Nielsens Kaffeegarten Keitum- Buchhaus Voss Westerland - Hotel Seilerhof Keitum

Corona-Krise

 

Corona Sylt - Hotels, Gastro + Ferienvermietung ab 18. Mai geöffnet

Dafür sind natürlich auch auf Sylt einige Vorschriften und Auflagen zu beachten

Heute, 07. Mai 2020 hat Daniel Günther, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein am Vormittag folgende Lockerungen für Hotels, Gastronomiebetriebe, Ferienwohnungen und Ferienhäuser angekündigt.

Ab dem 18. Mai 2020 dürfen diese, unter Auflagen, wieder öffnen. Pauschale Kapazitätsgrenzen für die Gastronomie wird es nicht geben, es müsse aber gewährleistet sein, dass die Abstandsregeln von 1.5 Metern eingehalten werden. Ausserdem muss ein Hygienekonzept erarbeitet werden und alle Betriebe müssen um 22 Uhr wieder schließen. Wer diese Vorgaben erfüllt, bekommt die Möglichkeit seinen Bewirtungsbetrieb auf Sylt für den Innenbereich, aber auch für die Außenbereiche zu öffnen.

Das Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Apartments und Wohnanlagen wird aufgehoben. Auch müssen natürlich Auflagen, die noch näher ausgeführt werden, eingehalten werden. Das gleich gilt für Wohnmobilstellplätze. Wie es für die Campingplätze weitergeht, ist uns zurzeit noch nicht bekannt. Hier sind nach aktuellen Stand nur Dauercamper die autark sind und mindestens 5 Monate bleiben erlaubt.

Hotels dürfen, wenn sie die gültigen Regeln befolgen und auch durchsetzen, wieder ab dem 18.05 2020 ihre Gäste wieder beherbergen und auch bewirten.

Für Detailfragen kontaktieren Sie bitte Ihren Sylter Vermieter.

Auch der Sölring Hof in Rantum fiebert dem Wiederöffnungstermin entgegen

Hier der komplette Text des Landes Schleswig-Holsteins

 

In Schleswig-Holstein sollen ab Montag, 18. Mai, der Tourismus und die Gastronomie unter Auflagen wieder starten. Das sagte Ministerpräsident Daniel Günther heute (7. Mai) im Landtag in Kiel. Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke wird aufgehoben. "Es ist an der Zeit, das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben unseres Landes in den Blick zu nehmen und den Weg Schleswig-Holsteins zu gestalten", sagte Günther.

 

Bereits an diesem Sonnabend (9. Mai) sollen die bisher geltenden Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Danach ist es erlaubt, dass sich auch Personen zweier Hausstände treffen können. Das gilt in der Öffentlichkeit wie im privaten Raum.

Bei allen jetzt vereinbarten Schritten, die ab dem 18. Mai gelten sollen, werden die strengen Kriterien zu Hygiene und Abständen fortbestehen. Die wichtigsten Beschlüsse:

Die Öffnung der Gastronomie wird unter Auflagen zugelassen

Das Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen, Hotels, Häuser, Apartments und Wohnanlagen wird unter Auflagen aufgehoben, die Wohnmobilstellplätze können geöffnet werden.

Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke wird aufgehoben – den Kreisen wird damit die Möglichkeit gegeben, bei Bedarf eigene Regelungen umzusetzen.

Das Betretungsverbot für Inseln und Halligen entfällt.

Die stufenweise Erweiterung der Kinderbetreuung wird ermöglicht.

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter im öffentlichen Raum mit bis zu 50 Personen werden wieder zugelassen.

Die Öffnung von Bildungseinrichtungen in Teilen und unter Auflagen wird erlaubt.

Kleine Präsenzveranstaltungen in Hochschulen werden wieder möglich sein.

Die Öffnung von Mensen in Hochschulen wird unter Auflagen gestattet.

Der eingeschränkte Probenbetrieb in Theatern wird unter Auflagen zulässig sein.

Kontaktfreie Indoor-Aktivitäten werden unter Auflagen und mit Einschränkungen gestattet

Fahrschulen können den Betrieb aufnehmen, wenn sie Konzepte für Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.


