Nationalpark Wattenmeer

 

Bestens informiert mit der NOB an Ostern nach Sylt

Bestens informiert mit der NOB an Ostern nach Sylt

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Gästeführerin in der NOBAm Karfreitag (3. April 2015) wurden NOB-Fahrgäste von der nordfriesischen Nationalpark-Gästeführerin Dörte Hansen mit vielen Informationen über die Region versorgt. Wo genau fährt denn eigentlich die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) lang? Wie groß ist der Nationalpark Wattenmeer und wann wurde der Hindenburgdamm, der die Insel Sylt mit dem schleswig-holsteinischen Festland verbindet, gebaut? Interessante Fragen, die mit vielen weiteren Geschichten, Anekdoten und spannenden Fakten rund um die Marschbahnstrecke am kommenden Karfreitag beantwortet wurden.

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Dörte Hansen, die bereits viele Jahre mit nordischem Charme zahlreiche Touristen durch Stadt und Land in Nordfriesland führte, wird insgesamt drei Mal zwischen Elmshorn und Westerland (Sylt) in der NOB über Land und Leute informieren. Diese Aktion ist aus der Idee entstanden, Nationalpark-Partner stärker miteinander zu vernetzen und gemeinsame Projekte im Sinne des Nationalparks-Gedankens zu realisieren. „Wir freuen uns sehr auf diese Aktion und hoffen, dass wir damit die Fahrt für unsere Gäste informativ und unterhaltsam zugleich gestalten können. Eine ideale Einstimmung auf einen schönen Osterurlaub!“, so Kay Goetze, Leiter Marketing und Vertrieb bei der NOB.

Mit der NOB nach SyltMit kleinen Infotafeln ausgestattet wird Frau Hansen im Zug auf kleine und große Zuhörerinnen und Zuhörer eingehen. „Für mich ist es eine neue Erfahrung mein Wissen über die großartige Landschaft, das Weltnaturerbe Wattenmeer und seinen Besonderheiten in der NOB weiterzugeben und ich freue mich auf viele interessierte Ohren“, so Dörte Hansen.

Die drei Verbindungen mit der Gästeführerin Dörte Hansen im Überblick:

1. Abfahrt Elmshorn um 9:24 Uhr mit der NOB 6 (Zugnr.: 81748); Ankunft Westerland
(Sylt) um 12:05 Uhr
2. Abfahrt Westerland (Sylt) um 12:52 Uhr mit der NOB 6 (Zugnr.: 81741); Ankunft
Elmshorn 15:35 Uhr
3. Abfahrt Elmshorn um 16:01 Uhr mit der NOB 6 (Zugnr.: 81720); Ankunft Westerland
(Sylt) um 18:35 Uhr

In welchem Wagon die Gästeführerin sich aufhält, können die Fahrgäste den Durchsagen des NOB-Zugpersonals entnehmen.

 

 

Die Sylt Nachrichten mit Antje vom 23. Oktober 2017

Unsere Sylt Themen der Woche:

1. Die Deutsche Bahn erneuert im Bereich Lenshallig eine Weiche und auf dem Hindenburgdamm Gleise auf insgesamt acht Kilometern. Auf Grund dieser Arbeiten ist die Strecke zwischen Niebüll und Klanxbüll von Samstag, 18. November bis Sonntag, 19. November, 12 Uhr komplett gesperrt. Es fahren dann keine Autozüge und für Personenzüge wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.


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2. In der Zeit vom 18. bis 26. November bietet die Syltfähre mehr Abfahrten an als geplant. Hiermit reagiert die Reederei spontan auf Engpässe bei der Beförderung über den Hindenburgdamm. Insbesondere am Wochenende 18./19. November, während kein Zug über den Hindenburgdamm rollt, wurde die Frequenz der Syltfähre deutlich erhöht.

3. Die Strandkörbe, welche uns in der vergangenen Saison wieder die Tage am Meer verschönert haben, wandern nun nach und nach ins Winterlager. Nur an den exponierten Lagen lassen die Gemeinden einige Exemplare noch stehen.

4. In der Arche Wattenmeer Ausstellung in Hörnum ist zurzeit ein seltener Gast zu bestaunen. Eine Krake, die auf Hallig Hooge gefunden wurde. Wer sie noch sehen möchte, muss sich aber etwas beeilen, denn im November wird sie wieder in die Freiheit entlassen.

5. Am kommenden Sonntag können die Geschäfte ein letztes Mal von 11 bis 17 Uhr öffnen. Dann endet die sogenannte Bäderregelung und erst ab dem 17. Dezember 2017 gilt sie dann wieder für 3 Wochen.

6. Die Konzertreihe "Winterkonzerte" der Firma Voss, die Newcomern eine Chance gibt, startet in diesem Jahr am 3. November wie immer im Bistro "Friends" auf der Westerländer Promenade.

