Marschbahn

 

42.844 Sylter, Pendler + Gäste haben die Petition unterschrieben

Im hohen Bogen nach Berlin - Die Petition ist beendet: 42.844 Unterschriften für den zweigleisigen Ausbau 

Mit ihrer Kampagne „Im hohen Bogen nach Sylt“ und der fiktiven „Catapult Air“ machte die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) vor zwei Monaten auf die teilweise eingleisige Bahnstrecke zwischen Niebüll und Sylt und die damit verbundene miserable Pünktlichkeitsrate aufmerksam. Gestern endete die dazugehörige Petition. 42.844 Sylter, Pendler und Gäste haben ihre Unterschrift für den zweigleisigen Ausbau und damit für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Bahnverkehr abgegeben. Für SMG-Geschäftsführer und Petitions-Initiator Moritz Luft ein voller Erfolg: „Die deutschlandweite Beteiligung zeigt die Bedeutung und Dringlichkeit unserer Forderung. Vielen Dank an alle Unterzeichner und Unterstützer.“

 

Nach zweimonatiger Laufzeit endete gestern um 23:59 Uhr die Petition „Endlich zweigleisig nach Sylt: Marschbahnausbau jetzt!“. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass rund ein Viertel (9.942) der sowohl online als auch handschriftlich eingereichten Unterschriften im Kreis Nordfriesland abgegeben wurden, davon 6.707 (15,7 Prozent) auf Sylt. Das bedeutet, dass sich jeder dritte Sylter an der Petition beteiligt hat. „Erwartungsgemäß kommt der Großteil der Befürworter aus der Region, die unmittelbar vom Bahnchaos der letzten Monate betroffen ist. Sylter aber eben auch Bewohner des benachbarten Festlandes und der benachbarten Inseln.“ Die Solidarität in Form von abgegebenen Unterschriften geht aber weit über die Landesgrenzen hinaus. Knapp zwei Drittel der Unterschriften (29.540) wurden außerhalb Schleswig-Holsteins im gesamten Bundesgebiet und auch im benachbarten Ausland gesammelt. „Das belegt doch eindrucksvoll, dass wir es keinesfalls nur mit einem regionalen Problem zu tun haben“, so Luft.

 

Wann und in welcher Form die Unterschriften in Berlin übergeben werden, steht noch nicht abschließend fest. „Wir befinden uns aktuell noch in der Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium. Natürlich streben wir an, die Unterschriften noch vor der Verhandlung über den Projektstatus zu übergeben.“ Die Zeichen dafür, dass dieser vom Prädikat des „potenziellen Bedarfs“ in den notwendigen „vordringlichen Bedarf“ gehoben wird, stehen gut. Nicht nur aufgrund der zahlreichen Unterstützer, auch wegen vieler einflussreicher Befürworter. So hat zum Beispiel auch der Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums Enak Ferlemann unlängst seine Unterschrift für den zweigleisigen Ausbau abgegeben. Moritz Luft betont, dass Insel, Land und Bund in dieser Angelegenheit mittlerweile an einem Strang ziehen. „Wir sind auf dem besten Wege, die jahrzehntelange Verspätung des zweigleisigen Ausbaus endlich aufzuholen.“


Hintergrund

Diverse Abschnitte der Bahnstrecke zwischen Niebüll und Sylt sind seit 1927 unverändert eingleisig. Was bei kleinsten Störungen den am Limit getakteten Fahrplan zusammenbrechen lässt und den Verkehr von und zur Insel immer wieder ins Stocken, phasenweise sogar zum Erliegen bringt. Jahrzehnte ist es bereits her, da wurde zum ersten Mal vehement der zweigleisige Ausbau der Strecke nach Sylt gefordert und von der Politik versprochen. Inzwischen ist das Projekt immerhin versehen mit dem Prädikat des "potentiellen Bedarfs" im sogenannten Bundesverkehrswegeplan verankert. Bis heute allerdings ohne Folgen. Während Sylt parallel immer beliebter wurde und damit Zugpferd für den gesamten Norddeutschland- und Westküsten-Tourismus spielte, passierte nichts. Ein entsprechender Antrag des Landes Schleswig-Holsteins zur Statusänderung in den „vordringlichen Bedarf“ wird vom Bundesverkehrsministerium geprüft.

