Sylt TV

Anzeigen

Nielsens Kaffeegarten Keitum__Hotel Seilerhof Keitum-Werbung Sylt TV

Spülschiffe

  • Die Sandvorspülungen 2022 auf Sylt bringen 1 Million Kubikmeter Sand

    Die Kosten dafür liegen im zweistelligen Millionenbereich

     

    Sandvorspülungen 2022 auf Sylt kosten 12 Millionen Euro
    Sandvorspülungen 2022 auf Sylt kosten 12 Millionen Euro

    Seit dem vergangenen September gab es auf Sylt mehrere schwere Stürme und Orkane. Da diese dann auch entsprechend hohe Wasserstände der Nordsee mit sich bringen, die sogenannten Sturmfluten, gehen diese leider meist mit großen negativen Auswirkungen auf die Sylter Strände einher. Die insgesamt zwölf Hochwasser der vergangenen Monate sorgten für enorme Sandverluste an der Westküste der Insel.

    Der Landesbetrieb für Küstenschutz hat nach seiner Strandbereisung 2022 nun die Stellen auf Sylt bestimmt, an denen in dieser Saison Sandvorspülungen vorgenommen werden. Insgesamt sollen im Frühsommer und Sommer rund eine Million Kubikmeter Sand die Verluste ausgleichen, damit die Strände und Vordünen wieder ungefähr den gleichen Stand haben wie im Sommer des Vorjahres.
    Zwei Lister Strandabschnitte, der Strand am Roten Kliff in Kampen, Westerland und Wenningstedt, in Hörnum-Nord und am Strand in Höhe der Sansibar wird Sand vorgespült.

    Die geplanten Vorstrandaufspülungen, die die Wellendynamik der Nordsee abmildern sollen, stehen momentan wegen der hohen Treibstoffpreise noch auf der Kippe.
    Alle genannten Sandvorspülungen 2022 auf Sylt, werden insgesamt mit 12 Millionen Euro veranschlagt.

  • Sandvorspülung 2019 - Sylts Strände erhalten ein Sanddepot

    Das Spülschiff und die Vorspülungen bringen neuen Sand

    In Kampen haben die diesjährigen Küstenschutzmassnahmen am Hauptstrand begonnen

    Obwohl in den vergangenen Monaten die ganz großen Sturmfluten zum Glück ausblieben, bekommt die Insel Sylt circa 1.2 Millionen Kubikmeter neuen Sand, im Wert von ungefähr 6,5 Millionen Euro. 

    Am Kampener Hauptstrand haben die Sandvorspülungen in 2019 begonnen. Damit werden die Küste Sylts, aber auch des Festlands vor steigenden Wasserständen und Sturmfluten geschützt.

     

    Und der neue Sand wird folgendermaßen verteilt.

    List Weststrand 130.000 Kubikmeter

    Kampen Hauptstrand 140.000 Kubikmeter

    Hörnum Bunker Hill 135.000 Kubikmeter

    Hörnum Hauptstrand 140.000 Kubikmeter

    Vorstrand Westerland 240.000 Kubikmeter

    Vorstrand Hörnum Gurtdeel 360.000 Kubikmeter

    Insgesamt sind das 1.145.000 Kubikmeter


    Es war in der vergangenen Herbst-, Wintersaison 2018/2019 eher der stetige Angriff des Meeres auf die Strände, der an die Inselsubstanz ging.

    Rund 50 Millionen Kubikmeter Sand wurden zwischen 1972 und 2018 auf Sylt schon vorgespült, das kostete rund 228 Millionen Euro.

    Die hohen Ausgaben für den Erhalt der Insel Sylt begründet das Ministerium darin, dass die Aufschüttung von Sand der effektivste Schutz der Sylter Westküste gegen die hohe Wellenenergie sei.
    Übrigens wird nicht nur auf Sylt, sondern auch an anderen deutschen Nordseeinseln Sand vorgespült, auch bei den ostfriesischen Inseln wie Norderney. Jetzt zu sagen, nur damit die Urlauber Ihren Spaß haben werden Steuergelder verschwendet, ist zu kurz gedacht.

    Von der Aissichtsplattform am Roten Kliff in Kampen kann man die Arbeiten super verfolgen
    Von der Aissichtsplattform am Roten Kliff in Kampen kann man die Arbeiten super verfolgen

     

    Ich bleibe mal beim Beispiel Sylt, die Insel dient dem Festland als Wellenbrecher, unter anderem deshalb, weil sie deutlich höher ist als die Küste dahinter. Lässt man jetzt die Insel verschwinden, würden die Nordsee ungebremst auf die Küste treffen, und sehr schnell sehr viel Land zurückgewinnen, was man ihr in Jahrhunderten mühsam abgerungen hat. Ich habe mal eine wissenschaftliche Studie gelesen, in der von bis zu 25 Prozent Landverlust für Schleswig-Holstein die Rede war. Das heißt, das auch viele Urlaubsorte an der Küste verschwinden würden, langfristig.

