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Naturschutzgebiet

 

3 Sylter beim Rantumbeckenlauf vorne

Bei bestem Wetter liefen 200 Sportler/innen um das Naturschutzgebiet auf Sylt

Schon seit 2 Monaten ist der Run ums Rantumbecken ausgebucht und so war heute Morgen bei strahlendem Sonnenschein der Damm wieder gut mit Teilnehmern gefüllt. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss und schickte die Läufer/innen auf die 10 Kilometer lange Strecke über die Deichkrone. Der Wind machte es den Teilnehmern  heute nicht ganz so einfach, ansonsten waren die Bedingungen aber sehr gut. 

Run ums Rantumbecken 2016
Run ums Rantumbecken 2016

Im Ziel gab es dann eine Premiere, 3 Teilnehmer von der Insel Sylt besetzten das Podium. Jan Kaumanns wurde mit 37:25 Minuten Sieger der 9. Ausgabe des Rantum Runs. Henning Leppek brauchte 38:04 Minuten für die 10 Kilometer und Sandra Morchner war nicht nur die beste Frau, sondern auch die Drittplatzierte mit 40:31 Minuten.

Alle Sportlerinnen und Sportler hatten hinterher die Möglichkeit im Dorfhotel zu Frühstücken und den Wellnessbereich zu benutzen. Für alle die 2017 dabei sein wollen gilt, rechtzeitig anmelden, denn die 200 Startplätze werden wieder heiß begehrt sein.

Volkslauf in Rantum auf Sylt
Volkslauf in Rantum auf Sylt

 

Im Frühjahr 2021 soll die Sturmhaube in Kampen/Sylt eröffnen

 1969 – vor 50 Jahren – wurde die Sturmhaube eröffnet. Die Geschichte der Immobilie in Traumlage war überaus wechselvoll

Wahrscheinlich wurde in Kampen in den letzten drei Jahren keine Frage häufiger gestellt als diese: „Wie geht es denn nun weiter mit der Sturmhaube?“ Bislang fiel die Antwort auf die Fragen ziemlich unbefriedigend aus, denn die Planungen für den Umbau des prächtigen Reetdachhauses mitten im Naturschutzgebiet erwies sich als zäh und langwierig.

Die Sturmhaube steht jetzt schon länger leer, was Sylter und Gäste gleichermaßen bedauern

Jetzt endlich kann Kampens Bürgermeisterin Steffi Böhm verkünden: „Der Weg ist geebnet. Es kann losgehen!“ Das Wichtigste vorweg: Die Vision von einer neuen Sturmhaube mit einem Mini-Hotel, Restaurant, Kiosk und einer Mikrobrauerei im Keller ist noch dieselbe wie vor zwei Jahren. „Wir rechnen damit, dass wir in spätestens fünf Monaten mit dem Umbau starten können und im Frühjahr 2021 eröffnen“, berichtet Architekt Henning Lehmann, der die Pläne für die neue Sturmhaube entwickelt hat und Mitglied der neuen Betreibergesellschaft ist.

 Kurzer Rückblick: Im Winter 2016/17 schlossen die ehemaligen Sturmhauben-Pächter, die Laggner-Gruppe aus Berlin, die Pforten der Sturmhaube. Die Gemeinde begab sich erneut auf Pächtersuche mit dem Wunsch, endlich eine langfristige und erfolgreiche Lösung für das Riesenobjekt zu finden. Die Wahl fiel auf ein Investoren-Trio mit vielversprechendem Konzept. Der Plan für die neue Sturmhaube sieht folgendes vor:

  • Das Obergeschoss wird zu einem kleinen Hotel mit drei Suiten und drei Zimmern umgebaut.
  • Im Erdgeschoss wird es ein Restaurant mit 80 Plätzen, einen Multifunktions-Saal und eine Terrasse mit 120 Plätzen geben. Im ehemaligen Eingangsbereich wird ein Kiosk für das To-go-Geschäft sorgen.
  • Die Küche wir einen „neo-gutbürglich-regionalen“ Stil kultivieren, der sich auf moderne Ernährungs-Gewohnheiten einstellt, der besonders köstlich ist, aber bezahlbar. Dazu passt, dass im Unterschoss des Hauses eine Mikrobrauerei untergebracht sein wird.
  • Das Interieur will nicht von dem eigentlichen Protagonisten ablenken, der Heide, den Dünen und dem Meer, aber einen eigenen Sturmhauben-Stil prägen.
Bald soll hier wieder Leben einkehren
Bald soll hier wieder Leben einkehren

