Seehundgrippe für Tod von 350 Tieren verantwortlich

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Es wird geraten, sich von den Tieren fernzuhalten

Seehundgrippe in der NordseeSylt 20. Oktober 2014 - Heute wurde das Ergebnis der tierärztlichen Untersuchungen in Tönning bekanntgegeben. Laut Nationalparkverwaltung ist ein Influenzavirus für die circa 350 toten Seehunde verantwortlich, die in den letzten Wochen auf Sylt und den anderen Inseln und am Festland angespült wurden. Dieser führt unter anderem auch zu Lungenentzündungen bei den Tieren.

Aktuell wird von den Experten nicht davon ausgegangen, das diese Seehundgrippe den Bestand in Nord- und Ostsee gefährdet.  Es ist eine ganz normale natürliche Ursache, die sich auch von selbst wieder legen wird. Impfungen der Tiere sind nicht vorgesehen, zumal es aktuell auch gar keinen Impfstoff gäbe, dieser müsste erst entwickelt werden.

Passanten, die tote oder erkrankte Seehunde finden, sollen sich von diesen fernhalten. Falls Hunde mitgeführt werden, sollen diese auch nicht in die Nähe der Meeressäuger kommen. Bitte Benachrichtigen sie die Polizei, oder falls bekannt die Seehundjäger direkt per Telefon, über den Fundort.

 

 

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