 

Antjes Sylt TV Inselnews 23. 07. 2018

Unsere Sylt Themen der Woche:


1. Die Bahn investiert 160 Millionen in die Strecke von und nach Sylt.

2. Die Rummenigge Fußballschule eröffnete auf Sylt ihre 6 wöchige Saison.

3.An den abreisestarken Tagen ändert sich die Verkehrsführung zu den Autozügen.

4.In Morsum wurde kontrolliert die Heide abgebrannt.

5.Das Meerkabarett 2018 hat begonnen.

6. Kampens White Dinner am Strand.

7. Neue Rad- und Wanderwege durch die Inselmitte.

Antjes Sylt TV Inselnews 23. 07. 2018

 

Einstimmig für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahnstrecke

Mit der fiktiven Fluggesellschaft „Catapult Air“ macht Sylt auf eine seit Jahrzehnten real existierende Verkehrsproblematik aufmerksam. Eine Petition soll Bewegung in den zweigleisigen Ausbau der Marschbahn bringen.

www.youtube.com/watch?v=4Z2_gZkyHKY - Ein Video vom zukünftigen Flug-Service.

Als diverse Medien Ende Mai titelten: „Bahn-Chaos: Fahren Sie bloß nicht nach Sylt!“ stand für die Tourismus- und Wirtschaftsvertreter der Insel Sylt fest: Jetzt reicht´s. Es muss was passieren. Gemeinsam mit der Hamburger Agentur Philipp und Keuntje (PUK) entwickelte die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) ein Kommunikationskonzept, das den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Niebüll und Sylt fordert. Kern ist ein Kurzfilm über die neu gegründete „Catapult Air“, der den Bogen zunächst augenzwinkernd auf die Insel spannt und schließlich mit einem eindringlichen Aufruf endet. „Wir müssen dem Bundesverkehrsministerium verdeutlichen, dass der eingleisige Engpass nicht nur den hier lebenden und arbeitenden Menschen schadet, sondern auch den jährlich knapp eine Million anreisenden Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet,“ so SMG-Geschäftsführer Moritz Luft.

Seit Jahren gehen auf den Schienen der Marschbahn zwischen Hamburg und Sylt Pleiten, Pech und Pannen eine unselige Allianz ein. Diverse Abschnitte der Bahnstrecke zwischen Niebüll und Sylt sind noch dazu seit 1927 unverändert eingleisig. Was den Verkehr von und zur Insel immer wieder ins Stocken, phasenweise sogar zum Erliegen bringt. Allein im Mai und Juni sind über 150 Züge ausgefallen. Die Pünktlichkeit der Personenzüge bei Ankunft auf Sylt lag bei unter 40%. Daran wird sich auch die vor Kurzem angekündigte 160-Millionen-Euro-Investition der Deutschen Bahn zur längst überfälligen Instandhaltung der aktuellen Schienen, Weichen und Signaltechnik nichts ändern. „Immerhin ein positives Zeichen, das aber das eigentliche Problem, die Eingleisigkeit, nicht löst“, so Luft.

Bereits vor Jahrzehnten wurde wegen massiver Probleme auf der Strecke nach Sylt der zweigleisige Ausbau gefordert – und von der Politik versprochen. Inzwischen ist das Projekt zwar versehen mit dem zweithöchsten Prädikat des „potentiellen Bedarfs“ und im sogenannten Bundesverkehrswegeplan verankert, bis heute allerdings ohne Folgen. „Obwohl Sylt das Zugpferd für den gesamten Norddeutschland-Tourismus ist, passierte bislang schlichtweg nichts.“ Im September wird ein entsprechender Antrag des Landes Schleswig-Holstein vom Bundesverkehrsministerium geprüft, die Strecke in den notwendigen „vordringlichen Bedarf“ zu heben. Dazu braucht es den energischen Rückenwind aller Sylter, Syltpendler, Syltliebhaber, Syltgäste, Nordfriesen, Nachbarinsulaner und der gesamten Westküste. Damit die jahrzehntelange Verspätung des zweigleisigen Ausbaus endlich ein Ende hat.

www.sylt.de/petition

 

 

 

Bahnverkehr auf Sylt – Quo vadis?

