Angehende Polizisten als Praktikanten im Sylter Umweltschutz tätig

Tatkräftige Unterstützung aus Köln für den Landschaftszweckverband Sylt


Von der rheinischen Metropole hinaus in die friesische Natur: Acht angehende Polizistinnen und Polizisten aus Köln absolvieren auf Sylt im Rahmen ihrer Ausbildung derzeit ein Praktikum beim Landschaftszweckverband (LZV) Sylt. „Bereits seit vier Jahren gibt es diese Kooperation zwischen dem LZV und der Kölner Polizei, bei der die Praktikanten Einblicke in die Natur und den Umweltschutz erhalten“, berichtet LZV-Geschäftsführerin Ruth Weirup.

Auf Theorie folgte die Praxis: Zunächst wurde die Gruppe bei der Unteren Naturschutzbehörde in Husum geschult, anschließend warteten auf Sylt diverse Aufgaben auf die jungen Frauen und Männer. So wurde unter anderem – gemeinsam mit den LZV-Mitarbeitern sowie den Landschaftswarten des LZV – die Hügelgruppe östlich Morsums nahe des Kliffs von Bewuchs befreit: Während zwei Mitarbeiter der Fachfirma Buschhacker auf und zwischen den Grabhügeln mit Motorsägen agierten, griffen die übrigen Helfer zu Ast- und Heckenscheren, um vornehmlich Weißdorn und Heckenrosenbüsche zu entfernen; insgesamt wurden auf diese Weise etwa 2,5 Hektar großes Areal gemäß dem vorgegebenen Pflegekonzept sorgfältig bearbeitet.

 

Lob für die Ausführung der Arbeiten gab es von Dr. Roland Klockenhoff, Vorsitzender der Naturschutzgemeinschaft Sylt, und zwei Mitarbeitern des Archäologischen Landesamtes, die sich vor Ort ein Bild machten. „Eine sehr lobenswerte Aktion zugunsten des Landschaftsbildes“, befand Klockenhoff, und auch der Morsumer Ortsbeiratsvorsitzende Klaus Mungard freute sich darüber, dass „die Grabhügel jetzt für Spaziergänger wieder gut sichtbar sind“. Ruth Weirup zollte den Mitstreitern ihre Anerkennung: „Unsere Helfer aus Köln sind sehr motiviert und packen tatkräftig mit an – und das nicht nur heute.“ Denn auch anderweitig war voller Einsatz gefragt:

Die Bandbreite reichte vom Beschnitt wuchernder Brombeerhecken in der Kampener Vogelkoje über die Beseitigung des gefährlichen Bärenklaus und des Jakobskreuzkrauts von öffentlichem Grund und Boden bis hin zur Besucherlenkung auf den Dünenwegen bei Dikjen-Deel. Und sogar als „Bodyguards“ verdingten sich die jungen Beamten – nämlich zur Unterstützung des Schäfers der Wanderschafherde, nachdem ein wildernder Hund kürzlich fünf Schafe verletzt hatte.

 

Während die Gruppe während ihres Aufenthalts durch den LZV verpflegt wurde, gilt den Betreibern der Jugendherberge Dikjen-Deel ein besonderer Dank: Sie ermöglichten das kostenfreie Aufschlagen von Zelten auf ihrem Gelände.

 

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