7. Nun sind auch endlich zwischen Munkmarsch und Keitum die letzten Straßenbauarbeiten erledigt. Dies teilte das Verkehrsministerium von Schleswig-Holstein mit. Wir haben uns das Ergebnis mal angeschaut.

Die Sylt News mit Antje vom 23. Oktober 2017

Viele herzliche Grüße von Ihrer Lieblingsinsel

Ihre Antje Rolke

 

Drohnen verboten! in den Nationalparks Schleswig-Holsteins

Das Verbot ist unabhängig von Größe oder Gewicht des Fluggerätes

Auch auf Sylt sind Dronen verboten
Auch auf Sylt sind Drohnen verboten

Drohnen werden im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer zu einem immer größeren Problem. Besonders bei gutem Wetter wie in diesem Sommer sausen die kleinen Flieger, betrieben zu privaten oder gewerblichen Zwecken, immer häufiger über Strände, Watt oder sogar sensible Bereiche wie die Rastplätze von Vögeln. „Was vielen Drohnenbesitzern gar nicht bewusst ist: Im Nationalpark ist der Drohneneinsatz verboten“, betont Christian Wiedermann aus dem Fachbereich Schutz und Entwicklungsplanung in der Nationalparkverwaltung – und dieses Verbot ist nicht abhängig von der Größe des Fluggerätes.

 

Einem großen Irrtum nämlich unterliegen viele private Drohnenbesitzer: Sie glauben, wenn ihre Drohne weniger als zwei Kilo wiegt – die Grenze, ab der ein sogenannter Drohnenführerschein erforderlich ist – gelten für ihre Unternehmungen keinerlei Beschränkungen. Aber der Schluss „kein Führerschein notwendig – freie Fahrt in der Luft“ ist falsch. Vielmehr verbietet das Luftverkehrsrecht, genauer gesagt eine seit April 2017 geltende entsprechende Bundesverordnung, grundsätzlich den Einsatz von Drohnen über Schutzgebieten, also auch dem Nationalpark („§ 21b LuftVO – Verbotener Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen“).

 

„Wir brauchen diese eindeutige Regelung, denn ähnlich wie Flugdrachen beeinträchtigen Drohnen die Ruhe im Nationalpark und können die Tierwelt ganz erheblich stören“, sagt die Leiterin des Fachbereichs Kirsten Boley-Fleet; insbesondere Vögel reagieren oft mit Stress, Flucht- oder Verteidigungsverhalten. Das sehen auch die Nationalpark-Kuratorien Nordfrieslands und Dithmarschens so und haben bereits im vergangenen Jahr das Drohnenverbot ausdrücklich begrüßt.

 

In begründeten Einzelfällen sind zwar (gebührenpflichtige) Ausnahmegenehmigungen möglich. Diese müssen frühzeitig beantragt werden, zuständig dafür ist der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), der sich mit den jeweils vor Ort zuständigen Behörden – im Falle des Nationalparks also die Nationalparkverwaltung – ins Benehmen setzt. „Flüge über besonders sensiblen Bereichen, zum Beispiel die Schutzzone 1, Liegeplätze der Seehunde oder Mausergebiete von Meeresenten, sind allerdings ohnehin nicht genehmigungsfähig“, so Christian Wiedemann. Detaillierte Informationen über die gesetzlichen Regelungen zum Drohneneinsatz sind auf der Website des Bundesverkehrsministeriums hier: htttps://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LF/151108-drohnen.htmlzu finden.

 

Keine Erdöl Suchbohrungen im Weltnaturerbe Wattenmeer

KIEL. Die von der Firma Deutsche Erdöl AG (DEA) geplanten Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nicht genehmigungsfähig. Zu diesem Schluss ist das Ministerium für Energiewende. Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume nach Prüfung der bisher vorgelegten Unterlagen zur geplanten Explorationskampagne vor dem Hintergrund eines aktuellen Rechtsgutachtens gekommen. Dies wird dem für das Verfahren federführend zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bis Ende Januar in einer entsprechenden Stellungnahme mitgeteilt.


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Grundsätzlich sind nach dem Nationalparkgesetz im Nationalpark Wattenmeer Eingriffe im Sinne des Landesnaturschutzgesetzes, Sprengungen oder Bohrungen verboten. Unter dieses Verbot fallen auch die von DEA beabsichtigen Explorationsbohrungen. Diese Auffassung der Landesregierung wird auch durch ein vom Ministerium in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten untermauert, wie Umweltminister Robert Habeck heute (19. Dezember 2016) im Rahmen einer Sitzung des Umwelt- und Agrarausschusses mitteilte. Das MELUR hatte das Gutachten in Auftrag gegeben, um das komplexe Zusammenspiel zwischen Fragen des Bergrechts und des Nationalparkrechts, die im vorliegenden Fall beide zum Tragen kommen, zu prüfen.

