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Sylter Stranddistel vom Aussterben bedroht

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Kampen kümmert sich um die Wiederansiedelung der Naturschönheit

Kampen, den 8. Mai 2014 - Bereits seit Jahrzehnten ziert sie das Wappen von Kampen, jetzt ist sie vom Aussterben bedroht: Die Sylter Stranddistel steht auf der roten Liste für gefährdete Arten. Die Gemeinde Kampen hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Stranddistel wieder an ihrer Küste anzusiedeln. „Der Mensch soll die Pflanze auch in der Natur sehen, die wir in unserem Ortswappen tragen“, erklärt Birgit Friese vom Tourismus-Service Kampen.

Während Stranddisteln lange Zeit die küstennahen Dünenlandschaften an Nord- und Ostsee prägten, sind die Bestände in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen bzw. wie in Kampen ganz verschwunden. Die Hauptursachen: Ihre Wurzeln sind ein beliebtes Futter von Kaninchen, außerdem nahmen Strandbesucher die Naturschönheit gerne mit nach Hause. Aber selbst Küstenschutzmaßnahmen sind mit verantwortlich. So wurde der Stranddistel weiterer Lebensraum durch die Bepflanzung der Dünen mit Strandhafer und Strandroggen geraubt.

Die Wiederansiedelung stellt ein aufwändiges Unterfangen dar, mit dem in Kampen vor zwei Jahren begonnen wurde. „Für die Wiederansiedelung in einem Naturschutzgebiet kam nur heimisches Saatgut in Frage“, betont Margit Ludwig von der Naturschutzgemeinschaft Sylt e.V. Da es auf Sylt größere Bestände nur noch am Ellenbogen gibt, wurden den Lister Stranddisteln Samen entnommen. Sie sind von einem Naturschutzverein an der Ostseeküste in Töpfen zu kleinen Pflänzchen vorgezogen worden. Im vergangenen Herbst wurden die 60 stärksten Setzlinge nahe der Buhne 16 ausgepflanzt. Jetzt sind erste Erfolge sichtbar. Die zarten, grade einmal zehn Zentimeter großen Pflanzen haben den Winter gut überstanden: „Die kalte Jahreszeit ist für die Jung-Disteln besonders schwierig. Wir freuen uns daher sehr, dass rund die Hälfte von ihnen überlebt hat und angewachsen ist“, so Margit Ludwig.

Kampen setzt sich für die Sylter Stranddistel einGrundsätzlich besitzt die ursprüngliche Dünenlandschaft von Kampen gute Bedingungen für das Wachstum der Stranddistel, denn diese liebt das raue Klima und Böden mit wertvollen Nährsalzen des Meeres. „Es kann allerdings noch einige Jahre dauern, bis die Stranddisteln das erste Mal blühen, sich von alleine fortpflanzen und ihr Bestand in Kampen als gesichert gelten kann“, erzählt Birgit Friese. „Aber mein Wunsch ist, dass unsere Gäste eines Tages zum Meer laufen, die Stranddistel, die sie von unserer Flagge kennen, am Weg wachsen sehen und sich über ihre bestechende Schönheit freuen.“ Die nächste Anpflanzung ist für den Spätsommer geplant.

Unterstützt wird die Initiative von prominenten Paten wie der Modedesignerin Iris von Arnim und dem französischen Bademoden-Label Vilebrequin. Beide sind mit eigenen Shops in Kampen vertreten und nutzen die Stranddistel jeweils für eine limitierte Kollektion. Als gestickte Version auf den Badehosen bei Vilebrequin und als Print-Motiv im Rahmen der Kampener Flagge auf edlen Cashmerepullovern bei Iris von Arnim. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der exklusiven Designerstücke liegt bereits auf dem Spendenkonto der Gemeinde Kampen zur Ansiedelung der Stranddistel. Wer Interesse hat, die Stranddistel zu unterstützen, kann dies auch in dieser Saison durch den Kauf einer Badehose von Vilebrequin oder eines Cashmerepullis für den Herren von Iris von Arnim tun!

Buhne 16 Osterfeuer-Special bei bestem Wetter auf Sylt

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Es war ein Ostersonntag 2014 in Kampen auf Sylt, wie er in den vielen Magazinen und Büchern über die Nordseeinsel kaum besser hätte beschrieben werden können. Blauer Himmel, keine Wolke zu sehen und Temperaturen die nahe der 20 Grad Grenze waren.

Buhne 16 Osterfeuer bei TraumwetterSo war es natürlich auch kein Wunder, dass beim Osterfeuer-Special der Buhne 16 der Strandabschnitt extrem gut besucht war. Viele waren entweder vom Ostereierlauf aus dem Strönwai gleich zur Buhne weiter gezogen oder sie kamen direkt zum kultigen Strandbistro um die unvergleichliche Atmosphäre bei diesen Traumbedingungen zu genießen.

Die Kinder spielten am Strand und die Erwachsenen genossen einfach den freien Tag bei einem kühlen Getränk und entspannter Musik. Gegen 17:30 Uhr wurde das Osterfeuer nahe dem Flutsaum angezündet und man saß mit nackten Füßen im Sand und genoss das Leben. Und als wenn das noch nicht genug wäre, gab es für alle die lang genug blieben noch einen spektakulären Sonnenuntergang zum Schluss.

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