2012-09-14Surf Worldcup Sylt 2012 hoffen wir auf mehr Wind

Der erste Surf Cup Sylt, bei dem keine Ergebnisse eingefahren wurden seit dem Jahr 2000

Der Surf Cup Sylt 2011 endet mit einem Highlight. Der erst 17 Jahre alte Philip Köster, der in Hamburg geboren ist, und auf Gran Canaria lebt, bekam als erster deutscher Windsurfer den Pokal für einen Weltmeistertitel überreicht. Auch wenn er auf Sylt in seiner Disziplin Waveriding, nicht ein einziges Mal auf das Wasser konnte, weil der Wind fehlte. Überhaupt war der Wind ein großes Thema beim diesjährigen Weltcup der Windsurfer am Westerländer Strand, weil er schlicht und einfach fehlte. Lediglich im Slalom wurde eine Wettfahrt gestartet, die aber aufgrund des abflauenden Windes nicht zu Ende gefahren werden konnte. Es seit dem Jahr 2000, dass erste Mal, dass überhaupt kein Ergebnis ermittelt werden konnte, wegen der anhaltenden Flaute.

Philip Köster WeltmeisterTrotzdem verzeichnete der Surf Cup Sylt 2011 einen neuen Zuschauerrekord, nach Angaben des Veranstalters kamen über 230.000 Besucher auf die Promenade am Brandenburger Strand. Das war sicher zum Einen dem guten Wetter geschuldet, aber auch dem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm.

Etwas enttäuscht dürften diejenigen Fans allerdings sein, die ihre Lieblinge auf dem Brett im Wind sehen wollten, vielleicht auch um sich die ein oder andere Technik abzuschauen oder das Material der Profis im Einsatz zu sehen. Die können wir nur auf 2012 vertrösten, da wird mit Sicherheit mehr Wind sein. Zwei Jahre hintereinander kann man ja nicht so ein "Pech" mit dem Wetter haben. Viele Sylter und Urlauber wird es allerdings gefreut haben, denn der eigentliche Sommer war so schlecht wie seit 50 Jahren nicht mehr und was den Sonnenschein angeht, war hier echter Nachholbedarf vorhanden.

Aber zurück zum sportlichen Teil des letzten Wochenendes. Die Night Surf Session begeisterte und faszinierte am Samstagabend ab 20 Uhr wieder einmal Tausende von Fans beim Windsurf World Cup Sylt. Von einem Jet-Ski gezogen, der bis zu 70 Stundenkilometer beschleunigte, zeigten die besten Freestyler der Welt direkt in Ufernähe ihre komplizierten Rotationen und Tricks über der dunklen Nordsee. Sieger des nächtlichen Spektakels wurde der neue belgische Weltmeister Steven van Broeckhoven. Er setzte sich im Finale gegen Björn Saragoza aus Bonaire durch, den dritten Platz belegte der Brasilianer Marcilio Browne.

Am Sonntag stand dann noch die Siegerehrung der Weltmeisterinnen und Weltmeister auf dem Programm. Geehrt wurden jeweils die besten Frauen und Männer in den Disziplinen, Freestyle, Slalom und Waveriding. Für die deutschen Fans war natürlich die Ehrung von Philip Köster der schönste Moment.

Er reckte den Siegerpokal stolz in die Höhe und der Jubel wollte nicht enden: Philip Köster, erster deutscher PWA-Weltmeister im Waveriding, erhielt am Final-Tag des Reno Windsurf World Cup Sylt den verdienten Lohn für eine fantastische Saison. Die Pokalübergabe an den 17-Jährigen war am Sonntag der absolute Höhepunkt bei der Siegerehrung der Weltmeister am Brandenburger Strand. "Mein Traum ist wahr geworden", sagte der Überflieger, der alle PWA Waveriding World Cups in diesem Jahr gewonnen hat. "Nach dem Trubel freue ich mich jetzt aber darauf, nach Hause in meine Wahlheimat Gran Canaria zurückzukehren", so der Überflieger der Saison.

Für die Windsurf-Legende Björn Dunkerbeck gehört dagegen die Übergabe des Weltmeister-Pokals fast schon zum Alltag. Der 42-Jährige gewann in diesem Jahr seinen 41sten WM-Titel, doch "Dunki" hat noch viel vor. "Ich bin topfit und will meinen Slalom-Titel im nächsten Jahr verteidigen", versprach der erfolgreichste Profisportler aller Zeiten. Bester Deutscher war Oliver-Tom Schliemann aus Eckernförde, der als 33ster die Saison beendete. Im Freestyle ging die begehrte Trophäe an den Belgier Steven van Broeckhoven, der in der abgelaufenen Saison bei drei von sechs World Cups triumphierte. Tilo Eber aus Kiel belegte bei seinem ersten Start auf der PWA Word Tour einen guten 15ten Rang.

Bei den Damen wurde die Spanierin Daida Moreno Champion im Waveriding und sammelte damit ihren 16ten WM-Titel. Sarah-Quita Offringa aus Aruba gelang das Kunststück, in zwei Disziplinen, dem Freestyle und im Slalom, Weltmeisterin 2011 zu werden. Heike Reimann aus Fehmarn war als Siebte im Waveriding beste Deutsche bei der PWA Weltserie.

Die neuen Windsurf-Weltmeister:

Waveriding Männer: Philip Köster (Hamburg)

Slalom Männer: Björn Dunkerbeck (Niederlande)

Bester Deutscher: Oliver-Tom Schliemann (Eckernförde) Platz 33

Freestyle Männer: Steven van Broeckhoven (Belgien)

Bester Deutscher: Tilo Eber (Kiel) Platz 15

Waveriding Frauen: Daida Moreno (Spanien)

Beste Deutsche: Heike Reimann (Fehmarn) Platz 7

Freestyle Frauen: Sarah-Quita Offringa (Aruba)

Keine Deutschen am Start

Slalom Frauen: Sarah-Quita Offringa (Aruba)

Keine Deutschen am Start

Der Surf Cup Sylt 2012 findet vom 28. September bis zum 7. Oktober 2012 wieder am Brandenburger Strand in Westerland statt

 

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