syltern auf breites Interesse trifft, bewies nicht zuletzt das erste PflegeFORUM Sylt, zu dem die Gemeinde Sylt am Samstag, 21. April ins Seniorenzentrum Westerland eingeladen hatte. Von den Sylter Pflegediensten über Vereine und Verbände bis hin zu Sanitätshäusern, Kliniken und Apotheken waren zahlreiche Aussteller und Pflegeexperten an diesem Tag vor Ort, um in persönlichen Gesprächen und im Rahmen von Vorträgen über alle erdenklichen Aspekte der Pflege zu informieren. Das Angebot wurde reichlich genutzt – schon früh füllte sich das Foyer des Seniorenzentrums, in dem Bürgervorsteher Peter Schnittgard eine Veranstaltung eröffnete, die in dieser Form auf Sylt einmalig sei: „Ein Forum, in dem alle beteiligten Unternehmen gemeinsam in aufopfernder Zusammenarbeit zeigen, was in der Pflege auf Sylt schon alles möglich ist.“ Natürlich stelle sich auch die Frage, was noch zu verbessern sei, „Aber es ist immer leicht, Dinge zu kritisieren – schwieriger ist es, Lösungen zu bieten. Die Versuche der Johanniter, zukunftsorientierte Wege zu finden, befürworte ich sehr und bin der Meinung, dass es unserer gemeinsamen Mitarbeit bedarf, diese Wege zu gehen.“

     

    Wie komplex das Thema Pflege und wie hoch der Beratungsbedarf ist, zeigte nicht nur die hohe Besucherzahl an den Infoständen, sondern auch das rege Interesse an den Vorträgen: Kaum ein Platz war mehr frei, als Angelica Lorenzen von der Beratungsstelle des Pflegestützpunktes Nordfriesland erklärte, wie beispielsweise ein Pflegeantrag bei der zuständigen Krankenkasse gestellt wird und welche Leistungen die Pflegeversicherung für die entsprechenden Pflegegrade bereithält. Auch Rechtsanwalt und Notar Carsten Kerkamm hatte zahlreiche Fragen zum Thema Patientenverfügung zu beantworten, bevor Moderator Michael Stitz gegen 13 Uhr zu der mit Spannung erwarteten Diskussionsrunde: „Unser Sylt, unsere Pflege“ begrüßte. Der Aufenthaltsraum einer der zurzeit noch leer stehenden Seniorenwohngruppen war kurzerhand zum Tagungsraum umfunktioniert worden, in dem sich Bürgermeister Nikolas Häckel, Marianne Kraack vom Seniorenbeirat, Peter Petzold vom Fitz Mobilen Pflegedienst Sylt, Asklepios-Geschäftsführer Dr. Ulrich Wenning und Oberarzt Dr. Steffen Lange sowie NDS-Geschäftsführer Herbert Voedisch von den Johannitern vor rund 80 Zuschauern den Fragen des Moderators zum Status Quo in der Pflege stellten.

     

    In Anbetracht der häufig doch sehr emotional geführten Diskussion um die Pflegesituation auf Sylt fiel die grundsätzliche Beurteilung dann doch überraschend gut aus: So bewertete beispielsweise Marianne Kraack vom Seniorenbeirat die derzeitige Pflegesituation mit der Schulnote Drei als befriedigend, „Auch wenn es an vielen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt.“ Herbert Voedisch von den Johannitern zeigte sich selbstkritisch: „Die Qualität in der Pflege hängt sehr von der personellen Ausstattung ab“, so der NDS-Geschäftsführer, „Wenn uns Personal fehlt, leidet darunter auch die Pflege.“ Dies sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider der Fall, „Obgleich wir den Pflegefachkräften auf Sylt Gehälter zahlen, die weit über dem Durchschnitt liegen.“ Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein konstruktives Gespräch über die Zukunft der Pflege, in dem auch ergebnisoffen über die Seniorenwohngemeinschaften gesprochen wurde: „Wir starten im Mai eine Umfrage, um den Bedarf der Sylter im Bereich Pflege zu ermitteln“, so Bürgermeister Nikolas Häckel, „Anschließend können wir gemeinsam darüber sprechen, welchen Weg wir einschlagen wollen, um diesem Bedarf gerecht zu werden.“ Ein mögliches Ergebnis könnte dann auch sein, die Seniorenwohngruppen günstiger anzubieten – vorausgesetzt, es finden sich ausreichend Senioren, die auf einen Teil der angebotenen Betreuungsleistungen verzichten: „Die Wohngemeinschaft kann sich ihr Versorgungspaket selbst zusammenstellen“, so Herbert Voedisch, „Voraussetzung ist allerdings, dass sich alle elf Bewohner einig sind.“ Die jüngst diskutierte Nutzung der Räumlichkeiten beispielsweise für Auszubildende sei dabei immer nur als letzte Alternative zu betrachten, so Nikolas Häckel: „Primär kümmern wir uns darum, den Bedarf der Senioren zu decken. Nur wenn dort kein Bedarf sein sollte, suchen wir nach Alternativen.“

