Freestyle

 

Das Windsurf Weltmeisterschaftsfinale 2018 ist auf Sylt

Die neuen Windsurf-Weltmeister werden in Westerland gekürt

Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt ist Höhepunkt und Finale der PWA World Tour 2018


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(Westerland, 05.02.2018). Vom 28. September bis zum 7. Oktober wird Westerland wieder zum Mittelpunkt der internationalen Windsurf-Szene. In diesem Jahr haben die Wassersport-Fans noch mehr Grund, den weltbesten Board-Künstlern auf der Nordsee zuzujubeln. Denn der Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt ist im Herbst die letzte Station der PWA (Professional Windsurfers Association) World Tour und damit gleichzeitig das Weltmeisterschafts-Finale der Saison 2018. Somit werden beim größten Windsurf-Event der Welt in allen drei Disziplinen, Waveriding, Freestyle und Slalom, die neuen Champions ermittelt und am Brandenburger Strand gekürt.

 

Die deutschen Hoffnungen ruhen in erster Linie auf dem viermaligen Waveriding-Weltmeister Philip Köster, der in Westerland seinen fünften Streich landen könnte. „Sylt ist für mich etwas ganz Besonderes. Hier bin ich 2011 zum ersten Mal Weltmeister geworden, hier habe ich im vergangenen Jahr mein Comeback nach einer schweren Verletzung mit meinem vierten WM-Titel gekrönt. Natürlich will ich mir vor diesen fantastischen Zuschauern zum fünften Mal die WM-Krone aufsetzen, das ist mein großes Ziel in diesem Jahr“, erklärt der 23-jährige Ausnahmesportler.

 

Im Freestyle kann Jose „Gollito“ Estredo beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt bereits zum neunten Mal Champion werden. Der Venezolaner sicherte sich in den vergangenen beiden Jahren die Weltmeisterschaft in seiner Disziplin und geht in Westerland als Titelverteidiger und Favorit an den Start.

Gleiches gilt für Antoine Albeau im Slalom. Der unverwüstliche Franzose und 24-malige Weltmeister will seiner unglaublichen Sammlung am Brandenburger Strand einen weiteren Titel hinzufügen. Auch die deutschen Starter gehen nicht chancenlos in die Rennen. Das hat Vincent Langer aus Kiel im letzten Jahr eindrucksvoll bewiesen, als er sensationell Zweiter auf Sylt wurde.

Die gut 200.000 Zuschauer, die den einzigen Super Grand Slam der PWA World Tour jährlich besuchen, bekommen 2018 nicht nur hochkarätige Wettkämpfe und spannende Duelle der weltbesten Windsurfer zu sehen, sondern auch die Verleihung sämtlicher Weltmeistertitel in allen vier Disziplinen.

 

Freestyle-Action beim Sylter Summer Opening

Sylt empfing die besten deutschen Kitesurfer mit strahlendem Sonnenschein und vier bis fünf Windstärken aus Nord-West

Gleich am ersten Wettkampftag, des Multivan Summer Openings, kamen die Freestyler zum Zuge. „Sylt ist ein toller Kitesurf-Spot. Die Wellen und besonders die Wellentäler bieten optimale Rampen für spektakuläre Sprünge und Tricks“, freut sich Dennis Petersen.


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Aufgrund des Westwindes konnten die Wettkämpfe direkt unter Land und vor den Augen der zahlreichen Zuschauer ausgetragen werden.

Im Freestyle treten die Teilnehmer in den Kategorien Herren, Junioren und Damen gegeneinander an. Es gilt innerhalb von 7 Minuten seine besten Sprünge und Tricks zu zeigen. Diese werden von einer fachkundigen Jury bewertet. Der beste Teilnehmer qualifiziert sich für die nächste Runde. Am heutigen Tag konnten zunächst die Vorrundenheats der Kategorien ausgefahren werden.