SMG-Strategiekreis spricht sich für eine Prüfung aller Optionen aus

„Wir wollen die Marschbahn zweigleisig ausbauen und damit die Verbindung nach Sylt schneller und zuverlässiger machen. Dort gibt es wirklich intensiven Bedarf.“ Die frohe Botschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sorgte Anfang November für große Freude, gleichzeitig aber auch für viele offene Fragen. Sollen zu Spitzenzeiten noch mehr Gäste auf die Insel kommen? Müssen die Tinnumer befürchten, dass für das zweite Gleis eine breitere Schneise durch ihr Dorf geschlagen wird? Werden die Morsumer und Keitumer Freiflächen für die Verlegung der Autoverladung abtreten müssen? Macht es überhaupt Sinn, die Autoverladung zu verlegen? Und würde eine Verlegung das teil- und zeitweise extreme Verkehrsaufkommen im Westerländer Innenstadtbereich entzerren können?


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Macht es Sinn die Autoverladung auf Sylt zu verlegen?
Macht es Sinn die Autoverladung auf Sylt zu verlegen?

„Die öffentliche Diskussion wurde in den vergangenen Wochen sehr emotional geführt und hat für eine Unruhe gesorgt, die einer zukunftsweisenden und sachlichen Lösungsfindung nicht förderlich ist“, so Moritz Luft. Der Geschäftsführer der Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) bringt damit die einheitliche Haltung des Strategiekreises zum Ausdruck, sämtliche Optionen unabhängig analysieren zu lassen und auf Grundlage aller Erkenntnisse eine solide Arbeits- und Bewertungsgrundlage für die Politik zu schaffen. „Wir sollten nicht nur Prüfungen zu einer möglichen Standortverlagerung der Autoverladung, sondern auch zu einer weiteren Optimierung und besseren Ausnutzung des vorhandenen Standortes mit Einbeziehung einer Reservierungsmöglichkeit zulassen. Auch die Frage von Qualität statt Wachstum und die damit verbundene Diskussion über die Entwicklung der Bettenkapazität auf der Insel müssen in diesem Zusammenhang mit einbezogen werden.“


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Brief der Gemeinde Sylt an die Bundesnetz- Agentur

Brief der Gemeinde Sylt an die Bundesnetz- Agentur

Und das Eisenbahnbundesamt zur Vergabe und Ausschreibung der Autozug-Trassen und der Marschbahn Ausschreibung

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Trassenvergabe-Verfahren Autozüge Westerland-Niebüll und umgekehrt ab 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahre 2012 sind die Gemeinde Sylt und sicherlich alle anderen Gemeinden dieser Insel mit großem Interesse und inzwischen längst auch mit Sorge an den Kriterien der Vergabe von Trassen auf dem Schienennetz Westerland – Niebüll interessiert.
Dies gilt ebenso für die Marschbahn-Ausschreibung Hamburg – Westerland.
Leider sind uns nur wenig Chancen gegeben worden daran beteiligt zu werden.
Umso mehr wachsen unsere Bedenken zum Verfahren und der für uns notwendigen Transparenz.
Sylts Lebensader der SchienenverkehrGerade wir als betroffene Insel mit knapp 20.000 Einwohnern, mehr als 560.000 Urlaubern, mit mehr als 5,0 Millionen Übernachtungen als eine der bedeutendsten Urlaubsdestinationen Deutschlands müssen Veränderungen im Dienstleistungsbereich „Schienennetz“ (Autozüge, ÖPNV Nahverkehr, IC – Verbindungen, Marschbahn, Güterzüge) als existenzielle Bedrohung anzusehen, wenn keine Abstimmung geschieht.

Die Schiene, der Hindenburgdamm stellen unsere existenzielle Lebensader dar. Sind unverzichtbar. Umso mehr als die fehlende Zweigleisigkeit der Strecke schon jetzt Probleme macht.

In den Schienennetz- Benutzungsbedingungen der DB Netz AG (SNB 2015) wird dies deutlich auf Seite 44 :“Die DB Netz AG hat nachfolgende Schienenwegabschnitte als voraussichtlich in naher Zukunft für überlastet erklärt: Strecke 1210 Niebüll – Westerland (Sylt)“.

