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Ganz im Norden von Deutschland, die nordfriesischen Inseln

Nordstrand als Halbinsel vervollständigt die Reihe der nordfriesischen Eilande in der Nordsee

Amrum

Amrum ist südlich von Sylt gelegen. Die zehntgrößte Insel von Deutschland weist eine Länge vor rund zehn Kilometern und eine Breite von etwa 2,5 Kilometern auf. Auf ihr leben ca. 2.250 Menschen.

Sie zählt neben Sylt und Föhr zu den Geestkerninseln und beheimatet die fünf Orte Norddorf, Süddorf, Steenodde, Nelb und Wittdün. Die Ortschaften befinden sich hauptsächlich im östlichen Teil der Insel. Mit dem Auto lässt sich Amrum über die A 23 oder A 7 ansteuern. Anschließend fährt man auf der B 5 über Husum bis nach Dagebüll. Dort steht eine Autofähre zur Verfügung, die von der Wyker Dampfschiff-Reederei betrieben wird. Die Überfahrt nach Amrum nimmt rund 90 Minuten in Anspruch. Für den Fall einer Anreise mit der Bahn bietet sich wiederum die Fahrt bis zur Mole in Dagebüll an. Hier kann der Umstieg auf ein Fährschiff der genannten Reederei vorgenommen werden.

Bei einem Aufenthalt auf der Insel lohnt sich unter anderem ein Besuch der St. Clemens-Kirche in Nebel. Das sakrale Bauwerk stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist täglich zwischen 09:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Auf dem Friedhof der Kirche befinden sich die unter Denkmalschutz stehenden "Sprechenden Grabsteine". Dabei handelt es sich um Grabmale, die mit biografischen Texten versehen sind, die über das Leben der verstorbenen Person informieren. Sie stammen aus der Zeit zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert.

Außerdem werden in den Sommermonaten und in der Weihnachtszeit regelmäßig "Musikalische Abendfeiern" in der Kirche veranstaltet, in deren Rahmen ein Chor unter der Leitung des Kantors Musikstücke präsentiert. Für einen sehr schönen Ausblick über Amrum lässt sich zudem der Leuchtturm der Insel besteigen. Er befindet sich unweit der Ortschaft Wittdün im Süden der Insel. Ratsam ist aber auch ein Besuch des Öömrang Hüs, einem historischen Friesenhaus, oder der Amrumer Windmühle, die im Jahr 1771 erbaut wurde. Heutzutage wird in der Mühle zwar kein Mehl mehr gemahlen, dafür finden Besucher in ihr ein interessantes Heimatmuseum vor. Das Museum informiert beispielsweise über die Pflanzen sowie Tiere der Insel und beherbergt frühgeschichtliche Ausstellungsstücke. Auch Kunstausstellungen finden bisweilen in den Räumlichkeiten der Mühle statt.

 

Föhr

Föhr ist die fünfgrößte Insel in Deutschland. Das Eiland beherbergt knapp 8.400 Einwohner und ist ca. 12,5 Kilometer lang sowie etwa 8,5 Kilometer breit. Es trägt auch den Beinamen "grüne Insel", da es eine vergleichsweise üppige Vegetation aufweist.

Mit dem Auto lässt sich eine Anreise aus Hamburg kommend über die A 7 in Richtung Flensburg und folgend über die B 1999 bis nach Dagebüll vornehmen. Dort kann eine Autofähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei für das Übersetzen nach Wyk auf Föhr genutzt werden. Pro Tag verkehren vier Fähren zwischen dem Festland und der Insel. Die Überfahrt sieht eine Dauer von rund 50 Minuten vor. Eine Anreise mit der Bahn ist ebenfalls sehr leicht. Hierbei nutzt man die Verbindungen der Deutschen Bahn oder der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft Niebüll bis zur Haltestelle Dagebüll-Mole, wo sich direkt der Anleger für die Fähre befindet.

Urlauber erwarten auf der Insel bezaubernde Naturlandschaften wie kilometerlange Sandstrände und ein weitläufiges Marschland im Norden der Insel. Sehenswert ist die Kirche St. Nicolai in Wyk, die in einem romanischen Stil im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Die Insel besitzt ebenso fünf Windmühlen, beispielsweise die Wrixumer Mühle, die noch bis 1960 in Betrieb war. Die technischen Anlagen im Inneren der klassischen Holländerwindmühle können besichtigt werden. Für einen Sprung ins Wasser bietet sich vor allem der Strandabschnitt zwischen Wyk und Utersum an. Empfehlenswert ist auch ein Gang in das Friesenmuseum in Wyk. Das Museum informiert seine Besucher zum Beispiel über die Geschichte der Insel. Es verfügt über verschiedene Sammlungen, unter anderem lassen sich geologische Funde und Versteinerungen sowie eine nachgebaute Kapitänskajüte entdecken.