"Alle Lockerungen gleichen wir beständig mit der weiteren Virus-Verbreitung ab. Sollten in Schleswig-Holstein in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten, muss dort ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden", sagte Günther. Die Kontaktbeschränkung und die damit verbundenen Einschnitte des gesellschaftlichen Lebens sei eine besonders einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahme gewesen, so der Ministerpräsident weiter: "Sie werden gesellschaftlich noch lange nachwirken. Wirtschaftliche Folgen für unser Land konnten durch Hilfspakete von Bundes- und Landesebene abgemildert werden."

 

Der Regierungschef bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr solidarisches Handeln und den Zusammenhalt in den vergangenen Wochen: "Sie haben dafür gesorgt, dass wir heute die Möglichkeit haben, unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wieder in einem Maße zu ermöglichen, das uns ein Stück Normalität zurückbringt," sagte er. Nun gehe es darum, weiterhin durch Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen dafür zu sorgen, dass die Corona-Pandemie beherrschbar bleibe: "Dann können wir diesen beschriebenen Weg weiter zusammen gehen."

 

Gesundheitsminister Heiner Garg: "Jeder, der sich bisher an die Vorgaben gehalten hat, hat dazu beigetragen, das Infektionsgeschehen zu bremsen. Dafür gilt allen mein herzlicher Dank. Gerade jetzt kommt es weiterhin darauf an, dass wir Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen einhalten. Nur dann kann der Weg der Lockerung weiter gelingen. Das Leben mit dem Virus mit so viel Freiheit wie möglich und nur so vielen Beschränkungen wie nötig ist und bleibt eine gemeinsame Herausforderung für uns alle."

 

Finanzministerin Monika Heinold: "Als Jamaika-Koalition gehen wir verantwortungsbewusst und mit der gebotenen Vorsicht weitere Schritte in Richtung Normalität. Mit diesem Kurs sind wir bisher im echten Norden alle gemeinsam gut durch die Krise gekommen. Wir setzen weiter auf klare Regeln, Eigenverantwortung und Entlastungen für die Familien."

 

Die Sylt TV News vom 18. Mai 2020

Unsere Themen der Woche sind diesmal die Alltagsmenschen Ausstellung in Wenningstedt, das Nielsens Kaffeegarten wieder sein Café mit Wattblick öffnen durfte und die Wandelbahnen vom Sand befreit und Instand gesetzt wurden.
Wir berichten vom Naturzentrum Braderup, das die Deutsche Bahn zurzeit Sylt nicht mit IC-Zügen anfährt und den Vorschlag, die Elisabesthstraße in Westerland auch zur Fußgängerzone zu machen.

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Viele Grüße von Ihrer Lieblingsinsel Sylt
Viele Grüße von Ihrer Lieblingsinsel Sylt
Ihre Antje Rolke und das Team von Sylt TV

 

Die Sylt TV Sendung vom 20.Juli 2020

Ganz besondere Kunstwerke gibt es jetzt in der Gemeinde Sylt Outdoor zu bewundern.
Die Coronafallzahlen steigen in Nordfriesland wieder an.
Wer möchte, kann seine nicht so begüterten Mitmenschen auf Sylt jetzt ganz einfach einen ausgeben. Der Run ums Rantumbecken soll in diesem Jahr trotz Corona unter Auflagen stattfinden. Es wird eindringlich darum gebeten die Gänse und Enten am Wenningstedter Dorfteich NICHT zu füttern.
Der Sölring Foriining will weiter gegen einen Neubau in der Nähe des Denghoog kämpfen.

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Viele Grüße von Ihrer Lieblingsinsel Sylt
Viele Grüße von Ihrer Lieblingsinsel Sylt
wünschen Ihnen Antje Rolke und das Team von Sylt TV

 

 

Versinkt Sylt morgen im Chaos?

Man sollte mit allem rechnen, sogar mit dem Guten

Ab morgen Montag, den 18. Mai 2020 dürfen Urlaubsgäste wieder nach Schleswig-Holstein einreisen, auch auf die Halligen und Inseln. 