Nordsee Kitesurf-Spot Westerland
Nordsee Kitesurf-Spot Westerland

Bei zunächst noch unteren fünf Windstärken gingen die Junioren, die Kitesurfer unter 19 Jahren an den Start. Insgesamt konnten die ersten acht Ausscheidungsrunden (Vorrunden) abgeschlossen werden. In den kommenden Tagen werden sich Jonas Ouahmid, Tobias Albrecht, Jasper Lund, Jan Burgdörfer, Julian Hein, Xaver Kiebler, Jan-Phillip Ehm und Elias Ouahmid erneute gegenüber stehen.

Am frühen Nachmittag nahm der Wind weiter zu und so konnten auch die Freestyle-Herren ihre besten Tricks und Sprünge präsentieren. Tausende Zuschauer beobachteten das bunte Treiben direkt unter Land. Bei den Herren ist ein spannendes Finale zwischen dem amtierenden Deutschen Meister Linus Erdmann und dem Vizemeister Marian Hund zu erwarten.

Wenn die Kitesurfer den Feierabend einläuten, geht es auf der Eventpromenade erst richtig los. Ab 21:00 Uhr heizte der legendäre DJ „Beauty & the Beats“ den Besuchern ein. Der zweite Eventtag verspricht erneut optimale Kitebedingungen vor allem für alle Racer und Slalompiloten. Das Eventgelände öffnet täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr.

 

Spektakuläre Freestyle- und Wave-Action auf Sylt

Bereits seit Mittwoch wird auf Sylt im Rahmen des Surf Cups die Int. Deutsche Meisterschaft im Windsurfen ausgetragen

Über fünf Tage kämpfen die besten deutschen Windsurfer um die Titel in den Disziplinen Formula Windsurfing, Slalom, Freestyle und Wave. Besser hätte der Multivan Windsurf Cup nicht verlaufen können. Nachdem bereits 5 Racings und eine Slalomelimination ausgefahren wurden, konnten am vierten Eventtag auch noch eine komplette Wave und Freestyle-Wettfahrt ausgefahren werden. Im Freestyle siegte Julien Wiemar, während sich in der Disziplin Wave Leon Jamaer durchsetzen konnte.


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Vier Disziplinen im Rahmen einer Regatta hat es in der Geschichte des Multivan Surf Cups bisher noch nicht gegeben. Diese Konstellation macht den Kampf um den offiziellen int. Deutschen Meistertitel extrem spannend.

Am Freitagnachmittag kamen die Freestyler vor den Tausenden von Zuschauern zum Zuge. Aber auch viele Slalom- und Wave-Fahrer des Multivan Windsurf Cups waren diesmal in der Disziplin Freestyle am Start, um sich wichtige Punkte im Kampf um den Overall DM-Titel zu sichern. Die hohen Wellen stellten für die Freestyler alles andere als die gewohnten Flachwasserbedingungen dar. So wurde es schwierig, die üblichen „Slide-Moves“ zu präsentieren. Stattdessen wurde das Repertoire durch klassische Sprünge des Waveridings erweitert.

Im Finale der Disziplin Freestyle trafen Julian Wiemar (GER-2111) und Mathias Genkel (GER-984) aufeinander. Dort gewann der 20-jährige Julian Wiemar mit einer soliden Performance gegen Mathias Genkel. „Ich bin gerade erst vor zwei Tagen von Fuerteventura gekommen, dort herrschen ähnlich schwierige Bedingungen wie hier vor dem Strand von Westerland. Ich war also auf das Equipment und die Bedingungen eingefahren und konnte somit einen guten Heat zusammenfahren“, erklärt Julian Wiemar nach seinem Sieg und ergänzt: „Es ist ein einmaliges Ergebnis, hier beim Multivan Surf Cup auf Sylt um den Deutschen Meistertitel zu kämpfen. Nirgendwo sonst hat man so viele Zuschauer.“ 

Im kleinen Finale konnte sich Manuel Vogel im Kampf um Platz drei gegen Valentin Böckler durchsetzen.

Der Disziplin Wave kommt beim Multivan Surf Cup 2017 eine besondere Bedeutung zu, da aktuell Gunnar Asmussen (GER-2) und Vincent Langer (GER-1), die beiden Führenden im Kampf um den Overall-DM-Titel punktgleich liegen. So muss die Entscheidung in den für die beiden ungewohnten Manöverdisziplinen fallen. Auch Im Freestyle blieben die beiden auf den gleichen Positionen, so dass die Disziplin Wave zum Zünglein an der Waage werden könnte, wenn am Finaltag nicht noch die Disziplin Slalom gefahren werden sollte.