  • Geänderte Verkehrsführung auf Sylt bewährte sich zu Pfingsten

    Das befürchtete Chaos blieb aus

    Alles im (Verkehrs-)Fluss: Sehr zufrieden zeigten sich Bürgermeister Nikolas Häckel und Bürgervorsteher Peter Schnittgard, als sie am Vormittag des Pfingstmontags die Situation in Westerland in Augenschein nahmen. Überall rollte der Verkehr und auch an der Autoverladung kam es zu keinerlei Staus.

    "Die zu den Festtagen konzipierte Verkehrsführung hat sich offenkundig bewährt", freute sich Nikolas Häckel und dankt zugleich allen Syltern und Sylt-Gäste, "die sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, an den Appell gehalten haben, ausschließlich den ausgeschilderten Strecken zu folgen". Einen weiteren Dank zollte der Verwaltungschef dem Team des Ordnungsamtes und dem Team des kommunalen Bauhofs, das "binnen kürzester Zeit alle Änderungen umgesetzt haben".

    Abreise Sylt Pfingsten 2016
    Die an den Pfingsttagen geänderte Verkehrsführung brachte einige Neuerungen mit sich – allen voran die geteilte Einbahnstraße im Bereich des Trift

    Eigentlich hatten der Bürgermeister und der Bürgervorsteher geplant, bei wartenden Autofahrern um Verständnis zu bitten – doch dies war nicht notwendig. "Anscheinend haben viele Gäste aufgrund der Bekanntmachungen nicht die sonst besonders stark frequentierten Morgenstunden des Pfingstmontags für ihre Abreise gewählt, so dass sich der Verkehr erfreulich entzerrt hat. Außerdem herrschte eine rege Abreise in den Personenzügen", resümierte Peter Schnittgard.

    Die beiden Repräsentanten der Gemeinde Sylt nutzten den Rundgang zugleich, um vor Ort mit Polizeichef Haye Jebsen die Verkehrslage zu besprechen. Außerdem trafen sie vor Ort auch RDC-Geschäftsführer Jens Arne Jensen zu einer kurzen Besprechung.

    Nikolas Häckel + Peter Schnittgard
    Eine entspannte Verkehrslage nicht nur an der Autoverladung bot sich Bürgervorsteher Peter Schnittgard (l.) und Bürgermeister Nikolas Häckel am Morgen des Pfingstmontags
  • Nikolas Häckel, Sylts neuer Bürgermeister wurde vereidigt

    Nikolas Häckel Bürgermeister von Sylt

    Nikolas Häckel, Sylts neuer Bürgermeister wurde vereidigt

    Am Donnerstagabend bekam er die Ernennungsurkunde der Gemeinde Sylt

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    Nikolas Häckel Bürgermeister von SyltBei der Gemeinderatssitzung im Westerländer Rathaus wurden am 16.04.2015 die Weichen für den Wechsel beim Amt des Bürgermeisters gestellt. Nikolas Häckel erhielt die Ernennungsurkunde aus den Händen von Bürgervorsteher Peter Schnittgard. Damit folgt er am 1.Mai 2015 auf seine Vorgängerin Petra Reiber, die bei der letzten Wahl nicht mehr kandidiert hat. Somit gibt es nach 25 Jahren einen Wechsel im Westerländer Rathaus.

    Bei der eher schlichten Zeremonie, zeigte sich Häckel entschlossen die Probleme auf Sylt mit den Bürgern anzugehen ohne vorher irgendwelche großen Versprechungen zu machen. Somit wird er in den nächsten 6 Jahren als Verwaltungschef einige schwierige Aufgaben vor der Brust haben. An erster Stelle wird auch weiterhin der fehlende Wohnraum für Sylter stehen, aber auch die Infrastruktur und die Unterbringung von Flüchtlingen gehören zu den Herausforderungen.

    Nikolas Häckel hat sich in den vergangenen Wochen an der Seite von Petra Reiber eingearbeitet und er wird sein Amt, trotz Feiertag, am 1. Mai antreten.