Schon seit Tagen kann man, vornehmlich im Internet, wahre Untergangsszenarien lesen. Einige spekulieren mit bis zu 90.000 Gästen in den ersten 3 Tagen. Das dies bei circa 45.000 Gästebetten auf der Insel schwer werden könnte, dürfte den meisten einleuchten. Schon als die Zweitwohnsitzbesitzer wieder nach Sylt durften gab es aus einigen "Ecken" einen Aufschrei und was ist passiert? Nichts. Die Einzelhandelsgeschäfte waren weiterhin leer, die Supermärkte hatten trotzdem mehr als genug von allem und es gab nur ein paar mehr Strandwanderer. Aber Eilmeldungen, Sensationen, Überschriften aus Großbuchstaben und vor allem düstere Vorhersagen sind zurzeit in und verheißen Aufmerksamkeit.

 

So leer wie heute wird es ab morgen nicht mehr auf Sylt sein, dafür muss man kein Hellseher sein.
So leer wie heute wird es ab morgen nicht mehr auf Sylt sein, dafür muss man kein Hellseher sein.

 

So leer wie bisher, wird es ab Montag nicht bleiben und wir werden direkt am 18. Mai sicher auch den ganzen Tag volle Autozüge sehen, mit unseren Gästen. Nur die Tageskapazität liegt zwischen 15.000 - 18.000 und somit in einem Bereich, der, nach meiner persönlichen Meinung, ein erträgliches Maß an Gästen auf die Insel bringt. Das es deshalb in Niebüll zu Staus kommen wird, wird sich wohl nicht ganz vermeiden lassen, ob es gleich 3 oder mehr Stunden werden, das glaube ich nicht. Denn Stand jetzt, 17.05.11:00 Uhr ist noch nicht sicher, ob die Syltfähre neben den Pendlern, Zweitwohnsitzbesitzern und Campern auch die Hotel- und Ferienwohnungsurlauber an den dänischen Grenzern vorbei bekommt. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass viele Gäste, die sonst mit dem Zug gekommen sind, jetzt lieber das eigene Auto benutzen, um weniger mit anderen Menschen in engen Kontakt in geschlossenen Räumen zu kommen.

Dass es morgen auch mal zu Wartezeiten an den Verladestationen in Niebüll kommen wird, dürfte allen klar sein. Nur wie lang werden sie sein
Dass es morgen auch mal zu Wartezeiten an den Verladestationen in Niebüll kommen wird, dürfte allen klar sein. Nur wie lang werden sie sein?

 

Aber warum ist am Montag der Ansturm gleich so groß? Das lieg zum einen daran, dass wir auf das Fronleichnamswochenende zusteuern und ganz viele vor der Corona-Krise schon gebucht haben und nicht wenige Vermieter ab Montag, aufgrund der Öffnung für den Tourismus, auch keine kostenlose Stornierung mehr akzeptieren. Dieses weiß ich aus vielen Nachrichten von Leuten, die gerne storniert hätten, wo sich aber der Vermieter nicht darauf eingelassen hat. Was rein rechtlich auch in Ordnung sein dürfte.

 

Das sich in den kommenden Monaten ein Sylturlaub gravierend von einem im letzten Jahr unterscheidet dürfte allen bewusst sein. Die Vorgaben aufgrund der Pandemie sollten allen hinlänglich bekannt sein, wer sie noch mal nachlesen möchte, kann dies in der aktuellen Fassung hier tun. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/200518_Landesverordnung_Corona.html.
Und etliche Lokalitäten haben ihre Angestellten angewiesen, Menschen die sich nicht daran halten nicht zu bedienen oder vom Hausrecht gebrauch zu machen und diese des Hauses zu verweisen. Denn machen wir uns nichts vor, einige "Flachpfeiffen" gibt es immer und überall.

 

Wir glauben dennoch, dass sich mehr als 95 Prozent der Gäste besonnen und rücksichtsvoll verhalten werden. Denn die möchten schließlich auch gesund bleiben. Außerdem gibt es überall Regeln und Vorgaben wie das Abstandhalten und tragen der Nase-Mund Masken in Geschäften und Verkehrsmitteln, auch auf dem Festland und auch in anderen Bundesländern. Angst oder gar Hysterie bringen niemanden weiter, zumal alle Veranstaltungen gestrichen wurden, um 22 Uhr Sperrstunde ist und es von Security nur so wimmeln wird. Die Gemeinden und Gastronomen haben sich nach unserem Eindruck sehr gut vorbereitet und freuen sich auf die Urlauber/innen.

