Top-Thema der Fahrer war das Wetter, denn beim Weltmeisterschaftsfinale in Westerland werden die neuen Titelträger im Freestyle, Slalom und Waveriding (Damen) gekürt. Außerdem geht es um ein Gesamtpreisgeld von 105.000 Euro. Der zehnmalige Syltsieger und 36-malige Weltmeister Björn Dunkerbeck erklärte die Lage: "Ein Tief über dem Atlantik schirmt im Moment die Deutsche Bucht ab. Wandert es weiter, können wir uns auf tolle Wettkämpfe am Brandenburger Strand wie im vergangenen Jahr freuen."
Auch 2009 kam der Wind beim Colgate Windsurf World Cup Sylt erst allmählich in Fahrt, ehe er an den letzten Tagen in Orkanstärke blies. Bei über fünf Meter hohen Wellen sahen die Fans unglaubliche Luftduelle und einen Klaas Voget aus Hamburg, der einen sensationellen zweiten Platz im Waveriding belegte. In diesem Jahr haben mit Philip Köster und Daniel Bruch noch zwei weitere deutsche Fahrer das Zeug dazu, ganz vorne zu landen. Am Sonntag sind die ersten Starts im Slalom, der Formel 1 des Windsurfens, angesetzt.
Der Colgate Windsurf World Cup Sylt gilt als das größte Windsurf-Event der Welt und genießt auf der PWA World Tour als einzige Station den Status eines Super Grand Slams. 129 Aktive aus 31 Nationen gehen in den Disziplinen Waveriding, Freestyle und Slalom an den Start und kämpfen um ein Gesamtpreisgeld von 105.000 Euro. Das Mega-Event lockte im vergangenen Jahr mehr als 200.000 Zuschauer auf Deutschlands nördlichste Insel.
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