Was die Planer von Anfang an wussten: Das Gebäude ist stark renovierungsbedürftig. Jede Leitung muss erneuert werden. Die Statik hält den Anforderungen nicht stand. Kurzum: „Bei diesem 5-Millionen-Euro-Bauprojekt wird bis auf die Außenmauern der Sturmhaube nicht viel stehen bleiben können“, weiß Henning Lehmann. Die Gründe für die lange Verzögerung bei der Umsetzung der Pläne: Das Objekt befindet sich mitten in einem hochsensiblen Naturschutzgebiet. Jede Veränderung bedarf der Zustimmung enorm vieler Stellen. „Das Gebäude wird vom Grundriss her nicht vergrößert, aber eben zeitgemäß verändert. Als wir zu planen begannen, wurde klar, dass es für dieses Gebiet keinen verwendbaren Flächennutzungsplan und keinen B-Plan gibt“, beschreibt Lehmann die Widrigkeit. Eine solche Planaufstellung ist immer langwierig – besonders in einem Naturschutzgebiet. „Jetzt ist es geschafft. Wir wünschten, es wäre schneller gegangen. Aber wir hatten auf das Tempo keinen Einfluss“, sagt die Bürgermeisterin. Die Kampener Gemeindevertretung konnte Ende November ihr letztes Go zu den Bauplänen geben. Die muss jetzt das Kreisbauamt absegnen. „Wir rechnen noch mit maximal fünf Monaten, bis wir loshauen können“, sagt Lehman. „Wir wollen die Sturmhaube im Frühling 2021 eröffnen, sodass wir genug Zeit haben, dass unser „Riesengastro-Schiff“ sich warmlaufen kann.“

 

Verändert hat sich in der langwierigen Phase der Plan-Aufstellung die Gruppe der Akteure: Henning Lehmann ist als Planer und Investor geblieben. Dazu kommen jetzt der Hamburger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. W. Höft, Lars Volquardsen vom Sylter Bauunternehmen Edlef Jensen, Tjorben Friedrichsen von der VR Bank Nord in Niebüll und Felix Knochenhauer als Gesellschafter. Rungholt-Hotelier Dirk Erdmann hat sich im letzten Sommer schweren Herzens aus dem Projekt verabschiedet: „Ich bin aus persönlichen Gründen – vor allen Dingen wegen der steigenden Herausforderungen in meinem Hotel – aus dem Projekt ausgestiegen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Der neuen Betreibergesellschaft wünschen meine Frau und ich viel Glück und drücken fest die Daumen – Kampen braucht eine funktionierende Sturmhaube.“Die alte Sturmhaube um 1960Die alte Sturmhaube um 1960 - Die musste wegen Absturzgefahr dann nach hinten gesetzt werden.

 

Rantumbecken + Strand Webcam live vom ADS Schullandheim

Die Kamera ist auf dem Dach des ADS Schullandheim in Rantum auf Sylt installiert

Schön das es eine neue Sylt Webcam gibt, die in hoher Qualität, einen Blick in die Sylter Natur gewährt. Denn seit einigen Wochen, ist eine Kamera auf dem Dach des ADS Schullandheim installiert und die sendet rund um die Uhr, den Blick auf eines der größten und schönsten Naturschutzgebiete der Insel. 


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Das Rantumbecken auf SyltDas Rantumbecken werden sicher viele von ihren Aufenthalten auf Sylt kennen und es schon zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet haben. Hier kann man herrlich, auch im Hochsommer, die Ruhe und eine intakte Natur genießen. Den Schafen auf dem Deich und den Vögeln bei ihren Kunstflügen über dem Wasser zuschauen. Und nach einer Tour, kann man hier auch prima einkehren. Jetzt können Sie sich auch von zu Hause an der Aussicht erfreuen oder in Erinnerungen schwelgen.