Für Tierfreuende empfiehlt sich ein Abstecher zur Boldixumer Vogelkoje im nördlichen Marschland der Insel, die als einzige von sechs Einrichtungen dieser Art auf der Insel besichtigt werden kann. Jeweils im Sommer findet in Wyk ein zweitägiges Hafenfest statt, in dessen Rahmen ein Markt mit vielen Händlern, ein musikalisches Rahmenprogramm sowie ein faszinierendes Höhenfeuerwerk am Hafen veranstaltet werden. Letztgenanntes Event trägt den Namen "Föhr on Fire" und lockt jedes Jahr über 10.000 Besucher an. Natürlich ist beim jährlichen Hafenfest auch für das leibliche Wohl in Form von zahlreichen gastronomischen Angeboten gesorgt.

 

Pellworm

Die drittgrößte nordfriesische Insel ist Pellworm. Die Bevölkerungsanzahl des Eilands liegt bei rund 1.150 Einwohnern. Aufgrund ihrer Lage unter Normalnull wird Pellworm von einem Deich geschützt. Für die Anreise auf die Insel lassen sich Fähren der Neuen Pellwormer Dampfschifffahrtsgesellschaft in Anspruch nehmen. Die Fährschiffe verbinden die Insel mit Nordstrand auf dem Festland. Sie sehen eine Fahrtzeit von rund 40 Minuten vor. Die Halbinsel Nordstrand lässt sich wiederum mit dem Auto aus Hamburg kommend über die A 23 und folgend über die B 5 in Richtung Niebüll ansteuern. Für eine Anreise mit der Bahn nimmt man einfach die Zugverbindung bis Husum. Dort können für die Weiterfahrt nach Nordstrand Busse genutzt werden. Erhältlich sind bei der Deutschen Bahn Fahrkarten, die Bahn, Bus und Fähre inkludieren und somit bequem eine durchgehende Fahrt ermöglichen.

Eine bedeutsame Sehenswürdigkeit und gleichzeitig das Wahrzeichen der Insel ist die Alte Kirche. Das Bauwerk in einem romanischen Stil wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet. Es weist eine Turmruine auf, in der sich bisweilen Turmfalken einnisten. Während der Sommerzeit wird in der Kirche einmal pro Woche ein Orgelkonzert veranstaltet. Die kostbare Kirchenorgel stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von dem berühmten Orgelbauer Arp Schnitger hergestellt, dessen Orgeln in ganz Nordeuropa vorzufinden sind. Ein weiteres attraktives Ausflugsziel stellt der Leuchtturm der Insel dar. Dieser wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut und weist eine Höhe von rund 40 Metern auf. Ein Aufstieg für Besucher ist möglich. Im Dachgeschoss der Kurverwaltung lässt sich zudem ein Inselmuseum besichtigen. Es bietet zahlreiche Informationen über die Kultur und Geschichte von Pellworm.

In dem Gebäude der Kurverwaltung finden darüber hinaus wechselnde Kunstausstellungen statt. Außerdem lassen sich auf der Insel diverse Aktivitäten ausüben. So kann man beispielsweise geführte Wanderungen durch die einzigartige Wattlandschaft unternehmen. Für die Buchung der Führungen können sich Urlauber an die Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer wenden. Dank ausgeschilderter Rundwanderwege bietet sich Pellworm auch bestens für Erkundungen zu Fuß an. Ferner finden einmal jährlich die Sommerausstellung der Pellwormer Inselmaler, das Hafenfest, der Kunsthandwerkermarkt sowie die Pellwormer Kulturwochen mit Konzerten, Lesungen und Vorträgen auf der Insel statt.

 

Nordstrand

Nordstrand ist eine Halbinsel, auf der etwa 2.200 Menschen leben und die durch einen Seedeich geschützt ist. Dank eines Autodamms ist sie mit dem Festland verbunden. Das Eiland darf sich seit dem Jahr 1990 als Seeheilbad bezeichnen. Es liegt vor Husum und ist knapp 5.000 Hektar groß. Mit dem Auto kann man aus Hamburg kommend die Halbinsel über die A 23 bis Heide und danach über die B 5 anfahren. Leicht ist auch eine Anreise mit der Bahn. Hierfür lassen sich Bahnverbindungen bis Husum nutzen. Von dort stehen für die Weiterfahrt zur Halbinsel Busse zur Verfügung, die mehrmals täglich verkehren.

