Mensch gegen Maschine Duell zwischen Sylt und Römö

Syltfähre verliert gegen Profi-Kiterin nur knapp

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Syltfähre gegen Profi-KiterinDer Kommentar der Syltfähre dazu auf ihrer Facebookseite: "Allerdings konnte die Surferin im Gegensatz zu unserer Syltfähre dabei kein einziges Auto befördern. ; ) ". Das ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu sehen.  „Für uns ist so eine Wettfahrt zwischen Mensch und Maschine etwas ganz Besonderes. Vor allem Annes Leistung gebührt natürlich der größte Respekt. Es war keine Frage, dass wir als Syltfähre bei der Aktion gern mitmachen, um eine gestandene Sylter Top-Veranstaltung wie den Kitesurf Cup zu unterstützen“, betont Tim Kunstmann, Vertriebsleiter der Rømø-Sylt Linie GmbH & Co. KG.

Zehn Wochen vor der diesjährigen Austragung des Kitesurf Cups Sylt gehen die Vorbereitungen für das Event mit einer besonders spektakulären Aktion in die heiße Phase. Am gestrigen Mittwoch trat die Profi-Kitesurferin Anne Valvatne in einem Rennen „Mensch gegen Maschine“ gegen die 88 Meter lange und über 6.200 PS starke Syltfähre der Rømø-Sylt Linie an. Dabei nutzte die 33-jährige Norwegerin mit ihrem zehn Quadratmeter großen Kite die günstigen Nord-West-Winde auf der rund 16 Kilometer langen Wettfahrt zwischen dem Fähranleger List auf Sylt und der dänischen Nordseeinsel Rømø taktisch klug aus. Bei Windstärke 5 und Wellen bis zu zwei Metern Höhe gewann Anne mit knappem Vorsprung gegen die bis zu 600 Passagiere und 80 PKW tragende Syltfähre erst auf der Zielgeraden.

Sieg für die Kiterin„Mein Ziel war es, mich nach der Winterpause, die ich mit Trainings in wärmeren Gefilden verbracht habe, schon einmal an die rauen Bedingungen vor Sylt zu gewöhnen. An der Herausforderung hat mich extrem gereizt, einfach mal auszuprobieren, was man sonst allein und ohne Sicherungsboot nicht macht. Ich bin natürlich stolz, dass ich mich am Ende gegen die Fähre durchsetzen konnte“, zeigte sich Anne Valvatne nach ihrem Sieg erschöpft aber glücklich. Die im norwegischen Hovin geborene Kiterin lebt seit 2012 in Hamburg. Zu ihren größten sportlichen Erfolgen zählen zwei deutsche Meistertitel im Freestyle (2010 und 2012) sowie ein dritter Platz bei den Europameisterschaften im Freestyle-Snowkiten (2011). Zudem war sie bereits Werbegesicht für Mercedes-Benz.

 

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