Sprengung einer Bombe auf Sylt durch den Kampfmittelräumdienst

Laut unseren Informationen wurde sie schon vor circa einer Woche gefunden

An der Südspitze von Hörnum auf der Insel Sylt wurde am Mittwochmittag eine Fliegerbombe kontrolliert gesprengt. Die Bombe war am Vortag von einem Urlauber bei Niedrigwasser entdeckt worden.

Sie lag ca. 40 m vom Flutsaum entfernt im Watt und wurde im Laufe der Zeit durch die Gezeiten freigespült. Es handelt sich vermutlich um eine deutsche Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg mit einer Kapazität von 500 Kg.

Der Kampfmittelräumdienst aus Kiel reiste am Mittwoch auf die Insel und führte am Fundort eine kontrollierte Sprengung durch. Für die Sprengung wurde der Strandabschnitt im Umkreis von einem 1 Km gesperrt. Vor Ort waren zusätzlich zum Kampfmittelräumdienst acht Kollegen des Polizeireviers Sylt und 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Hörnum und Rantum eingesetzt.

Die Sprengung verlief ohne besondere Vorkommnisse.

So sah die Bombe vor der Behandlung durch den Kampfmittelräumdienst aus
So sah die Bombe vor der Behandlung durch den Kampfmittelräumdienst aus

 

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