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Normalerweise sind Grindwale im Nordatlantik zuhause
Normalerweise sind Grindwale im Nordatlantik zuhause

Am Strand von St. Peter-Ording ist heute (24.10.) der Kadaver eines Wals angeschwemmt worden

Bei dem etwa viereinhalb Meter langen und rund 800 Kilogramm schweren Tier handelt es sich um einen männlichen Gewöhnlichen Grindwal. Der verendete Meeressäuger war am Vormittag angetrieben und der Nationalparkverwaltung von einem St. Peteraner Seehundjäger gemeldet worden.

 

Das Veterinäramt des Kreises Nordfriesland, die Tourismuszentrale und Feuerwehr aus St. Peter-Ording sowie die Nationalparkverwaltung als Teil des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) waren mit Mitarbeitern vor Ort, um den Wal zu begutachten und weitere Schritte einzuleiten.

 

Der aus dem Spülsaum geborgene Kadaver wurde später vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) nach Büsum abtransportiert, wo Untersuchungen an dem toten Meeressäuger vorgenommen werden sollen. Aufgrund des Verwesungszustandes wird davon ausgegangen, dass das tote Tier bereits einige Tage im Wasser getrieben sein muss.

 

Das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning hat Interesse geäußert, nach Abschluss aller Untersuchungen das präparierte Walskelett für Umweltbildungszwecke einzusetzen.

 

Grindwale kommen regelmäßig im Nordatlantik vor. In der südlichen Nordsee sind sie seltene Irrgäste. Vor wenigen Wochen war bereits ein toter Zwergwal vor St. Peter-Ording angetrieben.

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