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Sven Lappoehn

  • Der Bund fördert die Sylter Museen mit fast 150K Euro

    Förderer und Vorstand bei der Fördermittelübergabe

    Die Sanierungsmaßnahmen sind dank eines vorzeitigen Maßnahmenbeginn bereits in vollem Gange

    In Anwesenheit von MdB Frau Astrid Damerow hat Dr. Michael Paarmann, Landeskonservator und Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, am Montag, 4.3.2018, den Förderbescheid der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über 147.200 Euro an die Sölring Foriining überreicht. Ein Großteil der weiteren Förderer und Spender, allen voran die Sylter Gemeinden waren durch Peter Schnittgart und Holger Weirup von der Gemeinde Sylt und Katrin Fifeik als Amtsvorsteherin und Bürgermeisterin der Gemeinde Wenningstedt-Braderup sowie Manfred Degen vom Lion’s Club, Michael Stitz vom Rotary Club Sylt und Michael Wagner mit Maret Kruse von der Provinzialversicherung vertreten.

     

    Frau Astrid Damerow hat dieses Projekt von Ihrem Vorgänger, Herrn Ingbert Liebing, übernommen und sich von Beginn an bereits seit Beginn der aktuellen Legislaturperiode dafür eingesetzt, dass die Söl'ring Foriining für den zweiten Teil der geplanten Sanierungsmaßnahmen erneut mit Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes gefördert wird.

     

    Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnittes sind mit 350.000 Euro veranschlagt und durch die Förderungen weiterer Spender finanziert. Das Sanierungskonzept der Sölring Museen von 2016, das die Grundsubstanzerhaltung der Museen und denkmalgeschützten Gebäude zum Ziel hatte, wird damit abgeschlossen sein. Dann werden ca. 500.000 Euro in den letzten drei Jahren investiert sein. Neben den gesamt 219.000 Euro aus den zwei Tranchen des Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes ein großer Teil durch die Sylter Gemeinden und weitere Spenden durch die Sylter Verkehrsbetriebe SVG, den Rotary Club Sylt Westerland, den Lion’s Club Sylt und der Provinzialagentur Wenningstedt.

     

    Im nun beginnenden zweiten Bauabschnitt der Sanierung ist die größte Einzelmaßnahme die Dachneueindeckung des Sylter Heimatmuseums. Daneben wird der unter Denkmalschutz stehende Holzfußboden und die Fliesenwände sowie die Fenster des Altfriesischen Hauses restauriert.

    Förderer und Vorstand bei der Fördermittelübergabe
    Förderer und Vorstand bei der Fördermittelübergabe: Von links: Tim und Birte Volquardsen vom Architektenbüro V., Mathias Lauritzen (Vorstand), Holger Weirup und Peter Schnittgard (Gemeinde Sylt), Jürgen Ingwersen (Vorstand), Dr. Michael Paarmann (Landeskonservator), Astrid Damerow (MdB), Sven Lappoehn (Geschäftsführer), Katrin Fifeik (Bgm Wenningstedt), Michael Wagner und Maret Kruse (Provinzial) und Manfred Degen (Lion’s Club)
  • Sylter Verein möchte Strandreinigung vor Munkmarscher Mühle

    Der neue Sand an der Munkmarscher Mühle ist verunreinigt

    Die nötige Maßnahme sollte möglichst zeitnah, noch vor Saisonbeginn 2018 durchgeführt werden

    An den Landesbetrieb für Küstenschutz,
    Nationalpark und Meeresschutz
    Dr. Oelerich
    Herzog-Adolf-Straße 1
    25813 Husum

     

    An die Geschäftsführung des Lanserhofes Dr. Christian Harisch, 6072 Lans bei Innsbruck/Österreich
    per Fax +43 512 37 82 82