Heißt nichts anderes als: Nutzungskonflikte, Trassenvergabe-Überlegungen besonderer Art, streckenspezifische Vorgaben zu schaffen.

Und genau hier ist jetzt Ihre Verantwortung gegeben an der wir leider nicht beteiligt sind.

Die ersten Trassenvergaben „Autozug“ haben stattgefunden. Ein Unternehmen hat bereits einen „Strecken-/Schienenversuch“ gestartet. Mit „nicht später zum Einsatz kommenden (so der eigene Kommentar) Wagenmaterial.“

Außerdem wurde dargestellt, man würde bis 2017 die Trassen mit Flachwagen bestücken?

Unsere Sorge ist vielfältig und an Dramatik nicht zu überbieten.
- Was für Wagenmaterial ist ausgeschrieben?
- Welche Lärmschutzbedingungen müssen laut Ausschreibung das Wagenmaterial und die Loks erfüllen?
- Gibt es Vorgaben für Nachtfahrten?
- Welche Stell - / Stauräume bei eventueller Vergabe an zwei Bewerber gibt es?
- Welche Technik in Bezug auf Informations-Systeme wird gefordert?
- Welche Sicherheitssysteme werden gefordert?
- Was hat die Ausschreibung für Inhalte zu den Themen Tarif, Tarifverbund?
- Ist die Stellwerke- Technik in Westerland und Niebüll auf erweiterten Zugverkehr aus und eingerichtet?
- bestehen bei den „Übergangslösungen“ der RDC Deutschland (Flachwagen)
Abstiegsmöglichkeiten bei Gefahr?
- Windmess-Anlagen ?

Unserem Wissen nach ergeben sich eine Reihe anderer, vom Eisenbahnbundesamt zu klärender Bedingungen für eine Zulassung.
Bauliche und betriebliche Standards „auf den zu befahrenden Strecken und Anlagen… müssen abgenommen sein“ (Auszug aus Schienen- Benutzungsbedingungen 2015)

Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn nicht nur über die Trassenvergabe, sondern auch aus dem Prüfverfahren des Eisenbahnbundesamtes uns Informationen übermittelt werden um auch touristische Planungen 2016 rechtzeitig beginnen lassen zu können. Gleiches gilt auch für die Ausschreibung „Marschbahn“. Es geht nicht unbedingt darum mehr Autozüge, die auch nachts fahren sondern darum mit unseren Touristikern, Wirtschaft und der Politik zusammen die Kernzeiten zu besprechen. Das gilt für den Tourismus generell. Ausschreibungen sollen ja immer Verbesserungen bringen.
Zurzeit ist für uns nicht erkennbar wie und durch wen z.B. Staus abgebaut werden, sowie langfristig überschaubare Transparenz in das „Taktsystem“ geschaffen werden soll. (Personen-/ Autozüge)
Unsere touristische Destination wirbt um den Urlauber mit erheblichem Aufwand. Die Autozugbetreiber und NOB / DB befördern die von uns und unseren Gastgebern geworbenen Inselgäste. Dazu bedarf es höchster Anstrengungen der Betreiber des Schienennetzes in Bezug auf Service, Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Schnittgard und Nikolas Häckel
Bürgervorsteher und Bürgermeister

Peter Schnittgard und Nikolas Häckel

 

Fahrradmitnahme im Zug von/nach Sylt ab Freitag begrenzt

In den DB Regio Zügen von Hamburg nach Westeland und umgekehrt ist es zu bestimmten Zeiten nicht möglich

Zum Fahrplanwechsel im Dezember letzten Jahres hatte DB Regio den Verkehr auf der Marschbahn übernommen. Leider ohne die vertraglich zugesicherten 90 Wagen. Kurzfristig wurden aus allen Bereichen der DB AG über 100 Wagen angemietet. So konnte gewährleistet werden, dass alle Züge planmäßig verkehren. Allerdings ist dieses Ersatzkonzept sehr anspruchsvoll und aufwändig. Die diversen verschiedenen Fahrzeugtypen sind untereinander nicht kompatibel, und es kommt leider zu außerplanmäßigen kurzfristigen Einschränkungen. Zudem sind diese Fahrzeuge auch nicht für die Mitnahme von Fahrrädern ausgelegt.