     

  • Petra Reibers letzter Neujahrsempfang als Bürgermeisterin

    Perta Reibers letzter Neujahrsempfang

    Petra Reibers letzter Neujahrsempfang als Bürgermeisterin

    Auch der zukünftige Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel, war gekommen

    Am Donnerstag, den 15. Januar 2015 war der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Sylt und diesmal war es ein ganz besonderer. Denn zum letzten Mal hieß die Gastgeberin Bürgermeisterin Petra Reiber. Am 30. 04 endet ihre Amtszeit und weil sie auf eine neue Kandidatur verzichtet hat, tritt dann ihr Nachfolger Nikolas Häckel das Amt des Bürgermeisters am 1. Mai 2015 an. Dieser war auch an diesem Abend anwesend, hatte aber noch keine offizielle Funktion und hat so seinen Respekt vor der Leistung seiner Vorgängerin zum Ausdruck gebracht.

    Petra Reiber war sichtlich gerührt, weil viele Gäste extra zu diesem Abend gekommen waren, auch wenn sie inzwischen gar nicht mehr bei der Gemeinde arbeiten oder sogar von Sylt weggezogen sind. So war es natürlich auch ein Abend an dem viele Hände geschüttelt und Abschied genommen wurde. 

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    Zuerst ging es aber um einen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate, was wurde in der Gemeinde Sylt angeschoben und nach vorne gebracht und wo sind noch Defizite und was für Aufgaben erwarten den neuen Bürgermeister.

    Perta Reibers letzter Neujahrsempfang
    Perta Reibers letzter Neujahrsempfang

    Da ist als großes Thema natürlich weiterhin der Dauerwohnraum zu nennen, da starteten zwar 2014 einige Projekte, aber die reichen bei weitem noch nicht, um die Unterversorgung an bezahlbaren Wohnungen auszugleichen. Auch müssen auf Sylt weiter Flüchtlinge aufgenommen und menschenwürdig untergebracht werden. Als drittes großes Thema ist auch noch die Ruine der Keitumer Therme zu nennen, die immer noch die Gemeinde belastet. Es bleibt also viel zu tun, aber an diesem Abend wurde natürlich auch noch zusammen gefeiert und über vergangene Zeiten geklönt.

  • Sternsinger Sylt besuchten das Westerländer Rathaus

    Sylter Sternsinger im Rathaus Westerland

    Sternsinger Sylt besuchten das Westerländer Rathaus

    Bürgermeisterin Petra Reiber und Bürgervorsteher Peter Schnittgard freuten sich sehr

    Sie sehen hier kein Video? Der Link zum Film: 

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    Am heutigen Tag der "Heiligen 3 Könige" besuchten die Sylter Sternsinger auch das Rathaus in Westerland. Dort wurden sie schon von der Bürgermeisterin Petra Reiber und dem Bürgervorsteher Peter Schnittgard erwartet. Die hielten natürlich den Obolus der Gemeinde Sylt für die diesjährige Aktion bereit, die für gesundes Essen für Kinder auf den Philippinen und weltweit sammelt. Und die fleißigen Sängerinnen und Sänger bekamen natürlich auch eine Belohnung. 

    Danach ging es für die Sternsinger weiter von Haus zu Haus um dort für das Kindermissionswerk zu sammeln. Im letzten Jahr kamen deutschlandweit über 44 Millionen Euro zusammen. Den Weg der Spenden können Sie auf der Internetseite http://www.sternsinger.org/ verfolgen und wer möchte kann dort auch online spenden.

    Sylter Sternsinger im Rathaus Westerland

  • Tag 1 als Bürgermeister der Gemeinde Sylt für Nikolas Häckel

    Amtsantritt als Bürgermeister der Gemeinde Sylt

    Tag 1 als Bürgermeister der Gemeinde Sylt für Nikolas Häckel

    Montag, den 4. Mai 2015 begann damit ein neues Kapitel im Westerländer Rathaus

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    Amtsantritt als Bürgermeister der Gemeinde SyltHeute war der offizielle Antritt in das neue Amt für Nikolas Häckel, begonnen hatte er aber schon direkt am 01.05 mit einigen Administrativen Aufgaben und Vorbereitungen, um heute gleich durchstarten zu können. Begrüßt wurde er um 08:45 Uhr im Westerländer Rathaus von Bürgervorsteher Peter Schnittgard, der Leiterin des Hauptamtes Frau Kuhn und dem stellvertretenden Bürgermeister Carsten Kerkamm.

    Nikolas Häckel freut sich nun endlich, nach einem halben Jahr Vorbereitung und Einarbeitung durch Vorgängerin Petra Reiber, seinen Dienst antreten zu können und tätig zu werden. Er möchte für die Gemeinde Sylt und das Amt Landschaft Sylt, zusammen mit der Politik und der Verwaltung viel erreichen. 