Lasst uns alle freundlich miteinander umgehen, Rücksicht nehmen und uns einfach darüber freuen zumindest einen Teil unserer persönlichen Freiheit zurückbekommen zu haben und alles dafür tuen damit weitere Lockerungen für alle möglich sind.

 

 

Voss auf Sylt unterstützt die Schutzstation Wattenmeer

Seit 2018 sammeln die drei großen Verkaufsstellen von Voss – das Sylter Papierhaus, das Buchhaus und Tabak & Papier in der Strandstraße – für die Schutzstation Wattenmeer e.V.

Die Idee dahinter war, bei der Ausgabe von Tragetüten die Kunden darauf hinzuweisen, dass Voss ihnen die Tüte kostenlos mitgibt, sich aber im Gegenzug über einen Beitrag in die Spendendose freuen würde. Diese Idee haben die Voss Mitarbeiter und die Kunden gern unterstützt und so konnte bereits im August 2019 eine große Spende übergeben werden und am 6. November war es dann wieder soweit. Dennis Schaper von der Schutzstation nahm die Spende in Höhe von 2600,-€ von Katharina Bubenheim aus dem Buchhaus Voss im Beisein der Geschäftsleitung Kirsten Vahl-Voß entgegen.


Dennis Schaper von der Schutzstation: „In diesem Jahr haben wir durch die Corona – Krise große finanzielle Ausfälle, weil z.B. keine Schulklassen kommen durften und wir viele Veranstaltungen, Führungen und andere Aktivitäten absagen mussten. Dadurch leidet die gesamt Arbeit der Schutzstation, Vieles muss anders organisiert werden, und auch hier – wie in so vielen anderen Bereichen – ist ja ungewiss, wie lange diese besondere Situation noch andauert. Daher wird dieses Spendengeld auch nicht in ein bestimmtes Projekt fließen, sondern ganz aktuell eine wichtige Unterstützung für die tägliche Arbeit sein können. Vielen Dank für die tolle Unterstützung unserer Arbeit auch an alle Voss-Kollegen.“
Nachdem die Spenden jetzt mehrere Jahre an dieselbe Organisation gegangen sind, hat sich das Voss-Team entschlossen die nächsten Spenden für die „Sylter Tafel e.V.“ zu sammeln. Auch hier stellt die Corona-Krise die Organisation vor große Herausforderungen. „Wir hoffen dass wir auch in Zukunft so schöne Summen sammeln können um für dieses andere wichtige Thema der Insel etwas tun zu können.“ Erklärt Katharina Bubenheim aus dem Buchhaus Voss.

Besonders jetzt brauch die Sylter Schutzstation Wattenmeer Unterstützer
Besonders jetzt brauch die Sylter Schutzstation Wattenmeer Unterstützer

 

Wiederöffnung des Sylt Tourismus: Einschätzungen + Vorschläge

Bitte beachten: Es handelt sich hierbei nur um Vorschläge und Diskussionsgrundlagen, nicht um feststehende Beschlüsse

Der Grund für die Abschottung der Ferienregionen

Als am Wochenende des 14./15. März die Gästeströme in Richtung Nord- und Ostsee und andere Ferienregionen anwuchsen, stieg der Druck auf die Politik, zum Schutz und zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der einheimischen Bevölkerung handelnd einzugreifen. Es war klug und richtig von den politischen Verantwortlichen, die sich emotional immer mehr aufheizende Stimmung durch ein (Ein-)reiseverbot zunächst zu beruhigen.

 

Die aktuelle Organisationsstruktur der Krankenhäuser zur Aufnahme Coronakranker

Seither hat sich vieles in deutschen Krankenhäusern verändert: Nicht zwingend notwendige Operationen wurden verschoben, zusätzliche Intensivbetten und Beatmungsgeräte wurden
bereitgestellt und – es wurden Corona-Schwerpunktkliniken eingerichtet, d.h. Coronakranke sollen im Wesentlichen in diesen Kliniken behandelt werden, um die anderen Krankenhäuser zu entlasten und dort die „normale“ Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Auch die bundesweite Verteilung bei einem weiteren Anstieg der Infektionsfälle ist angedacht.

