Heute Morgen gegen 10.30 Uhr kam es auf der Bahnstrecke zwischen Westerland auf Sylt und Hamburg im Bereich Wilster zu einem tödlichen Bahnunfall. Sofort wurde die Bahnstrecke gesperrt und die Rettungskräfte alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen soll aus einer Schafherde, die auf einer an die Bahnlinie angrenzenden Weide vier Schafe auf die Bahngleise gelaufen sein und der Schäfer hatte versucht die Tiere von den Gleisen zu holen. Der Lokführer des herannahenden RE 11015 leitete bei Erkennen der Tiere noch eine Schnellbremsung ein; eine Kollision konnte jedoch nicht verhindert werden. Dabei wurde auch der 77-jährige Schäfer tödlich verletzt.

Die 117 Reisenden im Zug wurde nicht verletzt und wurden durch den Notarzt, den Rettungsdienst und die Feuerwehr betreut. Der Lokführer stand unter Schock und musste betreut und abgelöst werden.

Nach Eintreffen eines Ersatzlokführers konnte der Zug weiterfahren.

Vor Ort waren die Feuerwehren Wilster, Krumendiek und Landrecht-Stördorf, der Rettungsdienst, ein Notarzt, Beamte der Landes- und Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn.

Die Streckensperrung konnte gegen 13.00 Uhr wieder freigegeben werden. Die Deutsche Bahn hatte einen Busnotverkehr eingerichtet.

Schäfer und Schafe bei Bahnunfall tödlich verletzt
Schäfer und Schafe bei Bahnunfall tödlich verletzt

 

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