    Heute stehen noch einige Treffen mit den Mitarbeitern und den anderen Bürgermeistern der Insel Sylt auf dem Programm und dann geht die Alltagsgeschäfte los. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Glück für die sicher nicht immer leichten Aufgaben in den kommenden Jahren auf Sylt.

  • TSV Westerland verabschiedet Jahr sportlich mit Silvesterlauf

    Silvesterlauf TSV Westerland

    TSV Westerland verabschiedet Jahr sportlich mit Silvesterlauf

    Silvesterlauf TSV WesterlandEs ist inzwischen eine schöne Tradition des TSV Westerland geworden, dass alte Jahr mit einem Silvesterlauf zu verabschieden. Jung und alt laufen aus Spaß an der Bewegung. Jede(r) so wie er/sie es kann, ohne das es um Zeiten oder Platzierungen geht. Die Kids laufen einige Runden im Syltstadion und die Großen traben im entspannten Tempo in Richtung Rantum, aber so, dass man sich während des Laufens auch noch unterhalten kann. Wenn man nach circa eine halben Stunde wieder im Stadion von Westerland ankommt, wird bei einem Heißgetränk und einem Berliner ein Klönschnack gehalten.

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  • Westerlands Westerstraße ist nun der Bürgermeister-Kapp-Weg

    Im Beisein von Logenbruder Gerd Heiden, Bürgervorsteher Peter Schnittgard und Bürgermeister Nikolas Häckel enthüllte Logenmeister Jochen Lemke das neue Straßenschild

    Eine besondere Ehrung für Bürgermeister und Freimaurer Arno Kapp

    Er war ein engagierter Bürgermeister, der sich gegen das NS-Regime stellte, und vertrat seine persönlichen Anschauungen und Ideale ebenso engagiert als Freimaurer. Jetzt wurde Arno Kapp dafür posthum eine besondere Ehre erwiesen: Die Westerstraße nahe der Westerländer Dünen wurde in Bürgermeister-Kapp-Weg umbenannt und mit neuen Straßenschildern versehen.

     

    Im Beisein von Bürgervorsteher Peter Schnittgard und Bürgermeister Nikolas Häckel war die Würdigung für Logenmeister Jochen Lemke, der dem Schilderwechsel zusammen mit den Logenbrüdern Gerd Heiden und Günter Schroeder beiwohnte, ein besonderer Moment: "Wir sind dankbar, dass der Ortsbeirat und die Gemeindevertretung unserem Antrag auf Umbenennung gefolgt sind. Denn Arno Kapp war ab 1924 nicht nur ein engagierter Freimaurer, sondern vertrat die Ideale unseres Bundes ebenso als Bürger und Bürgermeister", stellte Lemke heraus.

     

    Im Beisein von Logenbruder Gerd Heiden, Bürgervorsteher Peter Schnittgard und Bürgermeister Nikolas Häckel enthüllte Logenmeister Jochen Lemke das neue Straßenschild
    Im Beisein von Logenbruder Gerd Heiden, Bürgervorsteher Peter Schnittgard und Bürgermeister Nikolas Häckel enthüllte Logenmeister Jochen Lemke das neue Straßenschild

    Nikolas Häckel konstatierte: "Unbestritten waren für die Benennung die Leistungen von Arno Kapp und seine regimekritische Haltung in der NS-Zeit von großer Bedeutung. Auch hat er das Bad in der Nachkriegszeit wieder in die Zukunft geführt." Nach Andreas Nielsen sei Arno Kapp erst der zweite Westerländer Bürgermeister, nach dem eine Straße benannt sei, merkte Häckel zudem an.

     

    "Straßennamen sind auch immer ein Stück Geschichte, das viel Lokalkolorit vermittelt. Natur, Umwelt und Mitwelt werden dabei ebenso wachgehalten wie die Meriten verdienter Mitbürger. Hier ist wieder einmal eine gute Wahl getroffen worden", unterstrich Peter Schnittgard.

     

    Nicht von ungefähr fiel bei der Umbenennung die Wahl auf die Westerstraße: An ihr stand bis 1934 das damalige Rathaus, in dem Kapp von 1905 bis 1918 als Stadtsekretär und von 1923 bis 1933 als Bürgermeister tätig war. Die Weigerung, der NSDAP beizutreten, kostete ihn dann das Amt. 1945 wurde er von der britischen Besatzungsmacht erneut als Westerlands Bürgermeister eingesetzt. 1955 zum Westerländer Ehrenbürger ernannt, verstarb Arno Kapp drei Jahre später an Herzversagen.

     

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