Racer sind weiter vor Sylt auf EM-Titeljagd

Brite Williams und Israeli Dagan liefern sich spannende Duelle auf der Nordsee/ Deutsche Racer kämpfen sich bis in die Top Ten.

Beim Rollei Bullet HD Summer Opening presented by Volkswagen Nutzfahrzeuge auf Sylt beschert das Wetter den Windsurfern aus aller Welt jeden Tag wieder neue Bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein und drei bis vier Windstärken kämpfte sich das Feld durch die vier Wettfahrten des Tages. Der Engländer Ross Williams (GBR-83) wurde auch am dritten Veranstaltungstag glorreicher Sieger seiner Parade-Disziplin.

Racer vor SyltBei der Eröffnung des Rollei Bullet HD Summer Openings presented by Volkswagen Nutzfahrzeuge regnete und stürmte es, Himmelfahrt herrschte auflandiger Wind, am dritten Veranstaltungstag sorgte nun der ablandige Ostwind für etwas mehr Summerfeeling am Strand und Racebedingungen auf dem Wasser.

Um 15:50 Uhr begann das vierte offizielle Rennen der Europameisterschaft im Formula Windsurfing. Knapp 60 Teilnehmer näherten sich zuvor der Startlinie und brachten ihre Segel in Position. Als erstes kämpfte sich wieder Ross Williams (GBR-83) nach vorne, Arnon Dagan (ISR-1) aus Israel heftete sich an das Board des Briten. Auf halber Strecke konnte sich der der Israeli an dem Briten vorbei kämpfen und wurde auch von Caspar Boumann (NED-52) eingeholt.
Es folgte ein Back-to-Back-Race im fünften Lauf. Die Teilnehmer gingen kurze Zeit nach dem Zieleinlauf des letzten Rennens wieder in Startposition. Während einige Racer zurück ans Ufer surften, wartete das übrige Feld auf der Nordsee auf den Startschuss.

Gunnar Asmussen (GER-88) konnte zwischenzeitlich in der Spitzengruppe mitsurfen, Ross Williams fiel erheblich zurück, musste zweimal zur Umfahrung der Luv-Tonne wenden.
Der mehrmalige Weltmeister Steve Allen (AUS-0) und Arnon Dagan lieferten sich erneut ein spannendes Duell auf dem offenen Meer, das im Ziel Dagan für sich entscheiden konnte. Der Brasilianer Paulo Dos Rei (BRA-3333) sicherte sich hier den dritten Platz.
Beim sechsten Rennen setzten sich die Top-Platzierungen aus altbekannten Gesichtern zusammen. Ross Williams verwies Arnon Dagan und Steve Allen auf die Plätze zwei und drei. Der beste deutsche Racer wurde Gunnar Asmussen (GER-88). Er surfte als Fünfter über die Ziellinie. Vincent Langer (GER-122) erkämpfte sich den siebten Platz.
Kurz vor 19 Uhr fiel der Startschuss für Race Nummer sieben, das Abschlussrennen des Tages. Auch hier zeigte sich ein eingespieltes Spitzenduo wieder einmal in Höchstform. Ross Williams beanspruchte den Sieg für sich, ihm folgte der mehrmalige Weltmeister Steve Allen. Der Niederländer Dennis Littel (NED-13) landete auf dem dritten Rang. Sebastian Kördel (GER-220) erreichte unter den Deutschen die beste Platzierung mit Rang sechs.

Bei sieben Rennen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, zwei Ergebnisse zu streichen. Dadurch ergab sich aus zwei Tagen eine neue Gesamtwertung. Ross Williams aus Großbritannien setzte sich mit fünf Siegen aus fünf Rennen unangefochten an die Spitze, Arnon Dagan aus Israel folgte ihm als Nummer zwei und der Australier Steve Allen stieg auf die dritte Stufe des vorläufigen Treppchens. Die deutschen Racer schnitten im internationalen Vergleich gut ab. Vincent Langer sicherte sich in der Gesamtwertung Rang sechs, Sebastian Kördel landete auf Platz 13, direkt hinter ihm Gunnar Asmussen auf dem 14.

 

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