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Boy Lornsen Schule

 

EVS Sylt: Kinder/Jugendliche für die Energiewende begeistern

Das „Lernerlebnis Energiewende“ und das „Lernerlebnis Energie sparen“ besuchen am Dienstag, dem 14. Mai 2019 mit zwei Aufführungen das Schulzentrum Sylt

Die Energieversorgung Sylt GmbH lädt am 14. Mai 2019 Schüler und Schülerinnen der Sylter Grund-und weiterführenden Schulen zu einer spannenden und lehrreichen Reise durch die Welt der Energie in das Schulzentrum Sylt ein.

 

Was genau ist eigentlich Energie? Woher kommt sie? Wer (ver)braucht sie? Und vor allem: Wie lässt sie sich einsparen? Das interaktive und mediengestützte „Lernerlebnis Energiewende“ und das „Lernerlebnis Energie sparen“ beleuchten die Schwerpunkte Klimawandel, regenerative Energiegewinnung, Energie sparen und die Energiewende. Das Besondere dabei: Lernen macht hier richtig viel Spaß, denn neben schülergerechten Inhalten und moderner Medientechnik steht vor allem das aktive Mitmachen im Fokus des Programms.

Begriffe wie Urknall, Atmosphäre, Treibhauseffekt und fossile Energieträger werden auf diese Weise wirklich erfahrbar und machen aus den Schülerinnen und Schülern begeisterte Energieexperten.

 

Beide Programme sind u.a. von der DBU geförderte Bildungs- und Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10. In einem jeweils 90-minütigen Mix aus Show, Theater und Quiz werden bis zu 250 Kinder und Jugendliche für die Vision Energiewende interessiert und begeistert. Endstation der gemeinsamen Lernreise ist ein Deutschland im Jahr 2050, das zu 80 % auf erneuerbare Energien setzt.

Die Aufführungen finden am Dienstag, dem 14. Mai 2019 im Schulzentrum Sylt statt:
● 8:00 bis 09:30 Uhr Lernerlebnis Energiewende mit 200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 + 6 des Schulzentrums Sylt

● 10:00 bis 11:30 Uhr Lernerlebnis Energie sparen mit 100 Schülerinnen und Schüler der 3. + 4. Klassen der Grundschulen St. Nicolai, Boy-Lornsen-Schule und der Nörddörfer Schule Wenningstedt-Braderup.

 

Sylter Grundschüler als aktive Küstenschützer

Sylter Grundschüler als aktive Küstenschützer

Sandfangzäune setzen statt Schulbank drücken

 

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Küstenschutz ist für die Insel Sylt unerlässlich. Die 2007 gegründete Stiftung Küstenschutz Sylt hat sich indes nicht nur der Umsetzung von Projekten verschrieben – so wurden im vergangenen Jahr der neue Hochwasserschutz am Alten Kirchenweg in Keitum wie auch die Sanierung des Deiches an der Kampener Vogelkoje finanziell unterstützt –, sondern setzt auch auf theoretische Aufklärung und praktische Anleitungen. Und das bereits ab Kindesbeinen an, wie ein aktuelles Schulprojekt beweist.

Grundschüler auf Sylt beim KüstenschutzEine Woche lang verbrachten die Viertklässler der Westerländer St. Nicolai-Schule die Vormittage nicht wie gewohnt im Klassenzimmer, sondern am Strand. Dort setzten die Mädchen und Jungen mit Fleiß und Freude auf einer Strecke von etwa einem halben Kilometer Sandfangzäune.

Es ist der besondere Wunsch von Vorstand und Aufsichtsrat der Stiftung, Kindern und Jugendlichen die Bedeutung des Küstenschutzes zu vermitteln. Und diese wird besonders anschaulich, wenn der Nachwuchs einmal selbst Hand anlegt“, berichtet der Stiftungsvorsitzende Helge Jansen. Das Angebot wurde allen Sylter Schulen unterbreitet – Interesse meldeten allein die Grundschulen geschlossen an. „Die erste Rückmeldung kam von St. Nicolai-Schule, mit der wir daher den Auftakt gemacht haben“, erläutert Jansen.

Praktischer Unterricht für GrundschülerIm Vorwege wurde der Lehrer Dirk Hohäusel von der Stiftung mit Infomaterial für den Unterricht versorgt – dann ging es für die 21 Kinder hinaus vor Ort: Fünf Vormittage lang setzten sie im Süden Westerlands am Dünenfuß schützende Sandfangzäune anstelle der versandeten oder vom Meer geraubten Vorgänger. Während der Landesbetrieb für Küstenschutz das Material stellte, sorgten Carsten Brause und Kilian Uekermann für die praktische Anleitung. „Die Kleinen sind mit Elan dabei, es macht uns allen viel Spaß“, resümierten die beiden Sylter Wasserbauer.

Ein tolles Projekt, das wir gerne fortsetzen würden“, befand Dirk Hohäusel – und auch die Kinder hätten nichts dagegen: „Das war eine tolle Abwechslung, ich habe mit meinem besten Freund ganz viele Äste eingegraben“, strahlte der zehnjährige Bosse. Und seine neunjährige Klassenkameradin Malia war so emsig bei der Sache, dass „ich gestern sogar ein bisschen Muskelkater hatte“ 

Der Anfang ist gemacht – 2016 geht es weiter: Dann werden mit der Norddörfer-Schule in Wenningstedt und der Boy-Lornsen-Schule in Tinnum kleine Küstenschutz-Projekte ausgearbeitet. „Dabei kann es wieder um Sandfangzäune gehen oder aber um andere Maßnahmen wie Halmanpflanzungen auf den Dünen. So oder so werden den Schulen keine Kosten entstehen – alle Ausgaben trägt die Stiftung Küstenschutz Sylt“, unterstreicht Helge Jansen.

 

 

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