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Aus diesen Gründen ist es – in Abstimmung mit dem Land Schleswig-Holstein sowie den regionalen Tourismusverbänden - im Zeitraum von Freitag, 7. Juli bis Samstag, 30. September täglich während der stark frequentierten Hauptverkehrszeiten von 6 bis 9 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr nicht möglich, Fahrräder mitzunehmen.

In den Zügen des Sylt Shuttle Plus stehen ab/bis Bredstedt oder Husum Fahrradplätze bereit. Das Ticket „Insel-spezial“ beinhaltet die Fahrt für eine Person sowie die Mitnahme eines Fahrrades (bahn.de/syltshuttle). 

 

Auf der Insel Sylt können Fahrräder ausgeliehen werden. Beispielsweise für Bahnkunden vergünstigt bei mietrad am Bahnhof Westerland
(bahn.de/mietrad-sh).

Der Hermes Haus zu Haus-Service bietet einen bequemen Transport auch für Fahrräder an. Das Rad wird abgeholt und direkt am Urlaubsort zugestellt (bahn.de/gepaeck).

 

In den täglichen IC-Verbindungen sind Fahrradstellplätze reservierbar (bahn.de/fahrrad).

Alle Beteiligten arbeiten daran, dass die 90 Marschbahn-Wagen wieder vollständig zum Einsatz kommen. Bis Ende Oktober soll die gesamte Fahrzeugflotte wieder zur Verfügung stehen. Sobald Wagen mit bereits reparierten Kupplungen verfügbar sind, sollen diese bis dahin schrittweise eingesetzt werden. Die vorläufig eingesetzten Marschbahnwagen sollen dabei nach und nach durch reparierte ersetzt werden. 

Mehr Infos zum Syltverkehr auf bahn.de/netz-west.

Die Marschbahn Hamburg - Westerland - Hamburg

Die Marschbahn Hamburg - Westerland - Hamburg

 

Hamburg - Sylt mit 15 neuen Loks umweltschonend reisen

Hamburg - Sylt mit 15 neuen Loks umweltschonend reisen

Ab 13. Dezember fährt die NOB damit und 2016 übernimmt die DB-Regio die Lokomotiven

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Wenn in Kürze der neue Winterfahrplan in Kraft tritt, dann wird man auch umweltfreundlicher auf der Strecke von Westerland auf Sylt nach Hamburg reisen. Denn es werden 15 neue dieselelektrische Zugmaschinen der neusten Generation an den Start gehen. Diese haben statt einem Dieselmotor, vier energieeffiziente Motoren, die je nach Bedarf ab- oder zugeschaltet werden können. Die Lokomotiven gehören einer Projektgesellschaft und werden erst der NOB und später dann der DB Regio zur Verfügung gestellt, wenn die DB Tochter in 2016 die sogenannte Marschbahn übernimmt. 

Neue Loks bringen Pendler und Urlauber nach SyltVerkehrsminister Reinhard Meyer zeigte sich vor allem über die planmäßige Ablieferung erfreut: „Ich danke allen Beteiligten, dass die Zusammenarbeit offensichtlich so gut und reibungslos funktioniert hat.“ Mit Blick auf das neue Nahverkehrs-Design der Lokomotiven sowie dem Claim der Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“ sagte Meyer weiter: „So wichtig die Loks für den Verkehr auf der Marschbahn sind, so lieb sind sie mir als Werbeträger für Schleswig-Holstein. Bahnfahren im echten Norden lohnt sich – für Pendler genauso wie für Urlauber von und nach Sylt.“

 

Marschbahn Richtung Sylt - Reisende aus qualmenden Zug evakuiert

Ein technischer Defekt war die Ursache

Heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr wurde die Bundespolizei über einen liegengebliebenen Zug auf der Bahnstrecke Husum - Niebüll informiert. Es soll ein qualmender Zug auf Höhe Hattstedt stehen.

 

Qualmender Zug sorgte für Streckensperrung

Es wurde eine Streckensperrung der zweigleisigen Bahnstrecke veranlasst. Es wurden die Feuerwehren Hattstedt und Wobbenbüll, der Rettungsdienst, die Landes - und Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn alarmiert.

