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Vincent Langer

  • Bei typischen Sylt-Bedingungen surften die Racer um die DM

    Formular Race-Windsurfer vor Sylt

    Weltmeister Vincent Langer dominiert die Wettfahrten

    Bei drei bis vier Windstärken konnten beim Multivan Windsurf Cup fünf Wettfahrten in der Disziplin Racing gefahren werden. Vincent Langer (GER-1) ging als amtierender Weltmeister und Deutscher Meister als Favorit in die Veranstaltung. Der Kieler wurde seiner Rolle gerecht und konnte alle fünf Wettfahrten in der DM-Wertung gewinnen.

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    „Heute hat alles perfekt gepasst. Das waren typische Sylt-Bedingungen mit Welle, kabbeligem Wasser und starkem Wind. Die kenne ich wie meine Westentasche. Deshalb habe ich mich in den Wettfahrten sehr wohl gefühlt.“ sagt Vincent Langer.

    Der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2) konnte Langer dieses Jahr beim Multivan Windsurf Cup in Grömitz bereits einmal schlagen. Hier bei den Deutschen Meisterschaften auf Sylt hatte Langer aber die Nase vorn. Doch mit seinem aktuellen zweiten Platz ist er auf gutem Kurs, um den Vizemeistertitel im Racing zu erobern.

    Spannend gestaltete sich der Kampf um Platz drei. Hier duellierte sich der siebenfache Weltmeister Wojtek Brzozowski (POL-10) aus Polen mit dem Schönberger Nico Prien (GER-7). Nachdem Prien aufgrund von Materialproblemen zunächst das zweite Rennen verpasste, kam er mit neuem Brett und neuem Elan in Wettfahrt drei noch stärker zurück auf die Bahn. Dennis Müller (GER-89) von der Insel Norderney komplettierte die Top-5.

    Neben der DM-Wertung lag der Fokus auf dem neuen Foilmaterial. Hier nutzen die Fahrer statt einer Finne eine Tragflügelkonstruktion mit der sie scheinbar schwerelos über das Wasser schweben. Dieses Material ist ganz neu und traf im Rahmen des Multivan Windsurf Cups auf Sylt aufeinander. Foiler und klassische Formula Racer gingen gemeinsam auf die Bahn. Der Däne Sebastian Kornum (DEN-24) präsentierte dabei in beeindruckender Weise die Überlegenheit des neuen Foilmaterials. Er lief in allen Wettfahrten noch mit deutlicher Führung vor Langer ein. Die Besucher konnten hier ein Gefühl für die Zukunft des Racings bekommen.

    Für Freitag ist stärkerer Wind angesagt. Deshalb können dann die Disziplinen Slalom und Freestyle zur Austragung kommen. Für Samstag besteht sogar die Möglichkeit für die Disziplin Waveriding.

    Formular Race-Windsurfer vor Sylt
    Formular Race-Windsurfer vor Sylt
  • Der Kampf um den Deutschen Meistertitel auf Sylt

    Deutscher Surf Cup Sylt 2018

    5 Tage Windsurf-Action auf der Nordseeinsel

    Das Highlight der Tour des Multivan Windsurf Cups ist der Surf Cup auf Sylt. Vom 24. bis zum 29. Juli 2018 kämpfen die besten deutschen Windsurfer vor der Promenade von Westerland um den Titel „Deutscher Meister 2018“.

    Deutscher Surf Cup Sylt 2018
    Deutscher Surf Cup Sylt 2018

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    Die Windsurf-Elite misst sich über sechs Tage in den Disziplinen Racing, Slalom, Waveriding und Freestyle und ermittelt so den besten unter sich. Neben der sportlichen Action auf dem Wasser wird auf der Promenade an Land ein vielseitiges Catering- und Shoppingangebot und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten.

    Der Multivan Windsurf Cup ist die höchste nationale Regattaserie im Windsurfen. Auf fünf Tourstopps an den schönsten Stränden von Nord- und Ostsee kämpfen die besten deutschen Windsurfer um wichtige Punkte für die Jahresgesamtrangliste. Der Multivan Surf Cup Sylt gilt als Highlight der Tour, da nur hier der offizielle Titel des "Deutschen Meisters" vergeben wird.

    Die Disziplin Racing kann ab drei Windstärken ausgetragen werden. Hier starten die Teilnehmer in einem Full-Fleet System, was bedeutet, dass alle Fahrer gemeinsam auf der Bahn sind. Dabei kommt es besonders auf die richtige Technik und Taktik an, mit der man sich letztendlich gegen die Konkurrenz durchsetzen möchte.

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    „Racing ist für die Zuschauer extrem spannend. Besonders, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt und das Ziel somit dicht unter Land liegt. Die Zuschauer können das Rennen so vom Start bis zum Ziel genau mitverfolgen und auch als Laien die unterschiedlichen Taktiken direkt erkennen. Am Ende eines jeden Rennens kann dann der Sieger mit tosendem Applaus zurück an Land empfangen werden. Das macht Sylt einfach einmalig, ich freue mich schon wieder sehr darauf!“, berichtet Lars Grüning (Moderator der Veranstaltung) freudig.

