Schwimmer vor Sylt aus tödlicher Gefahr gerettet



Ein Mann aus Hamburg hatte gestern (3. August 2013) zwei große Schutzengel, sonst hätte er den gestrigen Tag wohl nicht überlebt. Der Schwimmer war am Lister Ellenbogen, allen großen Warnschildern zum trotz, in die Nordsee zum Schwimmen gegangen. Dies beobachtete um halb sieben Abends eine Sparziergängerin, der sofort klar war, dass der Hamburger sich in größter Gefahr befand, denn sie kannte die für Schwimmer allzu gefährlichen Begebenheiten am Ellenbogen. Deshalb rief sie umgehend die Seenotretter an, die ja in List auf Sylt stationiert sind.

Der zweite große Zufall, der dem Mann wohl das Leben gerettet hat, war, dass die "Minden" sich ganz in der Nähe seines Aufenthaltsortes zu einer Patrouille befand. Und weil die Frau sehr genau beschreiben konnte, wo sich der Schwimmer befand, konnte die Besatzung des Seenotrettungskreuzers ihn auch relativ schnell finden. Inzwischen war der Mann von der Strömung schon 700 Meter weit hinaus ins Meer getrieben worden und hatte keine Chance mehr aus eigener Kraft wieder zurück an Ufer zu kommen. Dies war ihm erst kurz vor Eintreffen der Helfer bewusst geworden. 

Die Männer der DGzRS konnten ihn unverletzt an Bord der "Minden" nehmen, waren sich aber in der Beurteilung des Geschehens einig. Hätte die Frau die Situation nicht beobachten und sofort zu einhundert Prozent richtig gehandelt, wäre der Schwimmer wahrscheinlich nicht mehr lebend ans Ufer zurück gekommen.

Seenotkreuzer Minden vor Sylt

 

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