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In Kampen/Sylt wurde ein Zeichen gegen die Überfischung gesetzt

Eine Menschenkette in Form eines Fisches und die Botschaft die Überfischung der Meere zu stoppen, dass waren gestern auf Sylt weithin sichtbare Zeichen, die der eingetragene Verein "Slow Food" in Kampen setzte. Damit wollte man darauf aufmerksam machen, dass die zurzeit noch aktuellen Fangmethoden das Aus für den kommerziellen Fischfang in naher Zukunft bedeuten wird. Slow Food fordert gar nicht den absoluten Stopp des Fischfangs oder gar einen Verzicht auf Fischgerichte. Vielmehr möchte man das der nachhaltige Weg in der Fischerei eingeschlagen wird und man die regionalen Fischer stärkt und nicht die riesigen Fangflotten, die die Meere leer fischen und den kleinen Betrieben verdrängen.

Slow Food Protest auf SyltViele Besucher des Kampener Strandes blieben interessiert stehen und verfolgten die Podiumsdiskussion mit. Dr. Ursula Hudson (Slow Food Deutschland e.V.), Europaabgeordnete Ulrike Rodust (SPD), Dr. Nina Wolff (OCEAN2012), Jens Ambsdorf (Lighthouse Foundation), Florian Hühne (Geschäftsführer der Sturmhaube), Johannes King (Sölring' Hof, Sylt), Francisco Mari (EED) und Fischwirtschaftsmeister Alfred Urthel sprachen über die nötigen Reformen, die von Brüssel ausgehen müssen. Einig war man sich in der Erkenntnis, dass der Raubbau an den Fischbeständen der Meere weltweit ein Ende haben muss.

Die anwesenden Köche zeigten zum Abschluss der Aktion, wie man alle Teile eines Fischs beim Kochen verwerten kann, um so die volle Wertschätzung des Lebensmittels Fisch zu verdeutlichen. Alle Anwesenden und die Strandbesucher kosteten natürlich gerne die Kochkünste des Sylter 2 Sternekochs Johannes King.

 

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