Beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt ist der 27-Jährige Deutsche in der Disziplin Foil auf dem Weg nach oben

(Sylt, 05.10.2018). Der Wind meldete sich am Freitag beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt wieder zurück. Und mit ihm der deutsche Rennspezialist Sebastian Kördel. Bei drei Windstärken wurden die Wettfahrten in der Racing-Disziplin Foil fortgesetzt und der 27-Jährige aus Radolfzell glänzte mit zwei Podiumsplätzen.

 

In der ersten Wettfahrt fuhr Kördel hinter dem Franzosen Nicolas Goyard und Mateus Isaac aus Brasilien als Dritter auf das Treppchen. Das gleiche Ergebnis erzielte er auch im zweiten Rennen, das der Italiener Matteo Iachino für sich entschied. Im dritten Lauf des Tages erreichte der Radolfzeller Platz vier, auch hier siegte Matteo Iachino, der in der Gesamtwertung in Führung liegt.

 

Sebastian Kördel zeigte eine gute Leistung am Freitag
Sebastian Kördel zeigte eine gute Leistung am Freitag

Nach seinem schwachen Start vor einer Woche hat sich Kördel mit diesem hervorragenden Tagesergebnis auf Rang acht in der Disziplin Foil verbessert. Werden noch zwei weitere Rennen ausgetragen, kann der Weltranglistenvierte ein schwächeres Ergebnis streichen und Plätze gut machen. Sollten weitere Top-Resultate für ihn herausspringen, könnte Kördel in der Weltrangliste sogar noch einen Podiumsplatz erreichen.

 

„Das Wasser draußen ist sehr kabbelig. Ich habe dabei das Problem, das ich beim Warten auf den Start etwas seekrank werde, was zum Glück im Rennen sofort wieder vergeht. Im dritten Tageslauf bin ich leider über eine Plastiktüte gefahren, die ich erst nach ein paar hundert Metern wieder losgeworden bin. Insgesamt lief es aber super für mich. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht dort draußen auf der Nordsee und ich freue mich auf weitere Wettfahrten“, sagte ein entspannter Sebastian Kördel.

 

Trotz der sehr leichten Brise sahen die Zuschauer am Brandenburger Strand spannende Rennen, denn die Disziplin Foil kann schon ab einer Windgeschwindigkeit von vier Knoten ausgetragen werden. Grund dafür ist die schwertartige Verlängerung unter dem Board, an deren Ende sich eine „Tragfläche“, ähnlich einem Flugzeugflügel, befindet. Diese Konstruktion erzeugt schon bei niedrigem Tempo einen starken Auftrieb und hebt das gesamte Brett aus dem Wasser. Der Reibungswiderstand wird stark minimiert und der Foiler kann deshalb schon bei geringen Windstärken hohe Geschwindigkeiten erzielen.

 

Mercedes-Benz Rider of the Day wurde Nicolas Goyard. Der 22-jährige Franzose konnte als einer der jüngsten Teilnehmer einen Foil-Lauf gewinnen. Mit dieser Auszeichnung werden beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt täglich eine Fahrerin oder ein Fahrer geehrt, der auf oder abseits des Wassers eine bemerkenswerte Leistung vollbringt.

Am Samstag sind weitere Starts in der Disziplin Foil geplant.

 Im Foil können die Sportler bereits bei wenig Wind starten
Im Foil können die Sportler bereits bei wenig Wind starten

 

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