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Von Dienstag bis Sonntag werden die Titelkämpfe der Windsurf-Elite auf der Nordsee vor Westerland dauern


Am Dienstag startet beim Multivan Surf Cup in Westerland auf Sylt die Deutsche Meisterschaft im Windsurfen. Die besten deutschen Windsurfer haben sich für den Saisonhöhepunkt angemeldet und werden um die DM-Titel in den Disziplinen Racing, Slalom, Wave und Freestyle sowie den Overallmeister-Titel kämpfen. Als Favoriten gehen neben dem Overall- und Slalom-Titelverteidiger Vincent Langer aus Kiel auch der amtierende deutsche Racing-Meister Nico Prien aus Schönberg, der Ranglisten-Führende Gunnar Asmussen und der aktuell konstanteste Spitzenfahrer Dennis Müller in die Titelkämpfe.

 

„Wir freuen uns, dass der Multivan Windsurf Cup auf Sylt in der kommenden Woche startet. Die Fahrer und tausende von Windsurf-Fans fiebern den Titelkämpfen bei der DM auf Sylt entgegen. Nach den ersten Regatten dieser Saison haben sich die Favoriten herauskristallisiert und wir hoffen auf spektakuläre Wettbewerbe“, sagt Matthias Regber als Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Choppy Water GmbH.

 

Drei Tourstopps hat die Elite des Multivan Windsurf Cups in dieser Saison bereits absolviert: Sie war auf Sylt, in Sankt Peter-Ording und im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom. Die Favoriten für den Kampf um die DM-Titel zeichnen sich so bereits ab. Allerdings liegt das Spitzenfeld extrem eng zusammen, so dass eine Prognose nur schwer möglich ist.

In der Disziplin Slalom liegen mit Nico Prien aus Schönberg, dem Flensburger Gunnar Asmussen und Vincent Langer aus Kiel aktuell drei Fahrer punktgleich an der Spitze. Nur aufgrund der Tiebreak-Regelung kann Prien als Top-Gesetzter bei der DM auf Sylt in die Rennen um den Slalom-Titel gehen. Hinter dem Führungs-Trio folgt eine starke Verfolgergruppe mit Lars Paustian aus Kiel, Dennis Müller von der Insel Norderney und Jan-Moritz Bochnia aus Greven.

 

Auch im Racing fällt die Entscheidung über Platz eins in der Rangliste im Tie-Break. Abermals finden sich Langer und Asmussen punktgleich an der Spitze. Der Kieler Vincent Langer hat nur aufgrund seines Sieges bei der Auftaktveranstaltung auf Sylt die Nase vorne. Den dritten Platz hält aktuell Leon Delle aus Kiel. Lars Paustian zeigt sich abermals stark und liegt aktuell in Lauerposition auf das Podium vor seinem Bruder Kai Paustian, der Platz fünf belegt. Mit Dennis Müller und Fabian Wolf aus Kiel sind zwei weitere Fahrer in Schlagdistanz auf eine Top-Platzierung. Am wichtigsten könnte aber der Blick auf die aktuelle Position zwölf der Racing-Rangliste sein. Dort liegt der amtierende Deutsche Meister im Racing, Nico Prien, nach einem desaströsen Saisonauftakt beim Multivan Summer Opening auf Sylt. Aber beim letzten Tourstopp im Ostseebad Zinnowitz fand Prien wieder zu seiner alten Form zurück und dominierte mit sechs Laufsiegen bei sieben Wettfahrten. Deshalb ist mit ihm jetzt bei den Titelkämpfen auf Sylt auf jeden Fall zu rechnen.

 

Für die Disziplin Waveriding sehen die langfristigen Windprognosen aktuell noch nicht so vielversprechend aus. Wenn die Bedingungen aber einen Wettbewerb zulassen, ist auf jeden Fall mit Leon Jamaer aus Kiel zu rechnen. Mit einem ersten und einem zweiten Platz führt Jamaer die aktuelle Wave-Rangliste vor Manuel Vogel aus Kiel und Florian Gawer aus Nordfriesland an. Der Norderneyer Dennis Müller ist aktuell der beste Nicht-Wave-Spezialist. Er liegt punktgleich mit der Windsurf Cup Legende Philip Richter auf Platz vier. Der Kieler Klaas Voget konnte beim Saisonauftakt auf Sylt in sensationellen Bedingungen über Jamaer triumphieren. Bei Wave in Sankt Peter-Ording war der nicht am Start. Die DM auf Sylt bietet für Voget so gleich eine doppelte Chance auf Titelgewinn und Ranglisten-Führung.

 

Im Freestyle konnte in dieser Saison bis jetzt nur ein Wettbewerb ausgetragen werden. Basierend darauf gehen die Kieler Valentin Böckler und Niclas Nebelung als Favoriten in die Deutsche Meisterschaft. Ihre stärksten Konkurrenten in der Freestyle-Rangliste sind Lucas Nebelung und Quirin Kraus.

Das größte Ziel für alle deutschen Windsurfer ist der Overall-Titel. In der Rangliste werden hierfür die besten drei der vier Disziplinen von jedem Fahrer gewertet. Die vierte ist ein Streicher. Bei einzelnen Regatten, wie auch der DM beim Multivan Surf Cup auf Sylt, werden aber immer die besten beiden Disziplinen kombiniert. Trotzdem könnte bei einem Tiebreak die dritte oder ggf. sogar vierte Disziplin relevant werden, wie es bereits beim Titelkampf im vergangenen Jahr passiert ist.

 

In der aktuellen Overall-Rangliste führt der Flensburger

Gunnar Asmussen war vor Sylt bereits im vorigen Jahr erfolgreich
Gunnar Asmussen war vor Sylt bereits im vorigen Jahr erfolgreich

mit nur einem Punkt vor dem amtierenden Slalom-Europameister Vincent Langer. Ebenfalls nur einen Punkt dahinter folgt der Norderneyer Dennis Müller, der in dieser Saison bisher über alle Disziplinen die konstanteste Spitzenleistung gebracht hat. Platz sechs im Racing, Platz fünf im Slalom und sogar Platz vier im Wave sichern ihm den dritten Platz auf dem Podium der aktuellen Overall-Rangliste. Aber ähnlich wie im Racing sehen wir auch hier den Schönberger Nico Prien in der Lauerstellung. Mit einer guten Leistung auf Sylt könnte er sich nicht nur den DM-Titel sichern, sondern auch in der Rangliste einen Sprung an die Spitze schaffen. Sein erster Platz im Slalom und ein sechster Platz im Wave sind hierfür eine vielversprechende Basis.

Die Wetterprognosen versprechen viel Sonne und unterschiedliche Windbedingungen, so dass einer erfolgreichen DM nichts im Wege stehen sollte. Insgesamt werden über 100.000 Besucher bei dem wichtigsten deutschen Windsurf-Event erwartet.

 

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