    Slalom hingegen gilt als die Einsteigerdisziplin, da sie im Verhältnis relativ einfach zu betreiben ist. Auch hier sind die spektakulären Bojenmanöver und spannenden Positionskämpfe für die Zuschauer gut zu verfolgen. Gestartet wird in dieser Disziplin ab Windstärke vier. Im Rahmen des Multivan Summer Openings auf Sylt im Mai wurden die IFCA Slalom Europameisterschaften ausgetragen. Über acht Tage hinweg kämpften dort die besten europäischen Windsurfer um den Titel. Glorreicher Sieger wurde der Kieler Vincent Langer (GER-1). Damit ist er zum ersten Mal Europameister in dieser Disziplin. „Sylt ist ein anspruchsvolles Revier. Der Wind kann innerhalb von sechs Tagen ständig drehen und zu- und abnehmen. Jeden Tag kann eine andere Disziplin gefahren werden und man steht vor neuen Herausforderungen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ich freue mich auf den Fight mit den anderen“, schwärmt Vincent Langer.

     

    Das Waveriding ist eine der extremsten Disziplinen im Windsurfen. Gestartet wird ab fünf Windstärken, da erst ab dieser Windmarke faszinierende Wellenritte und Sprünge möglich sind. Die Teilnehmer fahren hier in Ausscheidungsrunden im direkten Kampf Mann-gegen-Mann gegeneinander. „Bereits beim Multivan Summer Opening konnten die Waver ihr Können unter Beweis stellen. Vor wenigen Wochen, als wir in Kühlungsborn waren, konnten wir erneut Wave-Alarm geben und die Wave-Elite kam in das schöne Ostseebad, um dort ihre Tricks zu präsentieren. Die meterhohen Sprünge von den Favoriten um Leon Jamaer, Max Dröge und Florian Jung sind einfach jedes Mal wieder beeindruckend. Wir hoffen, auch im Juli tolle Bedingungen zu haben“, so Matthias Regber (CEO Choppy Water GmbH).

    Die Disziplin Freestyle wird dieses Jahr erst zum zweiten Mal im Rahmen der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Freestyle lässt sich als spektakuläre Manöverdisziplin beschreiben. Bei perfekten Flachwasserbedingungen zeigen die Freestyler ihre Tricks und Manöver, die ihnen extreme Körperbeherrschung, Bewegungstalent, aber auch Feingefühl abverlangen. Die gesamte Tour der German Freestyle Battles  wird von den Freestylern selbst veranstaltet. Dabei bewerten die Teilnehmer ihre Tricks gegenseitig. Der Freestyle-Contest ist über den gesamten Zeitraum des Events angesetzt und wird voraussichtlich in Hörnum ausgetragen.

    Auf dem Eventgelände an Land wird den Besuchern der schönen Nordseeinsel Sylt neben den sportlichen Wettkämpfen ein abwechslungsreiches Rahmen- und Partyprogramm geboten. Ob der Chiemsee Pop-Up Store, die LVM Family Area oder die Surfer-Chillouts am Abend, es ist für jeden Charakter und jedes Alter etwas dabei. 

  • Int. Deutsche Meisterschaften auf Sylt 2018

    Surf Cup Sylt bringt 6 Tage voller Programm auf  die Westerländer Promenade!

    Das jährliche Highlight des Multivan Windsurf Cups bildet der Multivan Surf Cup auf Sylt. Vom 24. bis zum 29. Juli 2018 wird auf der Promenade vor Westerland der Internationale Deutsche Meister im Windsurfen gekührt. Über fünf Tage werden die Disziplinen Racing, Slalom, Waveriding und Freestyle ausgetragen. Neben der sportlichen Action auf dem Wasser bietet die Catering- und Shoppingmeile auf der Promenade vor Westerland ein reichhaltiges Angebot und ein buntes Programm für die ganze Familie.

     

    Der Multivan Windsurf Cup ist die höchste nationale Regattaserie im Windsurfen. Über sechs Tourstopps kämpfen die besten deutschen Windsurfer um wichtige Punkte für die Jahresgesamtrangliste. Der Saisonhöhepunkt der Tour ist der Multivan Surf Cup auf Sylt. Hier kämpfen die Favoriten um Vincent Langer (GER-1) und Gunnar Asmussen (GER-2) um den Titel des Internationalen Deutschen Meisters. „Der Multivan Surf Cup auf Sylt wird dieses Jahr wieder mein absolutes Highlight. Ich hoffe, dass es wieder genauso viel Wind gibt, damit wieder alle vier Disziplinen gefahren werden können“, so Langer.

    „Wir können auf eine großartige Veranstaltung im Rahmen des Multivan Surf Cups 2017 zurückschauen. Zum ersten Mal in der Geschichte konnten auf Grund der optimalen Bedingungen alle vier Disziplinen Racing, Slalom, Waveriding und Freestyle innerhalb der fünf Veranstaltungstage gefahren werden. Wir hoffen daher, für 2018 auf genauso spektakuläre Bedingungen, wie in der vergangenen Saison“, so Matthias Regber (Choppy Water GmbH).

