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Meeresboden

 

Sandvorspülungen 2015 auf Sylt bringen 1.75 Mio. m3 neuen Sand

Sandvorspülungen 2015 auf Sylt bringen 1.75 Mio. m3 neuen Sand

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1.75 Millionen Kubikmeter neuer Sand wird an 8 Stellen auf die Insel gepumpt

Sandvorspülungen SyltSeit dieser Woche (21. April 2015) werden die diesjährigen Sandvorspülungen auf Sylt durchgeführt. 2015 wurden insgesamt 8 Stellen an der Westküste der Insel ausgewählt, wo die Strände wieder mit Sanddepots gesichert werden sollen. Denn jedes Jahr zehren die Stürme an der Sylter Küste und ohne die Vorspülungen würde dieser traumhafte Flecken Erde immer kleiner. Bei einer Bereisung der Experten des Landesamtes für Küstenschutz und Meeresschutz Schleswig-Holstein kurz LKN wurden acht Strände für neuen Sand ausgewählt.

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In Hörnum 2 Orte, darunter das neue Querwerk an der Odde. Auch in Kampen und Rantum wird an zwei Stellen vorgespült, dazu kommen dann noch List und Westerland. Begonnen wird voraussichtlich noch im April in Westerland und Kampen. Wir werden dann noch ausführlicher berichten, wenn der Startschuss gefallen ist.

Hier unser Bericht und ein Video von den Sandvorspülungen auf Sylt im letzten Jahr

Möwe auf Sylt

Am Brandenburger Strand in Westerland haben die Sandvorspülungen 2014 auf Sylt begonnen. Wenn das Wetter weiterhin so gut bleibt, wird es nur wenige Tage dauern, bis man weiter ziehen kann. Die dänische Firma Rohde Nielsen mit ihren Spülschiffen "NJord R" und "Thor R", ist jetzt wieder vor der Küste im Einsatz. Mit den großen Saugbaggerschiffen, wird Sand vom Meeresboden entnommen. Das Gemisch von circa 30 % Sand und 70 % Wasser wird in den 5.000 m³ großen Schiffstank gepumpt. Das Wasser wird wieder abgelassen.

Möwe auf Sylt

Sandvorspülung auf der Insel Sylt

Dann nähert sich das Schiff dem Strand bis auf ungefähr einen Kilometer und wird an eine vorher verlegte Rohrkonstruktion angeschlossen. Der Sand wird nun mit hohem Druck an Land gepumpt. Wenn das Wetter mitspielt, so wie gestern,  und der Wind und die Wellen nicht allzu stark sind können bis zu 300 Meter lange Teilstücke pro Tag so aufgefüllt werden.

Dieses Verfahren, hat sich in den letzten Jahren als das einzig wirksame Waffe gegen die Korrosion der Insel herausgestellt. Es ist aber auch eine kostspielige Angelegenheit, die Kosten für 2014 belaufen sich auf 6.7 Millionen Euro. 70 Prozent der Summe wird aus Bundesmitteln bestritten, die restlichen 30 Prozent zahlt das Land Schleswig-Holstein.Die Küstenschutzmaßnahme für die gesamte Westküste der Insel Sylt wird 2 bis 3 Monate dauern. Nach Westerland sind noch die Gemeinden Hörnum, Kampen und List auf der Liste der Orte, deren Strände aufgefüllt werden.

Insgesamt wurden auf Sylt seit 1972  mehr als  40 Millionen Kubikmeter Sand mit Kosten in Höhe von rund 189 Millionen Euro vorgespült.

Dabei mögen die Kritiker bitte eines bedenken. Die Insel Sylt und die anderen Inseln vor der Nordseeküste sind die Wellenbrecher für das Festland. Würde man diese nicht schützen und erhalten, müssten bald viel höhere Summen aufgewendet werden um den kompletten Küstenstreifen vor Sturmfluten zu sichern.

 

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