    Das Spülschiff und die Vorspülungen bringen neuen Sand
    Das Spülschiff und die Vorspülungen bringen neuen Sand
  • Sandvorspülungen 2015 auf Sylt bringen 1.75 Mio. m3 neuen Sand

    Sandvorspülungen Sylt

    Sandvorspülungen 2015 auf Sylt bringen 1.75 Mio. m3 neuen Sand

    Anzeigen

    1.75 Millionen Kubikmeter neuer Sand wird an 8 Stellen auf die Insel gepumpt

    Sandvorspülungen SyltSeit dieser Woche (21. April 2015) werden die diesjährigen Sandvorspülungen auf Sylt durchgeführt. 2015 wurden insgesamt 8 Stellen an der Westküste der Insel ausgewählt, wo die Strände wieder mit Sanddepots gesichert werden sollen. Denn jedes Jahr zehren die Stürme an der Sylter Küste und ohne die Vorspülungen würde dieser traumhafte Flecken Erde immer kleiner. Bei einer Bereisung der Experten des Landesamtes für Küstenschutz und Meeresschutz Schleswig-Holstein kurz LKN wurden acht Strände für neuen Sand ausgewählt.

    Sie sehen kein Video? Dann hier klicken

    In Hörnum 2 Orte, darunter das neue Querwerk an der Odde. Auch in Kampen und Rantum wird an zwei Stellen vorgespült, dazu kommen dann noch List und Westerland. Begonnen wird voraussichtlich noch im April in Westerland und Kampen. Wir werden dann noch ausführlicher berichten, wenn der Startschuss gefallen ist.

    Hier unser Bericht und ein Video von den Sandvorspülungen auf Sylt im letzten Jahr

    Möwe auf Sylt

    Am Brandenburger Strand in Westerland haben die Sandvorspülungen 2014 auf Sylt begonnen. Wenn das Wetter weiterhin so gut bleibt, wird es nur wenige Tage dauern, bis man weiter ziehen kann. Die dänische Firma Rohde Nielsen mit ihren Spülschiffen "NJord R" und "Thor R", ist jetzt wieder vor der Küste im Einsatz. Mit den großen Saugbaggerschiffen, wird Sand vom Meeresboden entnommen. Das Gemisch von circa 30 % Sand und 70 % Wasser wird in den 5.000 m³ großen Schiffstank gepumpt. Das Wasser wird wieder abgelassen.

    Möwe auf Sylt

    Sandvorspülung auf der Insel Sylt

    Dann nähert sich das Schiff dem Strand bis auf ungefähr einen Kilometer und wird an eine vorher verlegte Rohrkonstruktion angeschlossen. Der Sand wird nun mit hohem Druck an Land gepumpt. Wenn das Wetter mitspielt, so wie gestern,  und der Wind und die Wellen nicht allzu stark sind können bis zu 300 Meter lange Teilstücke pro Tag so aufgefüllt werden.

    Dieses Verfahren, hat sich in den letzten Jahren als das einzig wirksame Waffe gegen die Korrosion der Insel herausgestellt. Es ist aber auch eine kostspielige Angelegenheit, die Kosten für 2014 belaufen sich auf 6.7 Millionen Euro. 70 Prozent der Summe wird aus Bundesmitteln bestritten, die restlichen 30 Prozent zahlt das Land Schleswig-Holstein.Die Küstenschutzmaßnahme für die gesamte Westküste der Insel Sylt wird 2 bis 3 Monate dauern. Nach Westerland sind noch die Gemeinden Hörnum, Kampen und List auf der Liste der Orte, deren Strände aufgefüllt werden.

    Insgesamt wurden auf Sylt seit 1972  mehr als  40 Millionen Kubikmeter Sand mit Kosten in Höhe von rund 189 Millionen Euro vorgespült.

    Dabei mögen die Kritiker bitte eines bedenken. Die Insel Sylt und die anderen Inseln vor der Nordseeküste sind die Wellenbrecher für das Festland. Würde man diese nicht schützen und erhalten, müssten bald viel höhere Summen aufgewendet werden um den kompletten Küstenstreifen vor Sturmfluten zu sichern.

Wir benutzen Cookies, um Inhalte und Marketing-Anzeigen zu personalisieren, Social Media Funktionen zu bieten und Websitenaufrufe zu analysieren. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit zusätzlichen Daten zusammen und verarbeiten sie weiter. Sie können nur die notwendigsten Cookies zu akzeptieren, dann sind Dienste Dritter wie Youtube, Vimeo + Live-Webcams nicht nutzbar.