     

    Die Promende vor Westerland auf Sylt bietet den Besuchern des Multivan Surf Cup Sylt ein abwechslungsreiches Erlebnisprogramm. Ob beim Shoppen im Chiemsee Pop-Up Store oder bei Maui Jim, beim Erkunden der neusten Objektive von Sigma, beim Toben in der LVM Family Area oder Entspannen bei einem kühlen Flens oder einem Wein beim Sonnenuntergang auf dem Eventgelände wird jeder fündig.

  • Langer baut auf Sylt seinen Vorsprung in der Windsurf-WM aus

    Vincent Langer siegt vor Sylt

    Langer baut auf Sylt seinen Vorsprung in der Windsurf-WM aus

    Zuschauer am Brandenburger Strand sahen sehr guten Sport

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    Auch am zweiten Tag der IFCA Slalom Weltmeisterschaften spielte der Wind wieder perfekt mit. Bei vier bis fünf Windstärken konnte eine weitere komplette Ausscheidungsserie für das Herrenfeld und gleich drei Wettfahrten für die Damen gestartet werden. Vor einer beeindruckenden Besucherkulisse konnte der Kieler Vincent Langer (GER-1) nach einem packenden Finale den zweiten Sieg für sich verbuchen und ist damit auf Weltmeisterschaftskurs.

    Vincent Langer siegt vor Sylt
    Langer siegt vor Sylt-Foto:Choppy Water/Moritz Beck

    Der amtierende deutsche Meister Langer hatte einen guten Start. Kopf an Kopf raste er mit dem französischen Topfahrer Nicolas Warembourg (FRA-531) auf die erste Tonne zu. Der Franzose kam etwas besser aus der Halse und übernahm zunächst die Führung. An Tonne drei ließ Warembourg aber eine Lücke für Langer. Diese Chance ließ sich der Kieler nicht entgehen. Unter dem Jubel der deutschen Windsurffans zog er an Warembourg vorbei und übernahm die Führung. Der Franzose machte viel Druck und versuchte die Führung zurückzuerobern. Dabei übertrieb er es aber etwas, so dass er an der letzten Tonne mit einem schweren Schleudersturz aus dem Rennen um den Sieg in Lauf zwei ausschied.

    Der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88) konnte durch den Sturz von Warembourg eine furiose Aufholjagd mit Platz zwei krönen. Asmussen war beim Start etwas zu früh dran und musste deshalb vor der Startlinie abbremsen. So ging er nur als neunter von zehn Finalisten auf die Bahn. Im Verlauf des Rennens konnte sich der Weltmeister von 2013 aber immer weiter nach vorne fahren. Mit dem zweiten Platz wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich eine gute Ausgangsposition für den Kampf um den Weltmeistertitel. Der Niederländer Ingmar Daldorf (NED-191) sicherte sich Platz drei. „Danish Dynamite“ Sebastian Kornum (DEN-24) und Nicolas Goyard (FRA-465) komplettierten die Top-5 nach der ersten Wettfahrt.

    Mit zwei Laufsiegen führt Vincent Langer die Weltmeisterschaftswertung mit der Idealnote von 1,4 Punkten mit großem Vorsprung an. Der Däne Sebastian Kornum folgt mit 7,0 Punkten auf Platz zwei. Nur einen Punkt dahinter liefern sich Gunnar Asmussen aus Flensburg und der Franzose Warembourg ein Kopf-an-Kopf Duell um Platz drei. Beide haben 8,0 Punkte. Aber Asmussen kann sich im Tie-Break aufgrund seines besseren Ergebnisses im zweiten Rennen Platz drei erobern. Nicolas Goyard komplettiert die Top-5.

     

  • Sechs Racings beim Summer Opening auf Sylt

    Zweikampf zwischen Langer und Kornum

    Der zweite Tag des Summer Openings auf Sylt brachte den mehr als zehntausend Besuchern abermals strahlenden Sonnenschein und Temperaturen von über zwanzig Grad. Die besten Windsurfer Deutschlands freuten sich über perfekte Bedingungen für die Disziplin Racing. Bei 10 bis 15 Knoten ablandigem Wind und spiegelglattem Wasser konnten so sechs Wettfahrten in dieser Disziplin gefahren werden.

    Der amtierende Deutsche Meister Vincent Langer präsentierte sich in bestechender Form und konnte nach einer spannenden Aufholjagd die Führung in der Veranstaltungswertung übernehmen.

    Tag 2 beim Summer Opening Sylt 2016
    Tag 2 beim Summer Opening Sylt 2016


    Beim Auftaktrennen am Vortag hatte der Däne Sebastian Kornum gesiegt. Auch heute sah es zunächst nach einer Dominanz des Nordmannes aus. Die ersten beiden Wettfahrten des Tages entschied Kornum für sich. Doch dann zeigte er Schwächen, so dass die Verfolger wieder aufschließen konnten. „Die Rennen haben sehr viel Spaß gemacht. Eine besondere Herausforderung war das Duell mit Vincent. Ich war nicht fokussiert genug, um meine Position erfolgreich zu verteidigen.“ sagte Kornum.