Bei einem Aufenthalt können verschiedene Kirchen besichtigt werden, beispielsweise die alt-katholische St. Theresia aus dem 17. Jahrhundert, die römisch-katholische St. Knud aus dem 19. Jahrhundert und die evangelische St. Vinzenz. Letztgenanntes Bauwerk ist besonders alt, da Teile des Kirchenschiffs aus dem 13. Jahrhundert stammen. Ebenfalls kann ein Schwimmbad auf der Halbinsel besucht werden. Das Bad besitzt unter anderem eine Gegenstromanlage und eine Sauna.

Durch den Erwerb einer Kurkarte lässt sich ein reduzierter Eintrittspreis erzielen und Kinder unter vier Jahren erhalten einen kostenlosen Zutritt. Während der Sommermonate Juli und August werden darüber hinaus die jährlichen Nordstrander Musiktage veranstaltet. Dabei können Besucher auf mehreren Bühnen Livemusik erleben. Die Konzerte finden immer montags an unterschiedlichen Orten statt. Die Halbinsel grenzt außerdem an den Beltringharder Koog – dem größten Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein. Das Areal verfügt über eine Naturschutzstation und ein Naturkundemuseum. Zu erreichen ist es mit der Halligbahn Lüttmoorsiel–Nordstrandischmoor. Ausflüge auf benachbarte nordfriesische Inseln können vom Fährhafen Strucklahnungshörn gestartet werden. Empfehlenswert sind auch Kutschfahrten durch die faszinierende Landschaft des Wattenmeers, die zwischen Mai und Oktober bis zur Hallig Südfall führen.

 

Sylt

Sylt ist mit knapp 100 Quadratkilometern die größte Nordfriesische Insel und auch die größte deutsche Nordseeinsel.

Sie weist eine Länge von rund 38 Kilometern und eine Breite von etwa 12,6 Kilometern auf. Auf der Insel leben rund ca. 17.700 Menschen. Eine Anreise mit dem Auto kann über die A 23 bis nach Heide und danach über die B 5 bis Niebüll vorgenommen werden. In Niebüll lässt sich dann der Autozug über den Hindenburgdamm bis nach Westerland auf der Insel nutzen. Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann wiederum eine IC-Zugverbindung bis nach Westerland in Anspruch nehmen. Zusätzlich lässt sich die Insel auch mit dem Flugzeug ansteuern. So wird Sylt von verschiedenen Städten in Deutschland wie Berlin, Frankfurt am Main oder München direkt angeflogen. Der Airport befindet sich nur zwei Kilometer von Westerland entfernt und besitzt zwei Terminals.

Reizvoll ist unter anderem ein Ausflug zur Uwe-Düne - der höchsten Erhebung der Insel. Sie wurde nach Uwe Jens Lorsen benannt, der Ende des 18. Jahrhunderts geboren wurde und sich für ein unabhängiges Schleswig-Holstein einsetzte. Die Düne befindet sich unweit des Ortes Kampen und weist eine Höhe von etwa 52 Metern auf. Nach einem Aufstieg erhält man einen sehr schönen Ausblick auf weite Teile der Insel. Nicht weit entfernt lässt sich die nächste Sehenswürdigkeit der Insel entdecken. Dabei handelt es sich um das Rote Kliff, eine rund 30 Meter hohe Steilküste. Überaus sehenswert ist ferner das Kapitänsdorf Keitum, das mit traditionellen Friesenhäusern aufwartet.

Immer in der Nacht des 21. Februars werden auf der Insel an verschiedenen Orten große Feuer entzündet. Der Brauch trägt den Namen Biikebrennen und weist eine lange Tradition auf, die bis in die vorchristliche Zeit zurückreicht. Um sich über das frühere Leben der Inselbewohner ein fundiertes Bild zu verschaffen, bietet sich der Gang in das Altfriesische Haus in Keitum an. Das Sylter Heimatmuseum verfügt über zahlreiche Exponate wie Sylter Trachten oder nautische Instrumente. Ebenso lässt sich in dem Gebäude eine geologische Abteilung entdecken, die über die Entstehungsgeschichte der facettenreichen Insel informiert.

Bei einem Aufenthalt auf der Insel sollte unbedingt auch eine Wattwanderung unternommen werden. Immerhin gehört das Wattenmeer, das östlich der Insel gelegen ist, zum Weltnaturerbe der UNESCO. Möglich sind ebenfalls Führungen durch das Watt, die unter anderem von der Sylter Naturschutzgemeinschaft offeriert werden. Für Musikliebhaber hat die Insel auch einiges anzubieten. So lassen sich beispielsweise in der "Musikmuschel" auf der Promenade von Westerland in der Zeit von Mai bis Oktober regelmäßig Konzerte erleben. Die auftretenden Künstler decken ein breit gefächertes Spektrum an Genres wie Schlager oder Klassik ab.

 

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