 

Weltnaturerbe Wattenmeer bleibt von Ölbohrungen verschont
Weltnaturerbe Wattenmeer bleibt von Ölbohrungen verschont

Dem Gutachten zufolge kommt die Erteilung einer Ausnahme oder Befreiung, wie sie das Nationalparkrecht grundsätzlich ermöglicht, für die Explorationsbohrungen nicht in Frage. Vor diesem Hintergrund ist die Vorlage weiterer Unterlagen für eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch das Unternehmen entbehrlich, da angesichts der bereits vorliegenden Kenntnisse nicht zu erwarten ist, dass im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens ein anderes Ergebnis hinsichtlich der Vereinbarkeit mit den Bestimmungen des Nationalparkrechts erzielt werden könnte.

 

"Wir haben das Rechtsgutachten geprüft. Die Aussagen sind klar und decken sich mit der Bewertung des MELUR. Damit dem Unternehmen keine Kosten für eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung entstehen, die keinerlei Aussicht auf Erfolg hat, ist die Nichtgenehmigungsfähigkeit auch dem Unternehmen direkt mitgeteilt worden", sagte Habeck.

 

Das MELUR sieht in diesem Zusammenhang auch die Verlängerung der Erlaubnis für das maßgebliche Erlaubnisfeld Heide-Restfläche kritisch. Grund ist, dass das dem Verlängerungsantrag zu Grunde liegende Arbeitsprogramm explizit auf die Durchführung der Explorationsbohrungen im Wattenmeer ausgerichtet ist. Das MELURwird das LBEG daher bitten, dem Unternehmen diesen Umstand ergänzend mitzuteilen und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Überarbeitung des Arbeitsprogramms einzuräumen.

 

"DEA begründet den Verlängerungsantrag für das Erlaubnisfeld fast ausschließlich mit den geplanten Erkundungsbohrungen. Da diese aber nicht genehmigt werden können, erscheint aus Sicht des MELUR derzeit auch die Erteilung der Erlaubnisverlängerung zweifelhaft. DEA kann aber im Rahmen einer Stellungnahme darlegen, ob andere Maßnahmen außerhalb des Nationalparks verfolgt werden sollen und entsprechend das Arbeitsprogramm nachbessern. Das Ergebnis wird das LBEG dann prüfen", sagte Habeck.

 

Naturerlebnis im Winterwatt

Gerade auch auf Sylt gibt es Wattführungen im Watt

Die Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel entwickelt sich immer mehr zur kleinen touristischen Hochsaison, auch in der Nationalparkregion. Und ob Nachtwanderungen, Ausflüge ins Watt zum Sonnenuntergang, natur- oder vogelkundliche Führungen oder Watttouren mit anschließender deftiger Stärkung – die betreuenden Naturschutzverbände und die Nationalpark-Wattführerinnen und –wattführer beweisen mit ihrem winterlichen Naturerlebnisprogramm, dass der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer auch im Winter für Gäste (und Einheimische, die jetzt endlich mal Zeit finden) viel zu bieten hat, so die Nationalparkverwaltung am Freitag (14. Dezember) in einer Pressemitteilung.


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Gerade der Winter liefert uns zauberhafte Bilder
Gerade der Winter liefert uns zauberhafte Bilder

Ein Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit zeigt die Vielzahl und Vielfalt verschiedener Ausflugsangebote zwischen Sylt und Friedrichskoog. Allein die Schutzstation Wattenmeer, der größte Anbieter (und größte der im Nationalpark aktiven Verbände), lädt den ganzen Winter über mehrmals täglich (sogar an den Weihnachtsfeiertagen) zu Exkursionen oder Vorträgen ein. Auf Sylt bieten unter anderem der Verein Jordsand in der Vorweihnachtswoche Vogelführungen um das Rantumbecken, der Geologe und Nationalpark-Gästeführer Dr. Ekkehard Klatt in der Jahreswechselzeit Wanderungen an verschiedenen Inselstandorten sowie das Erlebniszentrum Naturgewalten in List im Januar und Februar Wattführungen an. Schon legendär sind die „Grünkohlwattwanderungen“ von Johann P. Franzen vom Dithmarscher Westerdeichstrich aus (je ein Termin im Januar, Februar und März), und auf Nordstrand macht es ihm Cornelia Kost gleich: Am Freitag, 28. Dezember, geht es mit ihr von Strucklahnungshörn aus hinaus ins Watt, mit Spendensammlung für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und anschließendem Grünkohlessen (Anmeldung unter Telefon 04842 – 8607).

 

Ein Teil der Winterangebote ist auf der Website der Nationalpark-Partner zu finden (https://nationalpark-partner-sh.de/). Hier – soweit vorhanden – noch links zu den oben genannten Anbietern: https://www.schutzstation-wattenmeer.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/, https://www.jordsand.de/schutzgebiete/rantumbecken-sylt/, http://geotourssylt.de, https://naturgewalten-sylt.de, www.zum-wattführer.de.


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