Wer das Rantumbecken ganz sportlich erkunden will, kann diese bei "Run ums Rantumbecken" tun. Dieses Volkslauf findet auch 2018 wieder statt und zwar am 16. September.

 

Sandra Morchner gewann den Rantumbecken-Lauf 2017

Es war bereits die 10. Auflage des beliebten Sylter Sportevents

Das Rantumbecken ist auf Sylt das einzige Naturschutzgebiet, dass sein eigenes Sportevent hat.


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Am Sonntag, den 17.09. starteten die über 180 Läufer/innen um 10 Uhr morgens und 37:11 Minuten später war als erste die Sylterin Sandra Morchner als Gesamtsiegerin im Ziel. Als bester Mann kam dann Marius Hoyka mit einer Zeit von 39:45 Minuten nach den 10 Kilometern ins Ziel.

Bei zum Teil schwierigen Streckenbedingungen, die das stürmische und regnerische Wetter der vergangenen Tage verursacht hatten, waren doch alle Teilnehmer/innen mit viel Freude und Engagement dabei. Zur Belohnung konnten hinterher alle ein Frühstück und die Badelandschaft im Dorfhotel Sylt genießen.

Sandra Morchner gewinnt den 10 Run ums Rantumbecken
Sandra Morchner gewinnt den 10 Run ums Rantumbecken

 

Sehenswürdigkeit Morsum Kliff barrierefrei erreichen

Der Holzbohlenweg im Sylter Naturschutzgebiet wurde komplett saniert und erneuert

Wir finden es super, dass eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel Sylt nun wieder zugänglich ist. Für ungefähr 24.000 Euro wurde der Holzbohlenweg mit Unterstützung des Landschaftszweckverbandes saniert und erneuert. Ungefähr 3 Wochen dauerten die Arbeiten und die stellen nun sicher, dass wieder alle Interessierten ins Naturschutzgebiet und nationale Geotop Morsum Kliff gelangen können.


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Denn was es hier zusehen gibt ist einmalig. Auf gut zwei Kilometern Länge kann hier geologische Geschichte erlebt werden. Bei einer Eiszeit wurden die Gesteinsschichten schräg gestellt und liegen nebeneinander. So kann man das Kliff ablaufen und fast 10 Millionen Jahre alte Erdschichten sehen.

Darüber hinaus ist auch die Heidelandschaft und das größte zusammenhängende Hünengrabgelände Deutschlands einen Besuch wert.

Der Holzbohlenweg zum Morsum Kliff
Der Holzbohlenweg zum Morsum Kliff

 

Über 100 Helfer säuberten die Sylter Nordspitze

Organisiert von den Sylter Werkstätten, der Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V. und der Gemeinde List

Am Samstag, den 21. Januar 2017 wurde am Lister Ellenbogen eine große Reinigungsaktion der Strände durchgeführt. Denn im Frühjahr liegt in dem Naturschutzgebiet immer viel Müll. Dieses wird durch die Stürme der Herbst- Wintersaison angespült. Außer, dass dies nicht schön aussieht, stellt der Abfall auch eine Gefahr für die Tierwelt dar. Vögel können sich in den Schnüren verfangen oder fressen von dem Plastikmüll, weil sie ihn verwechseln.


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Dies zu verhindern war wohl auch die Motivation der mehr als 100 Helferinnen und Helfer die Margit Ludwig von der Naturschutzgemeinschaft Sylt, Ronald Benck, der Bürgermeister der Gemeinde List und Vertreter der Sylter Werkstätten begrüßen durften.


Mit Greifern, Handschuhen und Mülltüten ausgerüstet, ging es los. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Einsammeln des Plastikmülls, der auch in den Dünen liegt. Dank einer Ausnahmegenehmigung war es den Helfern möglich, in die Dünenlandschaft zu gehen. Das ist sonst natürlich streng verboten. Säckeweise wurde der Plastikmüll aus dem Naturschutzgebiet entfernt. Schon nach rund einer halben Stunde war der Container gut gefüllt.

Viele Helfer kamen um die Strände zu säubern

 Viele Helfer kamen um die Strände zu säubern

 

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