    Die stärkste Leistung des heutigen Tages zeigte der Deutsche Meister Vincent Langer. Der Kieler konnte drei Laufsiege für sich verbuchen. Zusammen mit einem zweiten und zwei dritten Plätzen verlieh er so seinem Anspruch auf den Veranstaltungssieg Nachdruck. „In den letzten vier Rennen wurde der Wind böiger und damit die Bedingungen anspruchsvoller. Dies liegt mir und so konnte ich davon profitieren.“ so Langer.

    Malte Reuscher präsentierte sich mit konstanten Top-5 Platzierungen extrem stark. Meistens konnte er sich sogar direkt hinter dem jeweiligen Laufsieger platzieren. Trotzdem war Reuscher nicht voll zufrieden: „Meine Leistungen waren bis auf einen Fehler im vierten Rennen konstant. Es hätte also noch besser laufen können.“

    Eine besonders gute Leistung zeigte Nicolas Prien (GER-7). Er steigerte sich von Rennen zu Rennen. In der letzten Wettfahrt sicherte er sich sogar einen Sieg. „Die Rennen waren heute sehr anstrengend und eigentlich war ich nach dem fünften Rennen schon am Limit. Im letzten Racing konnte ich mich dennoch einmal mehr steigern und ich freue mich über den Sieg. Ich glaube, ich muss mich immer erst etwas einfahren.“ sagt Nico Prien.

    Am Ende des zweiten Tages liegen Langer und Kornum Kopf an Kopf in Führung. Beide können jeweils drei Laufsiege und zwei zweite Plätze für sich verbuchen. In der Zwischenabrechnung kommen so beide auf 6,1 Punkte. Doch aufgrund der Tiebreak-Regel kann der Deutsche Meister den Dänen knapp von der Spitze verdrängen. Platz 3 sichert sich Malte Reuscher mit 13,0 Punkten. Nico Prien verbessert sich um 10 Plätze und liegt aktuell auf Platz 4. Leon Delle komplettiert die Top-5 mit 23,0 Punkten.

    Die sportlichen Wettkämpfe wurden durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf dem Eventgelände abgerundet. Neben Zumba, Plattdeutsch-Bingo bei Hansano und dem täglichen Surfer-Talk legte der DJ Beauty and the Beats im Eventzelt auf und brachte die Menge zum Kochen.

    Für Samstag sind wieder perfekte Racingbedingungen vorhergesagt. Die Besucher können sich also auf sommerliches Wetter und spannende Rennen am Brandenburger Strand freuen. Das Highlight des Abends ist der Auftritt von Urban Beach. Die beiden Entertainer laden mit einem unerschöpflichen Repertoire von Coversongs zum Mitsingen und Mitfeiern ein.

    Wettkämpfe in der Race Disziplin
    Wettkämpfe in der Race Disziplin

     

  • Sensationsfinale beim DWC Surfcup auf Sylt

    Ab Mittwoch fahren dann die Kitesurfer

    Vom 05. bis 08. Mai 2016 fand im Rahmen des Summer Openings auf Sylt der Saisonauftakt des Deutschen Windsurf Cups statt. Die besten deutschen Windsurfer und einige internationale Racer kämpften vor Westerland um die ersten Punkte für die Jahresrangliste 2016. Die nationale Windsurfelite wurde vom Wind verwöhnt, so dass am Ende der Regatta sensationelle 11 Racings zu Buche standen. Als Krönung einer rundum gelungenen Veranstaltung gab es am Finaltag sogar noch perfekte Bedingungen für eine Slalomelimination. Strahlender Sieger des Summer Openings 2016 wurde der amtierende Deutsche Meister Vincent Langer (GER-1) aus Kiel.

    Doch nicht nur die Sportler hatten optimale Bedingungen. Pünktlich zum Startschuss kehrte auf der Insel der Sommer ein und brachte strahlenden Sonnenschein mit bis zu 25 Grad. Das lockte zum Himmelfahrtswochenende über 60.000 Besucher an den Brandenburger Strand.

    In den ersten vier Regattatagen herrschten perfekte Bedingungen für die Disziplin Racing. Dabei sah es zu Beginn nach einem Triumph des dänischen Topracers Sebastian Kornum (DEN-24) aus. Er lag nach dem ersten Regattatag in Führung und konnte auch die ersten beiden Wettfahrten des zweiten Tages für sich entscheiden. Zuschauer und Experten waren sich einig, dass an dem Funboard Racing Champion von 2014 kein Weg vorbei führen würde.

    Siegerehrung Summer Opening Sylt 2016
    Siegerehrung Summer Opening Sylt 2016

    Doch dann schlug die Stunde von Vincent Langer. Der 29-jährige Kieler konnte drei Wettfahrten in Folge gewinnen und lag am Ende des zweiten Regattatages punktgleich mit dem Dänen Kornum an der Spitze. An den Regattatagen drei und vier setzte Langer seine Dominanz fort und konnte sämtliche Wettfahrten für sich entscheiden.