    17. April 2018
    Sandersatzmaßnahme vor der Munkmarscher Mühle mit Sand aus der Baustelle Lanserhof

    Sehr geehrter Herr Dr. Oelerich,
    sehr geehrter Herr Dr. Harisch,
    die Söl‘ring Foriining ist die Sylter Vereinigung, die zur Aufgabe hat, sich auf verschiedenen Ebenen für den Schutz der Insel Sylt einzusetzen und Stellung zu beziehen.
    Der Küstenschutzausschuss der Söl‘ring Foriining hat sich in seiner Sitzung am 11.04.2018 mit den derzeit auf der Insel Sylt stattfindenden Sandersatzmaßnahmen beschäftigt.
    Grundsätzlich ist festzustellen, dass dort wo Sandverluste zu verzeichnen sind Sand ersetzt werden sollte. Der Erfolg der jahrelangen Sandvorspülungen an der Sylter Westküste bestätigt dies eindrucksvoll.

    Der neue Sand an der Munkmarscher Mühle ist verunreinigt
    Der neue Sand an der Munkmarscher Mühle ist verunreinigt

    Deshalb begrüßt der Küstenschutzausschuss den Sandersatz an der Sylter Ostküste ausdrücklich. Dass hierfür Sylter Sand verwendet werden kann, ist ebenfalls aus ökologischen und ökonomischen Gründen zu begrüßen.

    Eine Zusammenarbeit des „Küstenschutzes“ mit dem für höchste Ansprüche angetretenen Lanserhofprojekt erschien daher geradezu ideal – ein Gewinn für den Sylter Küstenschutz – ein gutes Renommee für den Lanserhof: schon mit Baubeginn wird Interesse und Einsatz für die insularen Belange signalisiert.
    Wie vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) kommuniziert, sind für die Qualität des Sandes, der für die Küstenschutzmaßnahmen verwendet werden darf, eindeutige Vorgaben gemacht worden – für die Einhaltung dieser Vorgaben gilt es nun einzustehen.


    An der Maßnahme vor dem Restaurant Munkmarscher Mühle kam es durch den tagelang anhaltenden Ostwind zu starken Sandverwehungen. Freigelegt wurde dadurch Grobmaterial, wie Rotstein-, Glas- und Fliesenreste, Betonstücke und ähnliches. Anscheinend waren diese Verunreinigungen aus dem bei der Lanserhofbaustelle verwendetem Baustoff-Recycling-Material, in das Küstenschutzmaterial gelangt. Die vorgeschriebene Siebung des Materials wurde offensichtlich nicht ordnungsgemäß durchgeführt. Es muss dringend nachgearbeitet werden.
    Als Sofortmaßnahme wurde die Strandreinigungsmaschine der ISTS GmbH eingesetzt– ein Erfolg war nur kurzzeitig sichtbar, bis zur nächsten Ostwindlage. Die Maschine reinigt nur bis zu einer Tiefe von max. 8 cm, also für diese Situation nicht nachhaltig.


    Diese Strandreinigung müsste mehrfach im Jahr und das über Jahre wiederholt werden – was der Küstenschutzausschuss als nicht sinnvoll erachtet.
    Dass durch ein ordnungsgemäßes Sieben gutes, geeignetes Material hergestellt werden kann, ist ersichtlich aus der zweiten Munkmarscher Sandersatzmaßnahme im Norden des Hafens. Hierfür wurde die Siebeinstellung an der Baustelle Lanserhof verbessert.
    Der Küstenschutzausschuss der Söl‘ring Foriining ist überzeugt, dass dem LKN und dem Lanserhof gemeinsam eine nachhaltige Verbesserung als Schadensbehebung an der Sandersatzmaßnahme südlich des Munkmarscher Hafens gelingen kann. Hier kommt unseres Erachtens nur eine komplette Durchsiebung des gesamten eingebrachten Materials vor Ort in Frage.
    Im Interesse der Sache bittet der Küstenschutzausschuss der Söl‘ring Foriining Sie um beherztes Handeln, zeitnah, vor der Sommersaison 2018.

    Me en hartelk Gröötnis
    Mit freundlichen Grüßen

    Holger Weirup
    Küstenschutzausschuss

    Mit freundlichen Grüßen
    Me en hartelk Gröötnis

    Sven Lappoehn
    Geschäftsführer

    Söl'ring Foriining e. V.
    Am Kliff 19a
    25980 Sylt/ Keitum

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