 

Diesen Anblick vermissen zurzeit viele Syltfans
Diesen Anblick vermissen zurzeit viele Syltfans

Lockerung von Beschränkungen

In der aktuellen Diskussion um eine schrittweise Lockerung der Beschränkungen bundesweit stellt sich auch die Frage nach den konkreten Risiken und möglichen Schutzmaßnahmen bei einer Öffnung für den Tourismus auf Sylt. Die Gesundheit und der entsprechende Schutz von Einwohnern, Arbeitnehmern und Gästen muss bei allen Überlegungen immer im Vordergrund stehen. Hierzu bedarf es einer Bewertung der Risiken verschiedener Bereiche und Kontaktpunkte sowie der Planung und Empfehlung sinnvoller Schutzmaßnahmen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es in der Sache keinen Grund gibt, Bereiche, die bspw. in Ballungszentren schrittweise wieder geöffnet werden, in den Ferienregionen nachrangig zu öffnen, da letztlich die Verhaltensweisen und Schutzmaßnahmen und nicht der Ort entscheidend sind. Hierbei kommt es wesentlich auf Kommunikation und tatsächliche eigenverantwortliche Anwendung der nötigen Maßnahmen an. Einwohner, Mitarbeiter und Gäste müssen hierzu einen verbindlichen Leitfaden erhalten.

 

Zur Wiedereröffnung des Tourismus notwendige Rahmenbedingungen

Ein Wiederanfahren der touristischen Leistungserbringung bedingt die parallele Angebotsanpassung
anderer Bereiche. Hierbei kommt der Kinderbetreuung vor allem kleinerer Kinder eine besondere
Bedeutung zu, da die Insellage eine Unterstützung der Berufstätigen innerhalb der Familie z.T.
zusätzlich erschwert. Auch der ÖPNV und Pendlerkehr auf die und von der Insel muss in seinen
Kapazitäten unter Sicherstellung der notwendigen Schutzmaßnahmen für die Fahrgäste entsprechend
angepasst werden. Gleiches gilt auch für die Gästeanreise.

 

Risikoeinschätzungen und Maßnahmenvorschläge im Einzelnen

Die folgende Tabelle soll ohne Anspruch auf Vollständigkeit einen Überblick über wesentliche
touristische Leistungsbereiche sowie deren Risiken und möglichen Schutzmaßnahmen vor dem
Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus‘ bieten. Dabei liegt der Fokus auf den Kontaktpunkten
mit Gästen/Besuchern/Nutzern. Betriebsinterne Abläufe ohne Kundenkontakt sind nicht Teil dieser
Betrachtung. Sie soll dabei verdeutlichen, inwieweit und unter welchen Maßgaben eine Öffnung der
einzelnen Bereiche möglich ist. Die dabei genannten Phasen sind wie folgt zu verstehen:

 

 

Verfasser / Unterstützer:
- Steffi Böhm, Bürgermeisterin Gemeinde Kampen
- Katrin Fifeik, Bürgermeisterin Gemeinde Wenningstedt-Braderup
- Ronald Benck, Bürgermeister Gemeinde List
- Rolf Speth, Bürgermeister Gemeinde Hörnum
- Birgit Friese, Tourismus-Direktorin Tourismus-Service Kampen
- Yvonne Gross, Kurdirektorin Hörnum
- Peter Douven, Geschäftsführer Insel Sylt Tourismus-Service GmbH
- Henning Sieverts, Geschäftsführer Tourismus-Service Wenningstedt-Braderup GmbH & Co. KG
- Moritz Luft, Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH
- Karl-Max Hellner, 1. Vorsitzender Sylter Unternehmer e.V.
- Ronald Glauth, Geschäftsführer Sylter Unternehmer e.V.
- Raphael Ipsen, amtierender Vorsitzender DEHOGA Sylt e.V.
- Dirk Erdmann, Geschäftsführer Privathotels Sylt GmbH

 

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