    Für Kornum wurde es noch richtig eng. Der Sieger der Auftaktrennen fuhr zunehmend unkonstanter und ermöglichte so seinen Konkurrenten aufzuschließen. Insbesondere der Halb-Italiener Malte Reuscher (GER-7777) kam mit den Bedingungen vor Sylt hervorragend zurecht. Mit konstanten Top-5 Platzierungen und einigen zweiten Plätzen machte er Druck auf die Spitze. Spannend gestaltete sich auch der Kampf um Platz vier. Hier duellierten sich der Schönberger Nicolas Prien (GER-7) und der Norderneyer Dennis Müller (GER-89). Nach den insgesamt 11 Wettfahrten konnte sich Prien mit 29,7 Punkten gegen Müller mit 36,0 Punkten durchsetzen.

    Der Sonntag bescherte mit bis zu sechs Windstärken perfekte Bedingungen für die Disziplin Slalom. Mit Geschwindigkeiten von über 50 km/h rasten die Surfer übers Wasser und lieferten sich spannende Positionskämpfe. Im Finale kam es zu einem packenden Zweikampf zwischen Vincent Langer und Malte Reuscher. Langer lag zunächst in Führung. Aber an der zweiten Tonne konnte Reuscher vorbeiziehen. Obwohl Langer noch einmal gegen hielt, konnte Reuscher die Führung verteidigen und sich so den Sieg im ersten Slalom der Saison sichern. Langer bestätigte seine gute Form mit Platz zwei, während der Däne Kornum auf Platz drei einlief. Dennis Müller konnte sich Platz vier sichern. Fabian Mattes (GER-202) komplettierte die Top-5 im Slalom.

    Für die Gesamtwertung der Veranstaltung werden die Ergebnisse der beiden Disziplinen Racing und Slalom kombiniert. Der amtierende Deutsche Meister Vincent Langer kann Platz eins aus dem Racing und Platz zwei aus dem Slalom einbringen. Damit sichert er sich mit 3,0 Punkten den Gesamtsieg beim Summer Opening 2016. „Ein überragendes Event - immer Sonne, immer Wind! So viele Wettfahrten im Racing sind unglaublich und dann auch noch der krönende Slalom. Leider ist Malte Reuscher im Finale noch an mir vorbei gezogen, aber ich freue mich, dass ich durch den ersten Platz im Racing den Gesamtsieg erreichen konnte.“, so Langer.

    Malte Reuscher konnte am Finaltag durch seinen Sieg im Slalom einen wichtigen Schritt machen. Zusammen mit seinem dritten Platz im Racing kommt er auf 4,0 Punkte. Reuscher: „Ich hatte wirklich Glück im Slalom und das Summer Opening war ein tolles Event. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettkampf.“ Damit kann er den Dänen Sebastian Kornum noch im letzten Rennen auf Platz drei der Gesamtwertung verdrängen, der insgesamt auf 5,0 Punkte kommt. „Es war wieder ein sehr fairer Wettkampf. Meine persönliche Leistung hätte noch etwas besser sein können, aber ich freue mich für Vincent und Malte.“, sagt Sebastian Kornum.

    Der Norderneyer Dennis Müller zeigte starke Leistungen in beiden Disziplinen. Mit Platz fünf im Racing und Platz vier im Slalom sichert er sich 9,0 Punkte und damit auch Platz vier. Fabian Mattes komplettiert mit 11,0 Punkten die Top-5.

    Für die Windsurfer geht es am kommenden Wochenende beim zweiten Tourstopp des Deutschen Windsurf Cups auf Norderney weiter. Beim Summer Opening auf Sylt übernehmen ab morgen die Kitesurfer das Ruder. Am Montag und Dienstag wird dabei mit dem Jump & Run Contest ein neues Wettkampfformat präsentiert. Von Mittwoch bis Pfingstmontag findet dann der erste Tourstopp der nationalen Meisterschaftsserie Kitesurf Masters statt.

  • Showdown bei Windsurf DM auf Sylt

    Showdown bei Windsurf DM auf Sylt

    Von Dienstag bis Sonntag werden die Titelkämpfe der Windsurf-Elite auf der Nordsee vor Westerland dauern


    Am Dienstag startet beim Multivan Surf Cup in Westerland auf Sylt die Deutsche Meisterschaft im Windsurfen. Die besten deutschen Windsurfer haben sich für den Saisonhöhepunkt angemeldet und werden um die DM-Titel in den Disziplinen Racing, Slalom, Wave und Freestyle sowie den Overallmeister-Titel kämpfen. Als Favoriten gehen neben dem Overall- und Slalom-Titelverteidiger Vincent Langer aus Kiel auch der amtierende deutsche Racing-Meister Nico Prien aus Schönberg, der Ranglisten-Führende Gunnar Asmussen und der aktuell konstanteste Spitzenfahrer Dennis Müller in die Titelkämpfe.

     

    „Wir freuen uns, dass der Multivan Windsurf Cup auf Sylt in der kommenden Woche startet. Die Fahrer und tausende von Windsurf-Fans fiebern den Titelkämpfen bei der DM auf Sylt entgegen. Nach den ersten Regatten dieser Saison haben sich die Favoriten herauskristallisiert und wir hoffen auf spektakuläre Wettbewerbe“, sagt Matthias Regber als Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Choppy Water GmbH.

