400 Sylterinnen und Sylter demonstrieren gegen ihr Aussterben

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Heute Samstag den 30.11 2013 kamen um 15:00 Uhr 400 Sylterinnen und Sylter auf den Vorplatz des Westerländer Rathauses, um gegen die Einstellung der Geburtshilfe auf Sylt zu demonstrieren. Denn nach heutigem Stand der Dinge kann ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr auf der Insel geboren werden. Das mobilisierte natürlich alle Familien und auch die Politiker aller Parteien. Das würde bedeuten, dass es keine gebürtigen Sylter mehr geben würde. Defacto würden sie aussterben.

Kinder sind die Zukunft von SyltAm allermeisten sind aber natürlich die Frauen auf Sylt und ihre Familien betroffen, die zurzeit ein Baby erwarten. Was passiert, wenn die Wehen einsetzen, aber kein Autozug, keine Fähre und auch kein Personenzug mehr zum Festland fährt? Das ist natürlich auch ein sehr großes psychologisches Problem und lässt ein entspanntes Warten auf die Geburt kaum zu.

Deshalb ist die einhellige Forderung aller Bürger und auch Parteien, dass es zum Fortbestand der Geburtshilfe auf Sylt keine Alternative gibt. Unterstützung können die Sylter aus dem Landtag und sogar aus dem Bundestag erhoffen. Hat doch die Asklepios-Klinik den Versorgungsauftrag vom Land Schleswig-Holstein bekommen und der gilt auch über den 31.Dezember 2013 hinaus.

Demo in WesterlandDass Ihre Demo von heute gehört wird, da können sich die Insulaner sicher sein. Waren neben den Lokalen Medien doch auch der NDR, das ZDF und RTL mit Kameras vor Ort.

Die Sylterinnen und Sylt werden auf jeden Fall weiterkämpfen, um sich nicht selbst beim Aussterben zusehen zu müssen.

 

 

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