Es stellte sich heraus, dass ein anwesender Landespolizist den Qualm im Zug bemerkt und die Triebfahrzeugführerin darauf aufmerksam gemacht hatte. Der Zug wurde gestoppt und die Reisenden evakuiert. Sie wurden mit Taxen nach Niebüll weiterbefördert.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei handelt es sich um einen technischen Defekt am Zug. Der Zug ist nicht mehr fahrbereit und wird mit einer Hilfslok abgeschleppt.

Es kommt zu Zugverspätungen.

 

Schleswig-Holstein gibt Millionenbetrag für Sylt Zugstrecke

Land steigt in die Vorfinanzierung des zweigleisigen Marschbahn-Ausbaus ein

Um Engpässe und Probleme auf der so genannten Marschbahn langfristig zu lindern, ist nach Ansicht von Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz ein zweigleisiger Ausbau der Strecken Morsum−Keitum sowie Niebüll−Klanxbüll unumgänglich. Um dafür den Druck auf den Bund und die DB Netz AG zu erhöhen, habe das Land sich entschieden, die 2,5 bis drei Millionen Euro teuren Vorplanungen selbst anzuschieben.


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Die Mittel dafür werden aus dem Sondervermögen MOIN.SH des Landes bereitgestellt. "Zugleich werden wir Planungskapazitäten schaffen, die wir gemeinsam mit DB Netz aussuchen werden", sagte Buchholz heute (27. November) bei einer Sondersitzung des nordfriesischen Kreistags zu den seit einem Jahr andauernden Problemen auf der Marschbahn zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt.

 

"Wir wollen mit unserem Engagement klar machen, dass das Land auch selbst bereit ist, Geld in siebenstelliger Höhe auszugeben, um das Problem grundlegend anzupacken", sagte Buchholz vor rund 150 Abgeordneten und Kommunalvertretern der Westküste. Der Minister wies darauf hin, dass sich das Land damit in den Bereich der Bundeszuständigkeiten einmische: "Wir können aber nicht noch länger warten, wir werden hier in Vorleistungen einsteigen." Dabei setze er weniger auf eine Elektrifizierung der Strecke, die im Nationalpark Wattenmeer Probleme aufwerfen könnte, sondern auf alternative Antriebsformen wie Wasserstoff oder andere emissionsarme Antriebsarten. Parallel rief der Minister alle politischen Kräfte – insbesondere den Kreistag Nordfriesland – dazu auf, die Aufnahme der Zweigleisigkeit in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes geschlossen zu unterstützen. "Nur wenn wir uns gemeinsam auf diesen langen Weg machen, werden wir diese Nadelöhr des Nordens beseitigen und stabile Verkehre von und nach Sylt ermöglichen", so Buchholz.

 

Der Minister erinnerte daran, dass er bereits im Sommer in Berlin sowohl beim zuständigen Staatssekretär Enak Ferlemann als auch bei DB-Vorstand Ronald Pofalla vorstellig geworden sei, um für die Aufstufung des zweigleisigen Ausbaus der Strecke im Bundesverkehrswegeplan zu werben. Die besondere Situation der Insel Sylt, die für die große Mehrzahl der Menschen nur über diesen Schienenweg zu erreichen sei, müsse dabei gegenüber "technokratischen Fahrgastnutzenberechnungen" ganz besonders ins Gewicht fallen, sagte Buchholz.

 

Mit Blick auf die seit einem Jahr andauernden Verspätungen und Lok-Ausfälle sagte der Minister, dass er von der DB Regio eine grundlegende Veränderung des Instandhaltungs- und Reparaturkonzepts erwarte. Zur Beschleunigung müsse es auch darum gehen, Instandhaltungswerke einzubinden, die nicht im Besitz der DB AG sind – insbesondere das Werk in Husum.

 

Darüber hinaus erwarte er die Beschaffung von weiteren zusätzlichen Ersatz- und Reservefahrzeugen – sowohl Loks als auch Waggons – um bei Ausfällen mit Ersatzmaterial agieren zu können. Dringend nötig sei zudem ein Personalkonzept, das eine ausreichende Anzahl von Triebfahrzeugführern und Begleitpersonal beinhalte und Personalausfälle schnell und ohne Fahrplanauswirkungen kompensieren könne. Weitere Entlastung erwartet der Minister auch von einer "schnellstmöglichen Umsetzung" von bereits lange beauftragten Bahnsteigverlängerungen durch DB Station und Service, um zwischen Niebüll und Westerland zwölf statt bisher zehn Waggons einsetzen zu können.