     

    Drei Tourstopps hat die Elite des Multivan Windsurf Cups in dieser Saison bereits absolviert: Sie war auf Sylt, in Sankt Peter-Ording und im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom. Die Favoriten für den Kampf um die DM-Titel zeichnen sich so bereits ab. Allerdings liegt das Spitzenfeld extrem eng zusammen, so dass eine Prognose nur schwer möglich ist.

    In der Disziplin Slalom liegen mit Nico Prien aus Schönberg, dem Flensburger Gunnar Asmussen und Vincent Langer aus Kiel aktuell drei Fahrer punktgleich an der Spitze. Nur aufgrund der Tiebreak-Regelung kann Prien als Top-Gesetzter bei der DM auf Sylt in die Rennen um den Slalom-Titel gehen. Hinter dem Führungs-Trio folgt eine starke Verfolgergruppe mit Lars Paustian aus Kiel, Dennis Müller von der Insel Norderney und Jan-Moritz Bochnia aus Greven.

     

    Auch im Racing fällt die Entscheidung über Platz eins in der Rangliste im Tie-Break. Abermals finden sich Langer und Asmussen punktgleich an der Spitze. Der Kieler Vincent Langer hat nur aufgrund seines Sieges bei der Auftaktveranstaltung auf Sylt die Nase vorne. Den dritten Platz hält aktuell Leon Delle aus Kiel. Lars Paustian zeigt sich abermals stark und liegt aktuell in Lauerposition auf das Podium vor seinem Bruder Kai Paustian, der Platz fünf belegt. Mit Dennis Müller und Fabian Wolf aus Kiel sind zwei weitere Fahrer in Schlagdistanz auf eine Top-Platzierung. Am wichtigsten könnte aber der Blick auf die aktuelle Position zwölf der Racing-Rangliste sein. Dort liegt der amtierende Deutsche Meister im Racing, Nico Prien, nach einem desaströsen Saisonauftakt beim Multivan Summer Opening auf Sylt. Aber beim letzten Tourstopp im Ostseebad Zinnowitz fand Prien wieder zu seiner alten Form zurück und dominierte mit sechs Laufsiegen bei sieben Wettfahrten. Deshalb ist mit ihm jetzt bei den Titelkämpfen auf Sylt auf jeden Fall zu rechnen.

     

    Für die Disziplin Waveriding sehen die langfristigen Windprognosen aktuell noch nicht so vielversprechend aus. Wenn die Bedingungen aber einen Wettbewerb zulassen, ist auf jeden Fall mit Leon Jamaer aus Kiel zu rechnen. Mit einem ersten und einem zweiten Platz führt Jamaer die aktuelle Wave-Rangliste vor Manuel Vogel aus Kiel und Florian Gawer aus Nordfriesland an. Der Norderneyer Dennis Müller ist aktuell der beste Nicht-Wave-Spezialist. Er liegt punktgleich mit der Windsurf Cup Legende Philip Richter auf Platz vier. Der Kieler Klaas Voget konnte beim Saisonauftakt auf Sylt in sensationellen Bedingungen über Jamaer triumphieren. Bei Wave in Sankt Peter-Ording war der nicht am Start. Die DM auf Sylt bietet für Voget so gleich eine doppelte Chance auf Titelgewinn und Ranglisten-Führung.

     

    Im Freestyle konnte in dieser Saison bis jetzt nur ein Wettbewerb ausgetragen werden. Basierend darauf gehen die Kieler Valentin Böckler und Niclas Nebelung als Favoriten in die Deutsche Meisterschaft. Ihre stärksten Konkurrenten in der Freestyle-Rangliste sind Lucas Nebelung und Quirin Kraus.

    Das größte Ziel für alle deutschen Windsurfer ist der Overall-Titel. In der Rangliste werden hierfür die besten drei der vier Disziplinen von jedem Fahrer gewertet. Die vierte ist ein Streicher. Bei einzelnen Regatten, wie auch der DM beim Multivan Surf Cup auf Sylt, werden aber immer die besten beiden Disziplinen kombiniert. Trotzdem könnte bei einem Tiebreak die dritte oder ggf. sogar vierte Disziplin relevant werden, wie es bereits beim Titelkampf im vergangenen Jahr passiert ist.

     

    In der aktuellen Overall-Rangliste führt der Flensburger

    Gunnar Asmussen war vor Sylt bereits im vorigen Jahr erfolgreich
    Gunnar Asmussen war vor Sylt bereits im vorigen Jahr erfolgreich

    mit nur einem Punkt vor dem amtierenden Slalom-Europameister Vincent Langer. Ebenfalls nur einen Punkt dahinter folgt der Norderneyer Dennis Müller, der in dieser Saison bisher über alle Disziplinen die konstanteste Spitzenleistung gebracht hat. Platz sechs im Racing, Platz fünf im Slalom und sogar Platz vier im Wave sichern ihm den dritten Platz auf dem Podium der aktuellen Overall-Rangliste. Aber ähnlich wie im Racing sehen wir auch hier den Schönberger Nico Prien in der Lauerstellung. Mit einer guten Leistung auf Sylt könnte er sich nicht nur den DM-Titel sichern, sondern auch in der Rangliste einen Sprung an die Spitze schaffen. Sein erster Platz im Slalom und ein sechster Platz im Wave sind hierfür eine vielversprechende Basis.