Um die Bedingungen am vierten Tag der Regatta optimal auszunutzen, starteten die Waver mit einer Frühschicht. Bereits um 06:30 Uhr trafen sich die Windsurfer zum Skippersmeeting am Strand vor Westerland. Das frühe Aufstehen machte sich für die Waver bezahlt. Mit sechs Windstärken genau sideshore aus Süd hatten sie die besten Bedingungen, die es seit Jahrzehnten beim Multivan Windsurf Cup gegeben hatte. „Wahnsinn! Das sind ja paradiesische Bedingungen wie auf Hawai!“ sagen die Brüder Stefan und Lars (GER-800) Gobisch.

Bei über drei Metern hohen Wellen zeigten die Waver ein unglaubliches Feuerwerk von Vorwärts- und Rückwärtsloops. Sogar Doppelloops wurden versucht. Die spektakulären Einschläge raubten den Zuschauern den Atem. Abgerundet wurde die Kür der Wellenartisten durch faszinierende Wellenritte.

Im Finale gab es eine Revanche des Duells vom Multivan Summer Opening zu Pfingsten an gleicher Stelle. Abermals trafen Florian Jung (GER-21) und Leon Jamaer (GER-208) aufeinander. Beide zeigten Waveriding auf höchstem Niveau. Mit einem der besten Wellenritte, die man jemals vor Sylt gesehen hatte, konnte Leon Jamaer aber dieses Mal den Zweikampf für sich entscheiden. Vor dem Finaltag liegt er damit in Führung und hat damit die beste Ausgangslage, um den DM-Titel in der Disziplin Wave zu gewinnen. „Die Bedingungen hier beim Multivan Windsurf Cup waren die besten, die ich jemals auf Sylt erlebt habe“, schwärmt Leon Jamaer.

Florian Jung folgt nach einem starken Kampf auf Platz zwei. Im Duell der Brüder Gobisch kann sich Lars gegen Stefan durchsetzen und so Platz drei erobern.

Schlag auf Schlag und immer noch mit ausreichend Wind entschied der Regattaleiter Holger Lass auch die Waver noch einmal auf die Bahn zu schicken. In einer sogenannten Double Elimination haben noch einmal alle Teilnehmer eine zweite Chance, um ihre Platzierungen noch einmal zu verbessern. „Eine Double-Elimination hier vor Westerland ist natürlich super und die Nordsee zeigt sich von ihrer besten Seite.“

Diese „Double-Elimination“ nahm auch noch einmal Einfluss auf das Abschneiden der beiden Favoriten Asmussen und Langer. Asmussen zeigte sich in echter Top-Form und qualifizierte sich von Runde zu Runde. Der Nervenkitzel der beiden war deutlich am Strand zu spüren. In einem knappen Heat zwischen Arno Ufen (GER-23) von Norderney und Langer hatte Ufen die Nase vorne und setze sich gegen Langer durch. Das Augenmerk lag somit auf dem folgenden Heat von Asmussen. Optimale Wellenritte und Sprünge katapultierten Asmussen in die nächste Runde. Laut dem aktuellen Stand konnte Asmussen somit einen kleinen Vorsprung auf Langer rausfahren. Langer muss nun auf die Disziplin Slalom hoffen, um hier durch einen Sieg doch noch wieder an die Spitze zu kommen.

Mit der Austragung der Disziplin Wave konnte auch in der letzten der vier ausgeschriebenen Disziplinen ein Ergebnis eingefahren werden. Damit kann man den Multivan Surf Cup schon jetzt als „historisch“ bezeichnen. Noch nie ist es gelungen, alle vier Disziplinen in einer Regatta auszutragen.

Der Multivan Surft Cup ist allerdings noch nicht vorbei. Am Finaltag sind noch einmal perfekte Slalom- oder auch Wavebedingungen angesagt. Hier kann sich noch einmal alles ändern. Die große Siegerehrung ist für 17:00 Uhr auf der Eventbühne angesetzt.