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(Pressemitteilung der Landesregierung von Schleswig-Holstein)

 

Sylter Marschbahn Petition im Bundesverkehrsministerium übergeben

SMG-Geschäftsführer Moritz Luft übergibt Petition an Vertreter des Bundesverkehrsministeriums

 Im September endete nach zweimonatiger Laufzeit die von der Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) initiierte Petition für den zweigleisigen Ausbau der Marschbahnstrecke. 42.875 Sylter, Pendler und Gäste stimmten mit ihrer Unterschrift für das Ende des eingleisigen Engpasses zwischen Sylt und Niebüll und damit für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Bahnverkehr ab.

 

Moritz Luft übergibt Petition an Vertreter des Bundesverkehrsministeriums
Moritz Luft übergibt Petition an Vertreter des Bundesverkehrsministeriums

Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin fand gestern die Übergabe der Petition statt. SMG-Geschäftsführer Moritz Luft übergab 42.875 Unterschriften an Ministerialdirigent Hugo Gratza, Leiter der neuen Abteilung Eisenbahnen im BMVI.

 

Sieben Ordner prall gefüllt mit Unterschriften wiegen schwer. Aber haben sie auch ausreichend Gewicht, das Projekt vom Prädikat des potenziellen Bedarfs in den notwendigen vordringlichen Bedarf zu heben und damit die Weichen für den geforderten zweigleisigen Ausbau zu stellen? Ein entsprechender Antrag des Landes Schleswig-Holstein zur Statusänderung im sogenannten Bundesverkehrswegeplans wird Anfang November im BMVI geprüft. Moritz Luft ist zuversichtlich. „Bund, Land und Insel ziehen in dieser Sache endlich an einem Strang. Wir sind auf dem besten Wege, die jahrzehntelange Verspätung des zweigleisigen Ausbaus endlich aufzuholen.“

 

Hintergrund

Mit ihrer Kampagne „Im hohen Bogen nach Sylt“ und der fiktiven „Catapult Air“ machte die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) im Juni auf die teilweise seit 1927 unverändert eingleisige Bahnstrecke zwischen Niebüll und Sylt und die damit verbundene miserable Pünktlichkeitsrate aufmerksam. Die dazugehörige Petition unterzeichneten 42.875 Unterstützer aus dem gesamten Bundesgebiet. Darunter auch der Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums Enak Ferlemann.

 

WM Buchholz will Verlegung der Sylter Autoverladung diskutieren

Zweigleisigkeit der Marschbahnstrecke von/nach Sylt hat für den Bundesverkehrsminister jetzt Top-Priorität

Heute wurde im Bundesverkehrsministerium der zweigleisige Ausbau der Marschbahn nach Sylt im Bundesverkehrwegeplan in die Top-Kategorie mit einer gesicherten Finanzierung hochgestuft.

 

Das ist ein großer Durchbruch und deshalb war der Bundeswirtschaftsminister des Landes Schleswig Holstein auch heute beim Presseinterview bester Laune.

 

Die für den Ausbau kalkulierten 221 Millionen müssen aber noch ein wenig warten, bis sie ausgegeben werden können. Das Planfeststellungsverfahren dauert 3-5 Jahre, daran anschließend werden sicher noch einige Jahre Bauzeit anstehen. Sodass es bis zur Fertigstellung noch länger dauert. 

 

Dr. Bernd Buchholz möchte sehr gerne eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, was die Verlegung der Westerländer Verladestation betrifft und dies Möglichkeit auch mit den Kommunalpolitikkern auf der Insel Sylt diskutieren. Denn sollte es zu einer Verlegung der Verladestation nach Morsum kommen, könnte man sich eventuell den zweigleisigen Ausbau auf der Insel sparen, denn dort gibt es kaum Platz für ein zweites Gleis.

 

Deshalb ist es auch sehr wichtig, das die schon eingeleiteten Sofortmaßnahmen auf der Bahnstrecke von und nach Sylt unbedingt weiter fortgesetzt werden.

 

 

 

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