    Die Wetterprognosen versprechen viel Sonne und unterschiedliche Windbedingungen, so dass einer erfolgreichen DM nichts im Wege stehen sollte. Insgesamt werden über 100.000 Besucher bei dem wichtigsten deutschen Windsurf-Event erwartet.

  • Vincent Langer verteidigt vor Sylt seinen Titel im Windsurfen

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    Beim Surf Cup Sylt zeigten die Winsurfer der Rekordkulisse excellente sportliche Leistungen

    Am Sonntag gingen auf Sylt nach fünf Tagen die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Windsurfen zu Ende. Vor einer Rekordkulisse von insgesamt 125.000 Besuchern konnte Vincent Langer (GER-1) triumphieren und so seinen Titel verteidigen. Langer siegte in den beiden Einzeldisziplinen Racing und Slalom und wurde so auch dominierender Overallsieger. „Nachdem die DM extrem schlecht für mich begonnen hat, konnte ich am Samstag meiner Favoritenrolle gerecht werden.“ sagt der neue und alte Deutsche Meister Vincent Langer.

    Zunächst sah es für den Titelverteidiger Vincent Langer gar nicht gut aus. Nach dem ersten Tag führte der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-88) die Ergebnisliste an. Nach drei Tagen übernahm Nico Prien (GER-7) aus Schönberg die Führung. Erst am Samstag fand Langer seine gewohnte Form zurück und gewann die letzten vier Wettfahrten in Folge. So übernahm Langer die Führung und konnte die Disziplin Racing am Ende deutlich gewinnen. Abermals ist er damit Deutscher Racingmeister. Der zwischenzeitlich führende Nico Prien sichert sich mit einer konstant starken Leistung den Vizemeistertitel. Der Schweizer Richard Stauffacher (SUI-31) kann Platz drei erobern. Gunnar Asmussen fuhr sich nach zwei Ausrutschern wieder an die Spitze und belegt am Ende Platz vier. Der Ravensburger Fabian Mattes (GER-202) komplettiert die Top-5 in der Disziplin Racing.

    Surf Cup Sylt 2016 - Vincent Langer holt Deutsche Meisterschaft
    Surf Cup Sylt 2016 - Vincent Langer holt Deutsche Meisterschaft

    Auch im Slalom war Langer als amtierender Slalom Weltmeister das Maß der Dinge. Er lieferte sich im Finale ein packendes Duell mit Gunnar Asmussen, dem Slalom Weltmeister von 2013. Beide Fahrer hatten einen perfekten Start und konnten sich schnell vom Rest des Feldes absetzen. Über fünf Schenkel flogen die beiden Kopf-an-Kopf mit Geschwindigkeiten von über 50 km/h über den Kurs. Am Ende hatte Langer die Nase vorn und sicherte sich so den Deutschen Meistertitel in der Disziplin Slalom. Gunnar Asmussen kann sich über den Slalom-Vizemeistertitel freuen. Nico Prien erobert Platz drei.

    In der Overallwertung werden die Ergebnisse der beiden Einzeldisziplinen kombiniert. Durch seine Siege im Racing und im Slalom findet sich Vincent Langer auch in der Overallwertung an der Spitze des Gesamtklassements. Mit der Idealpunktzahl 2,0 macht er deutlich, dass an ihm aktuell kein Weg vorbeiführt.

    Als stärkster Verfolger und Zukunftshoffnung für den deutschen Windsurfsport präsentierte sich der 21-jährige Nico Prien in starker Form. Mit einem zweiten Platz im Racing und einem dritten Platz im Slalom kommt Prien auf 5,0 Punkte. Damit ist er Deutscher Vizemeister 2016. Prien: „Ich freue mich total und bin sehr zufrieden. Vincent hat fair gewonnen und das Ergebnis spiegelt die Leistung wieder!“

    Auf Platz drei folgt der Flensburger Gunnar Asmussen. Als Vizemeister im Slalom und vierter im Racing liegt er nur einen Punkt hinter Prien und komplettiert so das Podium der Deutschen Windsurfing Meisterschaft. „Im Slalom hätte ich natürlich gerne den Deutschen Meistertitel geholt, aber bei einer Slalom-Elimination war nicht mehr drin. Dennoch freue ich mich total, wieder auf dem Podium zu stehen.“ sagt Asmussen.

    Mit 11,0 Punkten in der Overallwertung liegen der Schweizer Richard Staufacher und Dennis Müller (GER-89) punktgleich. Im Tiebreak kann der Schweizer Stauffacher aber knapp den Norderneyer Müller verdrängen und sich so Platz vier erobern.