 

Wind stoppt Sylter Windsurf Worldcup am Brandenburger Strand

Rückrunde kann beim Windsurf World Cup Sylt nicht beendet werden

(Westerland, 6.10.2016). Die Freestyler waren am Donnerstag beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt wieder im Einsatz. Nachdem am Montag die Hinrunde mit dem überzeugenden Sieg des Weltranglistersten Amado Vrieswijk von Bonaire zu Ende gegangen war, hatten die Board-Artisten zwei Tage Pause, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten.

Die Besucher sahen am Brandenburger Strand erneut ein Trick-Feuerwerk der besten Freestyler der Welt, die ihre atemberaubenden Manöver und blitzschnellen Rotationen wie am Fließband auf und über der Nordsee produzierten.

Doch als die Double Elimination am Nachmittag mit nur noch fünf verbliebenen Fahrern, unter ihnen die Favoriten Amado Vrieswijk und Jose „Gollito“ Estredo aus Venezuela, in die entscheidende Phase ging, ließ der Wind nach und die Entscheidung um den Sieg musste vertagt werden.

Am Freitag haben die Freestyler voraussichtlich wieder Pause, dafür sind weitere Wettfahrten in der Disziplin Slalom geplant.


Vincent Langer begeistert Zuschauer mit Platz zwei

Windsurf Worldcup Eventgelände
Windsurf Worldcup Eventgelände

Kieler setzt sich in der Weltspitze fest / Italiener Matteo Iachino bleibt unbesiegt

(Westerland, 5.10.2016). Am Mittwoch konnten beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt die Slalom-Wettbewerbe fortgesetzt werden und die Zuschauer sahen am Brandenburger Strand packende Rennen in der Formel 1 des Windsurfens. Vor allem Vincent Langer begeisterte das Publikum und belegte nach einem siebten Platz in Rennen eins einen sensationellen zweiten Rang in der zweiten Tages-Wettfahrt.

„Es waren ideale Bedingungen für mich, aber sehr kalt. Schon in der ersten Regatta habe ich bei meinem siebten Platz gemerkt, dass heute etwas geht. Der zweite Rang in der zweiten Wettfahrt ist unglaublich, ich bin total happy“, freute sich der Kieler. Damit ist der 29-Jährige in der Gesamtwertung Siebter, kann aber bereits in der nächsten Wettfahrt einen gewaltigen Sprung nach vorn machen, weil danach sein schlechtestes Resultat gestrichen wird.

Auch Malte Reuscher, der in Hamburg geboren ist und auf der Insel Elba lebt, konnte mit Platz acht und 16 voll überzeugen und liegt als Siebzehnter im Gesamtklassement einen Rang vor Gunnar Asmussen aus Flensburg. Sebastian Kördel blieb das Pech treu. Der Mann aus Radolfzell wurde in der ersten Elimination erneut wegen Frühstarts disqualifiziert, gewann in der zweiten Tageswettfahrt mit Wut im Bauch seine Vor- und Zwischenläufe. Doch im Halbfinale überquerte er die Startlinie wieder zu früh und wurde nur Sechzehnter. „In diesem Weltklassefeld muss man beim Start volles Risiko gehen, sonst hat man keine Chance“, erklärte Kördel.

Nicht zu schlagen war der Weltranglistenerste Matteo Iachino, der beide Tageswettfahrten souverän gewann und mit drei Siegen in drei Rennen die Gesamtwertung anführt. „Meine Starts waren perfekt, obwohl ich doch ein wenig nervös war. Vor allem Vincent wird immer schneller, da muss ich in den nächsten Rennen richtig Gas geben, um hier meinen Titel zu verteidigen“, so der Italiener. Hinter Iachino belegten Marco Lang aus Österreich und der Argentinier Gonzalo Costa Hoevel in der ersten Tages-Wettfahrt Rang zwei und drei, in der zweiten Regatta wurde der Franzose Julien Quentel hinter Vincent Langer Dritter.

Am Donnerstag werden bei vorhergesagten sechs Windstärken Freestyle-Wettbewerbe fortgesetzt.

 

 

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