    Die Nachwuchsfahrer zeigten sich in brillanter Form. Bester deutscher Youth U-20 Fahrer ist Julien Pockrandt (GER-18) auf Platz 12. Nur einen Platz dahinter folgt Michele Becker (GER-277) auf Platz 13 vor dem Kieler Lars Paustian (GER-1999) auf Platz 17. Der beste deutsche Junior U-17 ist sein Bruder Kai Paustian (GER-707) auf Platz 34. Bester Rookie (Neueinsteiger) ist Finn Kroll (GER-740).

    Der Surf Cup Sylt 2016 presented by Flens war ein Megaevent. Mit über 125.000 Besuchern wurde ein neuer Rekord verzeichnet. Tausende verfolgten die Rennen der Windsurfer, feierten bei den Konzerten und schlenderten über die Cateringmeile. „Besser hätte es nicht laufen können“ strahlt Organisator Matthias Regber von der Choppy Water GmbH. „Wir hatten tollen Sport, herrliche Konzerte, ein tolles Rahmenprogramm und hochwertige Gastronomiestände. So war für jeden etwas dabei.“.

    So sehen Sieger beim Surf Cup Sylt aus
    So sehen Sieger beim Surf Cup Sylt aus - 
  • Wind stoppt Sylter Windsurf Worldcup am Brandenburger Strand

    Windsurf Worldcup Eventgelände

    Rückrunde kann beim Windsurf World Cup Sylt nicht beendet werden

    (Westerland, 6.10.2016). Die Freestyler waren am Donnerstag beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt wieder im Einsatz. Nachdem am Montag die Hinrunde mit dem überzeugenden Sieg des Weltranglistersten Amado Vrieswijk von Bonaire zu Ende gegangen war, hatten die Board-Artisten zwei Tage Pause, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten.

    Die Besucher sahen am Brandenburger Strand erneut ein Trick-Feuerwerk der besten Freestyler der Welt, die ihre atemberaubenden Manöver und blitzschnellen Rotationen wie am Fließband auf und über der Nordsee produzierten.

    Doch als die Double Elimination am Nachmittag mit nur noch fünf verbliebenen Fahrern, unter ihnen die Favoriten Amado Vrieswijk und Jose „Gollito“ Estredo aus Venezuela, in die entscheidende Phase ging, ließ der Wind nach und die Entscheidung um den Sieg musste vertagt werden.

    Am Freitag haben die Freestyler voraussichtlich wieder Pause, dafür sind weitere Wettfahrten in der Disziplin Slalom geplant.


    Vincent Langer begeistert Zuschauer mit Platz zwei

    Windsurf Worldcup Eventgelände
    Windsurf Worldcup Eventgelände

    Kieler setzt sich in der Weltspitze fest / Italiener Matteo Iachino bleibt unbesiegt

    (Westerland, 5.10.2016). Am Mittwoch konnten beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt die Slalom-Wettbewerbe fortgesetzt werden und die Zuschauer sahen am Brandenburger Strand packende Rennen in der Formel 1 des Windsurfens. Vor allem Vincent Langer begeisterte das Publikum und belegte nach einem siebten Platz in Rennen eins einen sensationellen zweiten Rang in der zweiten Tages-Wettfahrt.

    „Es waren ideale Bedingungen für mich, aber sehr kalt. Schon in der ersten Regatta habe ich bei meinem siebten Platz gemerkt, dass heute etwas geht. Der zweite Rang in der zweiten Wettfahrt ist unglaublich, ich bin total happy“, freute sich der Kieler. Damit ist der 29-Jährige in der Gesamtwertung Siebter, kann aber bereits in der nächsten Wettfahrt einen gewaltigen Sprung nach vorn machen, weil danach sein schlechtestes Resultat gestrichen wird.

    Auch Malte Reuscher, der in Hamburg geboren ist und auf der Insel Elba lebt, konnte mit Platz acht und 16 voll überzeugen und liegt als Siebzehnter im Gesamtklassement einen Rang vor Gunnar Asmussen aus Flensburg. Sebastian Kördel blieb das Pech treu. Der Mann aus Radolfzell wurde in der ersten Elimination erneut wegen Frühstarts disqualifiziert, gewann in der zweiten Tageswettfahrt mit Wut im Bauch seine Vor- und Zwischenläufe. Doch im Halbfinale überquerte er die Startlinie wieder zu früh und wurde nur Sechzehnter. „In diesem Weltklassefeld muss man beim Start volles Risiko gehen, sonst hat man keine Chance“, erklärte Kördel.

    Nicht zu schlagen war der Weltranglistenerste Matteo Iachino, der beide Tageswettfahrten souverän gewann und mit drei Siegen in drei Rennen die Gesamtwertung anführt. „Meine Starts waren perfekt, obwohl ich doch ein wenig nervös war. Vor allem Vincent wird immer schneller, da muss ich in den nächsten Rennen richtig Gas geben, um hier meinen Titel zu verteidigen“, so der Italiener. Hinter Iachino belegten Marco Lang aus Österreich und der Argentinier Gonzalo Costa Hoevel in der ersten Tages-Wettfahrt Rang zwei und drei, in der zweiten Regatta wurde der Franzose Julien Quentel hinter Vincent Langer Dritter.

    Am Donnerstag werden bei vorhergesagten sechs Windstärken Freestyle-Wettbewerbe fortgesetzt.

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